Zivilgesellschaft

Die „Omas gegen Rechts“ gehen für die Demokratie sichtbar auf die Straße; (Screenshot)

Wie die „Omas gegen Rechts“ für die Demokratie kämpfen

Sie wollen ihren Kindern und Enkeln keine schlechtere Welt hinterlassen: Seit zweieinhalb Jahren gehen die „Omas gegen Rechts“ in Deutschland für die Demokratie auf die Straße. Seitdem haben sich Gruppen in mehr als 70 Städten gegründet.

Rassismus kann auch ein gesellschaftliches System prägen; (Screenshot, Verlagsseite)

Weiß sein als Privileg

Die Soziologin Robin DiAngelo weist in ihrem Buch auf die objektiven Vorteile hin, die Weiße in der Gesellschaft haben – und wie auch gerade progressiv denkende Menschen damit umgehen.

Die „Omas gegen Rechts“ gehen gegen Rechtspopulisten und Rechtsextremisten auf die Straße; Photo (Symbol): bnr.de

„Rassismus und völkisches Denken sind nach dem Krieg nicht verschwunden“

Für Samstag mobilisieren Corona-Leugner*innen und Rechte für eine Großdemo in Berlin. Die „Omas gegen Rechts“ rufen zur Gegenkundgebung auf. „Wir wollen den Menschen die Augen öffnen“, sagen sie.

Direkt nach dem Anschlag auf die Synagoge gab es zwar sehr würdige Veranstaltungen. Danach ist man aber wieder zur Tagesordnung übergegangen, kritisiert Igor Matviyets; Photo: Florian Korb

„Das Misstrauen ist nach den Anschlägen gewachsen“

Das Attentat auf die Synagoge in Halle war ein Schock. Seit Dienstag steht der Täter vor Gericht. Doch egal, wie der Prozess ausgeht: Es wird kaum etwas sein wie es vorher war, sagt Gemeindemitglied Igor Matviyets.*

Gedenken an die Opfer der Massaker von Utoya und Oslo; (Screenshot)

Neun Jahre nach Utoya

Auf der norwegischen Insel Utoya starben am 22. Juli 2011 bei einem rechtsterroristischen Anschlag 69 Menschen. Die Falken haben das Gedenken daran zum Anlass genommen, um ein Projekt zu starten, mit dem sie an die Opfer rechter Gewalt erinnern wollen.

Die Aktivistinnen und Aktivisten der "Hooligans gegen Satzbau" entlarven - oft humoristisch - rechte Propaganda; © Peter von Heesen / HogeSatzbau

„HoGeSatzbau“: Mit Ironie Rechte entlarven

Die satirische Initiative „Hooligans gegen Satzbau“ reagiert im Internet mit Witz, Klugheit und Sachkenntnis auf den zunehmenden Rechtsruck und Hassparolen. Ihr jüngstes Opfer ist der Koch und Verschwörungsideologe Attila Hildmann.

Antisemitismus in Deutschland nimmt seit Jahren zu; Photo (Symbol): Kai Doering

„Zunehmender Antisemitismus ist kein deutsches Phänomen“

Vor 70 Jahren wurde der Zentralrat der Juden in Deutschland gegründet. Dass es ihn heute noch gibt, hätte damals niemand geglaubt, sagt Zentralratspräsident Josef Schuster. Dabei sind die Aufgaben sogar größer geworden – und der Antisemitismus nicht kleiner.

Dringend erforderlich ist der Ausbau von Beratungsstellen für Menschen, die von Verschwörungsideologien betroffen sind; Photo (Symbol): Bernd Kasper / pixelio.de

Verschwörungstheorien widersprechen

Wir brauchen mehr Beratungsstellen für Menschen, die von Verschwörungsideologien betroffen sind, sagt Jan Rathje* von der Amadeu Antonio-Stiftung. Im Interview erklärt er, warum es wichtig ist, menschenfeindliche Inhalte klar zu benennen.

Antifaschistische Aktion seit 157 Jahren: Der Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch leistete Aufklärungsarbeit; Screenshot / Twitter @spdbt

SPD-Politiker erklärt der AfD die „Antifa“

Die AfD will „die Antifa“ verbieten lassen und brachte einen entsprechenden Prüfauftrag in den Bundestag ein. Für den SPD-Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch ein willkommener Anlass, den Rechtspopulisten zu erklären, was Antifaschismus ist.

Die SPD-Politikerin Julitz setzt sich gegen sexistische Äußerungen von AfD-Abgeordneten zur Wehr; Photo: SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern

Wie sich eine SPD-Abgeordnete gegen den Sexismus der AfD wehrt

Wo hören Komplimente auf und wo beginnt Sexismus? SPD-Politikerin Nadine Julitz* hat es der AfD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern erklärt – vom Redner/innenpult aus.