Initiativen gegen Rechts

Online-Initiative "What we can do"

"What we can do" ist ein Onlineportal, das Hilfestellungen für Initiativen bietet, die gegen Rechtsextremismus arbeiten möchten. Besonders konzentriert sich das Angebot auf jugendkulturelle Initiativen. „What we can do“ gibt zum Beispiel Hilfestellungen zum Planen von Aktionen, zu Pressearbeit und Finanzierung. Aber auch grundlegende Ratschläge, wie sich Aktive bei ihrer Arbeit gegen eventuelle Übergriffe schützen können, werden erteilt.
Kontakt:
Online-Portal "What we can do"
Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V.
Lausitzerstr. 10
10999 Berlin
E-mail : mail@whatwecando.de

Koordinierungs- und Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus des Landkreises Rems-Murr

Die Koordinierungs- und Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus ist zentrale Anlaufstelle für alle Einrichtungen und Bürger, die beruflich oder privat mit Rechtsextremismus konfrontiert sind, sich informieren oder etwas gegen Rechtsextremismus unternehmen möchten.Sie vernetzt verschiedene Institutionen auf Kreisebene (Fachbeirat Rechtsextremismus) und auf Gemeinde- und Stadtteilebene, um gemeinsam gegen Rechtsextremismus vorgehen zu können, Hilfesuchenden eine optimale Unterstützung zu gewährleisten und mit den vorhandenen Möglichkeiten mehrerer Einrichtungen Projekte durchzuführen. Sie ist Teil des Kreisjugendamtes.
Die Koordinierungs- und Beratuntsstelle berät, unterstützt und vernetzt bei der Prävention und im Umgang mit Rechtsextremismus wie z. B. bei der Aufarbeitung rechtsextremer Vorkommnisse, Erarbeitung von Leitfäden, Lösungs- und Präventionskonzepten. Neben Hilfe im Einzelfall stellt die Stelle Informationen und Arbeitsmaterial bereit und bietet Fortbildungsveranstaltungen an.
Auch Eltern und Angehörige von rechtsorientierten Jugendlichen können sich an die Informationsstelle wenden.
Rechtsorientierte Jugendliche finden hinsichtlich ihrer Lebensgestaltung Beratung, ebenso rechtsextreme Jugendliche und junge Erwachsene, die aus der Szene aussteigen möchten.
Die Informations- und Beratungsstelle leistet Prävention durch Veranstaltungen und Ausstellungen, durch Pressearbeit wird die Öffentlichkeit oder einzelne Einrichtungen gezielt über Rechtsextremismus informiert. Gemeinsam mit anderen Einrichtungen werden Präventions- und Aufklärungsprojekte entwickelt.

Kontakt:
Landkreis Rems-Murr
Kreisjugendamt
Koordinierungs- und Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus
Kreishaus in Waiblingen
Alter Postplatz 10
71332 Waiblingen
Tel.: (07151) 501-0
Fax: (07151)501-1525
E-Mail: info@rems-murr-kreis.de

Verein für soziale Arbeit und Kultur e.V. (VAKS)

Der Wunsch zur aktiven Mithilfe an der Entwicklung einer sozial gerechten und multikulturellen Gesellschaft das Hauptmotiv für die Gründung des Vereins für Soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. im JAHR 1985. Den Schwerpunkt der Arbeit in verschiedenen sozialen und kulturellen Bereichen bildet dabei die Hilfe und Unterstützung von Zuwanderern und Menschen ohne deutschen Pass beim Integrationsprozess in die Gesellschaft.
Kontakt:
Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. (VAKS)
Sandstraße 12
57074 Siegen
Telefon (0271) 38783-0
Telefax (0271) 38783-20
E-Mail: info@vaks.info

Initiative Schutz vor Kriminalität e.V. (ISVK)

Die ISVK ist ein Verein zur Förderung von Verbrechensaufklärung und Verbrechensverhütung. Er wurde Mitte der 1980er Jahre von Polizei, Verwaltungsmitarbeitern und Privatleuten gegründet.Die Vereinigung gibt Informationsmaterialien heraus. Damit soll die Bereitschaft in der Gesellschaft gefördert werden, sich an einer Kriminalprävention zu beteiligen. Anti-Gewalt und Sicherheitstrainings werden in Schulen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen angeboten. Der Verein leistet zudem Beratungsarbeit zum Schutz vor Kriminalität. Die wissenschaftliche Erforschung von Verbrechensursachen und -entwicklung soll außerdem gestärkt werden.

Kontakt:
Initiative Schutz vor Kriminalität e.V. (ISVK)
Otto-Braun-Straße 27
Polizeipoststelle LKA St 5219 (4)
10178 Berlin
Telefon: 030 2473548
Fax: 030 2473548
E-Mail: post@isvk.de

tacheles reden! Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus e.V.

Der Verein betreibt Bildungs- und Informationsarbeit im Bereich des Antisemitismus. So soll rechtsextremistischen Strömungen entgegengewirkt werden. Konkret gestaltet sich die Bildungsarbeit in Form von Vorträgen, die der Verein zu den Themen Antisemitismus und „Rechtsextremismus und Frauen“ anbietet. Darüber hinaus erstellt der Verein Bildungsmaterialien für den Unterricht und dokumentiert rechtsextremistische Übergriffe anhand einer Jahreschronologie.
Kontakt:
tacheles reden! Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus e.V.
Lausitzer Straße 10
10999 Berlin
E-Mail: tacheles@tacheles-reden.de

Deutsche Rechtnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror (RGT)

