Rechtsextreme Organisationen

Der Holocaust vor Gericht. Der Prozess um David Irving

06.05.2004 - Nachdem die amerikanische Historikerin Deborah Lipstadt den britischen Revisionisten David Irving in einem Buch als „einen der gefährlichsten Holocaust-Leugner“ bezeichnet hatte, klagte dieser, da er in der Äußerung eine nicht vom Recht auf Meinungsfreiheit gedeckte Verleumdung sah. Daraufhin kam es zu einer juristischen Auseinandersetzung in Form eines Prozesses, der vom Januar bis April 2000 in London durchgeführt wurde.

Ich schau nicht zurück

06.05.2004 - Tiefe Einblicke in die Welt der Heuchelei gibt das Buch "Ich schaue nicht zurück", das jetzt im Bastei-Lübbe-Verlag erschienen ist.

Die Entstehung der faschistischen Ideologie. Von Sorel zu Mussolini.

06.05.2004 - Inwieweit haben marxistische Theorien zur Herausbildung der faschisitischen Ideologie beigetragen? Die Autoren des vorliegenden Buches untersuchen die Ursachen der intellektuellen Anziehungskraft des frühen Faschismus. Dabei blenden sie jedoch konservative Einflüsse und generell den National- Sozialismus aus ihrer Analyse aus.

Im Bann der Apokalypse. Endzeitvorstellungen in Kirchen, Sekten und Kulten

06.05.2004 - Je näher wir uns dem Jahr 2000 nähern, desto mehr Sektierer erwarten den Untergang der Welt, die Ankunft eines Ufos oder sonstige Phänomene.

Die Hitler-Debatte. Auf der Suche nach dem Ursprung des Bösen

06.05.2004 - War Hitler ein fanatischer Ideologe, ein reiner Machtpolitiker oder nur ausführendes Organ einer antisemitischen Gesellschaft? Oder darf man diese Frage gar nicht stellen? Oder war Hitler nur "ausführendes Organ", wie Daniel Jonah Goldhagen unterstellte? In seinem Buch "Die Hitler-Debatte. Auf der Suche nach dem Bösen" geht Ron Rosenbaum den unterschiedlichen Erkärungsversuchen für das Phänomen Hitler nach. Stärken liegen dabei in der Beschreibung heute vergessener zeitgenössischer Erklärungsansätze und die lebendige Präsentation zeitgenössischer Autoren durch die Wahl der Interviewform. Die zentrale Schwäche ist die mangelnde Durchdringung des Themas, wie sie sich etwa am Umgang mit und der Einordnung von Irving oder am Fehen von Beiträgen wie denen von Jäckel oder Kershaw zeigt.

Die Gnosis und der Nationalsozialismus

06.05.2004 - Die Gnosis ist der Wahn von der Erkennbarkeit des Göttlichen durch den Menschen - und damit dann auch von der Identifizierbarkeit des Schlechten, die die Grundlage zu seiner Vernichtung bietet. Zu diesem nicht nur geistesgeschichtlich, sondern auch aktuell wichtigen Thema legt Harald Strohm ein Buch vor, das die Geschichte der Gnosis seit der Antike und ihre Bedeutung im Nationalsozialismus beschreibt. Leider fehlt ihm in beiderlei Hinsicht die Tiefenschärfe: So ist das Buch ein zuverlässiger Leitfaden zum Verständnis heutiger bräunlicher Esoterik, aber untauglich zum Verständnis der NS-Zeit.

Ein konservativer Revolutionär zwischen Tradition und Moderne

06.05.2004 - Edgar Julius Jung (1894-1934) war wohl der wichtigste Aktivist und Theoretiker der Jungkonservativen der Konservativen Revolution. Diese geistige Strömung des "antidemokratischen Denkens in der Weimarer Republik" (Kurt Sontheimer) gilt als ein ideologischer Wegbereiter der nationalsozialistischen Diktatur. Der Politologe Helmut Jahnke will in seiner Arbeit "Edgar Julius Jung. Ein konservativer Revolutionär zwischen Tradition und Moderne" diesen intellektuellen Protagonisten jener Zeit hinsichtlich seiner ideologisch-programmatischen Auffassung und seines politischen Wirkens portraitieren.

Waldorf Connection. Rudolf Steiner und die Anthroposophen

06.05.2004 - Ein zweiter Anlauf soll die von Guido und Michael Grandt schon 1997 vertretene These untermauern, Rudolf Steiners Anthroposophie sei im Kern eine okkult-rassistische Weltanschauung. Steiner habe sich okkult "Eingeweihter", mit einer übersinnlichen Welt Kontakt stehend, dargestellt, rassistische Auffassungen vertreten und Elitebildung angestrebt; hiervon lasse sich die Erziehung nicht trennen. Aber Steiners Rassismus blieb im Rahmen dessen, was Anfang des Jahrhunderts leider durchaus üblich war: Warum das anthroposophische Erbe diskreditierender ist als das allgemeine Erbe der bürgerlichen Gesellschaft dieser Zeit, dazu äußern sich die Autoren nicht.

Fundamentalismus in Deutschland

06.05.2004 - Zu einer Verständigung über die Fakten beitragen, die der Entwicklung der Demokratie in der Bundesrepublik im Wege stehen (vgl. S. 11), will der Politikwissenschaftler Hans-Gerd Jaschke mit seinem Buch "Fundamentalismus in Deutschland".

Rechtsextremismus

06.05.2004 - Eine allgemein verständliche wie wissenschaftliche Einführung zum Rechtsextremismus liefern will der Kölner Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge mit seinem schlicht "Rechtsextremismus" betitelten Band.