Zivilgesellschaft

Hassgewalt-Kongress im Roten Rathaus; (Screenshot)

Hasskriminalität besser bekämpfen

Auf dem Tageskongress „Hassgewalt begegnen – Betroffene stärken“ im Roten Rathaus haben am Donnerstag über 250 Teilnehmende aus Behörden, Opferverbänden und Zivilgesellschaft über Hasskriminalität diskutiert. Veranstalter ist die Amadeu Antonio-Stiftung, die Schirmherrschaft hat der Berliner Regierende Michael Müller übernommen.

Politiker/innen werden immer häufiger ganz konkret bedroht; Photo (Symbol): Thomas Max Müller / pixelio.de

So will die SPD Politiker/innen vor Bedrohungen schützen

Die Bedrohungen von Politiker/innen nehmen zu. Die SPD hatte deshalb am Mittwoch zu einem runden Tisch mit Betroffenen und Expertinnen und -experten eingeladen – mit konkreten Ergebnissen.

SPD-Generalsekretär Klingbeil will Opfer von Bedrohungen besser schützen; Photo (Archiv): Dirk Bleicker

Lars Klingbeil: „Ich möchte, dass jeder in der SPD weiß, wo ihm geholfen wird“

Die Zahl bedrohter Politiker/innen wächst. Die SPD lädt deshalb zu einem Runden Tisch mit Betroffenen ein. Im Interview mit vorwärts.de fordert Generalsekretär Lars Klingbeil eine zentrale Anlaufstelle und sagt, wie er selbst mit Bedrohungen umgeht.

SPD-Resolution für den Zusammenhalt aller Demokratinnen und Demokraten; (Screenshot)

SPD: „Konsens der Demokraten“

Der SPD-Parteivorstand hat nach den Ereignissen in Thüringen in seiner Jahresauftaktklausur die Resolution „Konsens der Demokraten“ verabschiedet. Der Appell hier im Wortlaut.

Mahnende Worte zum Umgang mit der AfD reichen nicht mehr aus. Rechtsextremismus-Experte Matthias Quent; © Michael Gottschalk / vorwärts

Rechtsextremismus-Experte: Thüringen könnte erst der Anfang sein

Für Matthias Quent sind mit der Wahl von Thomas Kemmerich alle Dämme gegen rechts gebrochen. Der Rechtsextremismus-Experte warnt: „Wenn jetzt nicht entschieden reagiert wird, ergießt sich ein brauner Strom aus dem kleinen Thüringen hinaus auf den Rest der Republik.“

Torhaus in Auschwitz-Birkenau: Es ist auch unsere Verantwortung nie zu vergessen, dass es Deutsche waren, die die Juden Europas deportierten und ermordeten; Photo: Kai Doering

Auschwitz ist auch unsere Verantwortung

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Ein Gastbeitrag über die Notwendigkeit des Erinnerns und der Verantwortung der jungen Generation von Johanna Uekermann.*

Mandatsträger/innen sind immer häufiger konkreten Bedrohungen ausgesetzt; Photo (Symbol): bnr.de

Gehäufte Drohungen gegen Politiker/innen: Was tun?

Immer weniger Menschen wollen sich auf lokaler Ebene engagieren. Zugleich nehmen persönlichen Angriffe gegen Kommunalpolitiker/innen zu. Das verstärkt das Nachwuchsproblem weiter.

Besonders Kommunalpolitiker werden von Rechtsextremen bedroht; Photo (Symbol): bnr.de

Morddrohungen gegen Politiker: Nächster Bürgermeister gibt auf

Der SPD-Kommunalpolitiker Arnd Focke ist zum Jahresende als Bürgermeister der niedersächsischen Gemeinde Estorf wegen rechtsextremer Übergriffe zurückgetreten. Auch andere SPD-Politiker/innen erhalten immer häufiger Morddrohungen von rechts.

Gemeinsames Gedenken: Federico Quadrelli und Clara West (1. Reihe v.r.) haben die Reise der Abteilung in die Toskana organisiert. Photo: Dirk Bleicker

Sozialdemokraten gemeinsam gegen rechts

Die Berliner SPD-Abteilung Helmholtzplatz hat in der Toskana der Toten eines Massakers der Wehrmacht gedacht – und sich mit italienischen Genossinnen und Genossen gegen rechts zusammengetan.

Der Armutsforscher Butterwegge sieht besonders die Mittelschicht von Ängsten vor sozialem Abstieg betroffen; Photo (Symbol): Uschi Dreiucker / pixelio.de

Wie wachsende Ungleichheit die Demokratie bedroht

Wenn die Ängste vor sozialem Abstieg und vor der Zukunft zunehmen, haben Populisten leichtes Spiel. Das kann zu einer echten Gefahr für die Demokratie werden.