Die Deutsche Rechtsnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinschaftlichen Engagement gegen Gewalt und Terror und zur Förderung des nationalen und globalen Rechtsfriedens ein. Der Ursprung der Gemeinschaftsstiftung sind die "Community Foundations" der USA.Trotz der Bedrohung unserer demokratischen Freiheit durch Gewalt und Terrorismus ist das Thema Rechtsbewusstseinsfinanzierung ein „Tabuthema“. Die RGT Deutsche Rechtsnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror bietet Finanzierungsmodelle zur langfristigen Sicherung von Aktionen und Hilfen gegen Gewalt und Terrorismus und zur Vertiefung des sozialen und zivilen Rechtsbewusstseins.
Aufgabe der RGT als Gemeinschaftsstiftung ist es, Mittel zu sammeln, zu bündeln und sie dann in Projekte gegen Gewalt und Terror zu investieren. Sie ist auf Dauer angelegt, kann trotzdem flexibel reagieren und ist unabhängig. Die Stiftung bündelt die Kräfte vieler Personen die ansonsten kleinere Stiftungen bei ungünstigstem Kosten-Nutzen-Verhältnis einrichten müssten.

Kontakt:
RGT Deutsche Rechtsnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror
Groß-Zimmerner-Str. 36a
64807 Dieburg
E-Mail: rgt-stiftung@web.de

Bündnisbüro für Toleranz und Zivilcourage der Evangelischen Kirche von Westfalen

Im Jahr 2001 hat das Bündnisbüro der Evangelischen Kirche von Westfalen seine Arbeit aufgenommen. Seine Aufgabe ist es, das Wissen und Know-Hhow von Initiativen, Experten und Bündnispartnern zu sammeln und zu vernetzen, um vorhandene Ressourcen gezielt und erfolgreich einzusetzen. Dabei werden konkrete Serviceleistungen erbracht, zum Beispiel durch die Sammlung und Aufbereitung von Ideen, Informationen und Projekten. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Qualifizierung, indem Seminare und Arbeitshilfen angeboten werden. Ebenso betreibt das Büro Öffentlichkeitsarbeit durch Rundbriefe, Flyer und Broschüren.
Kontakt:
Evangelische Kirche von Westfalen
Landeskirchenamt
Bündnisbüro für Toleranz und Zivilcourage
Altstädter Kirchplatz 5
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 / 594-0
Fax: 0521 / 594-129
E-Mail: Landeskirchenamt@lka.ekvw.de

Interkulturelles Bildungszentrum gGmbh (ikubiz)

Das Bildungszentrum richtet seine Arbeit danach aus, Jugendlichen und jungen Erwachsenen – insbesondere mit Migrationshintergrund – die Integration in den Ausbildungs- und Beschäftigungsmarkt zu ebnen. 1983 als „Projekt Mannheim“ gegründet, hat es sich zu einer etablierten Anlaufstelle für Jugendliche entwickelt, die sich in der Übergangsphase zwischen Schule und Beruf befinden. Inzwischen ist das ikubiz zum Experten für interkulturelle Kompetenz geworden. Begleitung und professionelle Beratung von Auszubildenden und Ausbildern in der Migrantencommunity sind ein wichtiger Teil des Angebots. Der nächste Schritt erfolgt in der Beratung und Begleitung von Existenzgründern und in der Community education. Letzteres ermöglicht die Teilhabe aller an Prozessen zur Verbesserung ihrer Lebenssituation. Stadtteilarbeit zur Entwicklung der Ressourcen jugendlicher Migranten ist ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des ikubiz. Durch die tägliche Praxis der Begleitung junger Menschen entwickeln wir verschiedene Initiativen zur Verbesserung und Veränderung ihrer Lebenssituation.
Kontakt:
Interkulturelles Bildungszentrum gGmbH - ikubiz
H 2, 2
68159 Mannheim
Tel.: 0621/ 14730
Fax: 0621/ 14750
E-Mail: kontakt@ikubiz.de

NETZWERK ARTIKEL 3

Der Verein arbeitet als bundesweites Netzwerk der Gleichstellungsinitiativen, das sich einer menschenrechtsorientierten Sichtweise von Behindertenpolitik verschrieben hat. Es leistet Vernetzungsarbeit, die überparteilich, verbands- und behinderungsübergreifend stattfindet, bietet eine Beschwerdestelle bei Diskriminierung. Der Verein erarbeitet konkrete Vorschläge zur Gleichstellung behinderter Menschen und zum Abbau von Diskriminierungen.Informationsangebote wie Newsletter und Fachtagungen gehören ebenso zum Angebot des Vereins.

Kontakt:
NETZWERK ARTIKEL 3
Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter e.V.
Krantorweg 1
D-13503 Berlin
Tel.: +4930/4317716 o. +4930/4364441
Fax: +4930/4364442
E-Mail: hgh@netzwerk-artikel-3.de

Bürgerforum Gräfenberg

Das Bürgerforum Gräfenberg ist ein parteilich unabhängiger Zusammenschluss von Bürgern aus dem oberfränkischen Gräfenberg und Umgebung. Es bietet jenen Menschen eine Plattform, die sich aktiv für Demokratie und gegen Rechtsextremismus einsetzen möchten. Mit besonderer Sorge wurde die CD-Verteilaktion der NPD an Gräfenberger Schulen zur Kenntnis genommen, ebenso wie die Ankündigung der NPD, regelmäßige Aufmärsche in der Stadt abzuhalten. Mit Kundgebungen, Straßenfesten und anderen bunten Gegenaktionen setzt das Bürgerforum ein deutliches Zeichen.

Kontakt:
Bürgerforum Gräfenberg
Werner Wolf
Postfach 45
91321 Gräfenberg
Tel.: 09192 709-50
E-Mail: buergerforum.graefenberg@web.de