Initiativen gegen Rechts

InternetGegenRechts

Vom Niedersächsischen Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung ins Leben gerufen, soll diese Internetplattform vor allem junge Menschen, Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern und Lehrer ansprechen und umfassend informieren. Die vor sieben Jahren ins Leben gerufene internetbasierte Initiative versteht sich als Gegenspieler zu den immer stärker auftretenden rechten Internetseiten.
Die im August erweiterte und aktualisierte Homepage bietet eine sehr gepflegte und umfangreiche Linksammlung an. Diese dient der Information, der Förderung eigenen Engagements und der Vernetzung. Zusätzlich bieten die Autoren Bücherrezensionen und aktuelle Artikel und Broschüren zum Herunterladen an.

Kontakt:

Niedersächsisches Landesamt für Lehrerbildung
und Schulentwicklung (NILS)
Keßlerstr. 52
31134 Hildesheim

Tel.: 05121/ 708 – 153
Fax: 05121/ 708 – 159

Email: pechel@nils.nibis.de

Initiative Zivilcourage Hoyerswerda

Die Stadt Hoyerswerda hat den Ruf eine der rechtsextremen Hochburgen in Deutschland zu sein. Um diesem Bild in den Medien und der Gesellschaft etwas entgegen zu setzen, engagieren sich die Mitarbeiter dieser Initiative gegen Rassismus und rechte Gewalt. Hoyerswerda und Umland sollen für jeden Heimat sein, egal welche Hautfarbe er oder sie hat. Mit Unterschriftaktionen, kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen oder Kino sowie dem 2007 organisierten Fest der Weltkulturen machen sie auf ihr Anliegen aufmerksam.
Kontakt:

Initiative Zivilcourage Hoyerswerda
Straße des Friedens 27
02977 Hoyerswerda

zivil-hoy@t-online.de

Stiftung Bürger für Bürger – Impulse für die Bürgergesellschaft

Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie u.a. Egidius Braun, Peter Hahne oder Claudia Nolte gründeten 1997 die Stiftung Bürger für Bürger. Die Schirmherrschaft hat bis heute Bundespräsident a.D. Roman Herzog inne.
Ziel der Stiftung ist es ehrenamtliches Engagement in Deutschland zu fördern, zu stärken und zu bewerben. Dabei werden vor allem Interessierte, Ehrenamtliche, Verantwortliche in Politik, Wirtschaft und Kultur sowie die Medien angesprochen. Sie finden hier Informationen und Beratung rund um das Thema bürgerschaftliches Engagement.

Ein aktuelles Projekt der Stiftung beschäftigt sich mit der Integration von Aussiedlern und Migranten in Deutschland. Sechzehn Modellprojekte werden wissenschaftliche begleitet. Zusätzlich bietet die Stiftung Workshops, Seminare und Infoveranstaltungen im Rahmen des Projekts „Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bei Spätaussiedlern“ an.

Kontakt:

Stiftung Bürger für Bürger
Friedrichstr. 94
10117 Berlin

Tel.: 030/ 243149-0
Fax: 030/ 243149-49
Email: info@buerger-fuer-buerger.de

Rire contre le racisme (Lachen gegen Rassismus)

Über Rassismus lachen? Ja! Diese französische Initiative vereint die bekanntesten Komiker Frankreichs um ein intelligentes und öffentlichkeitswirksames Zeichen zu setzen gegen rechte Ideologie und Gewalt. 2004 gegründet, ist „Rire contre le Racisme“ ein Gemeinschaftsprojekt der über die Landesgrenzen hinweg bekannten Initiative „SOS Rascisme“ und des französischen jüdischen Studentenbunds. Ziel ist es Stereotypen und Vorurteile nicht nur lächerlich zu machen, sondern sie auch zu entlarven.

Keine Stimme den Nazis

„Keine Stimme den Nazis“ ist eine Online-Plattform die Newsletter mit aktuellen Informationen über Aktionen, Infoblätter zu unterschiedlichen Themen wie ‚Rechte Parteien’, ‚Kameradschaften’ oder „Brauner Lifestyle’ sowie einen ständig aktualisierten Terminkalender veröffentlicht um Engagierten gegen Rechts mit gutem und fundiertem Material zu versorgen. Die Online-Initiative versteht sich als Netzwerk verschiedener Bündnispartner gegen Rechts und als Netzwerkvermittler. Wer sich engagieren will, kann über die Internetseite Kontakt aufnehmen und kostenlos Material für Informationsveranstaltungen oder eigene Internetseiten herunterladen.

Kontakt:

Email: kontakt@keinestimmedennazis.de

Bürgerinitiative „Demokratie anstiften – Reinhardtsdorf-Schöna“

Das Jahr 2004 war ein Wendepunkt für das kleine Dorf Reinhardtsdorf-Schöna in Sachsen. Die NPD konnte hier den größten Stimmenanteil verzeichnen. Für Bianca Richter und zehn andere Ehrenamtlich aus dem Dorf und Ortsteil Kleingießhübel Grund genug sich gegen Rechts zu engagieren. Tatsache ist, dass das Ergebnis nicht zu einer generellen Stärkung der demokratischen Basis vor Ort führte, sondern das ein immer stärkerer Rückzug erfolgte. So wurde die Stelle der Pastorin vor Ort gekürzt. Der Jugendclub in Schönau wurde geschlossen. Wo jeder jeden kennt, ist es schwer gegen den braven Bürger und NPD-Kader vorzugehen. Mit Informations- und Kulturveranstaltungen richten sich die Mitglieder dieser Initiative deshalb vermehrt und ganz bewusst an die Bevölkerung. In Zusammenarbeit mit den Kommunen, Parteien, Behörden und Kirchen sowie der Förderung durch die „Demokratie (AN) Stiftung“ werden Projekte wie ein internationales Sommercamp oder das Gastspiel des Dresdner Staatsschauspiels organisiert und finanziert. Ziel dieses Engagements ist es letztlich die demokratischen Kräfte vor Ort zu stärken und für die, für unsere Demokratie zu werben.
Kontakt:

Bürgerinitiative „Demokratie anstiften – Reinhardtsdorf-Schöna“
Am Feldrain 51
01814 Reinhardtsdorf-Schöna

Ansprechpartnerin: Bianca Richter
info@demokratieanstiftung.de

Jenaer Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus

Das Jenaer Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus gründete sich 2007 aufgrund der Erfahrungen mit den Aktionen gegen das rechtsextreme „Fest der Völker“. Ziel dieses Bündnisses ist es Rechtsextremismus und Intoleranz durch einen langen Atem, gewaltfreies Gesicht zeigen und kulturelle Veranstaltungen entgegen zutreten. Neben Ausstellungen, thematischen Stadtrundgängen und Lesungen gibt es auch ein Schüler-Lehrer-Netz. Menschen jeden Alters und jeder sozialen Herkunft sollen dabei für das Thema sensibilisiert werden.
Das Aktionsnetzwerk, für das ausschließlich Ehrenamtliche arbeiten, finanziert sich vorrangig durch Spendengelder und vereinzelte Stiftungszusammenarbeit sowie Fördermittel der Stadt. Die Arbeitskreise stehen jedem Interessierten offen.

Für Informationen, Mithilfe oder Anregungen:

Jenaer Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus
Postfach 10 02 17
07702 Jena

Tel.: 0151/ 514 098 96
Fax: 012 12 50 57 91 308
Email: mail@aktionsnetzwerk.de

Netz gegen Nazis

„Netz gegen Nazis“ geht auf die Idee zurück junge Menschen und Interessierte über das Internet Rechtsextremismus die Stirn zu bieten. Dabei ist beschränkt sich das Angebot nicht nur auf die reine Information, sondern vor allem auch auf die Erfahrung und Meinung von Nutzern der Seite. So wird unter der Rubrik der Austausch von Informationen zu Problemen mit Rechtsextremismus in ganz konkreten Situationen angeboten. Neben einem täglichen Pressespiegel und der Beantwortung von Fragen wie „Wie sie sich organisieren?“, gibt es eine interaktive Landkarte durch die speziell für das jeweilige Bundesland Aktuelle, aber auch Grundlegendes abgefragt werden kann. Zum Kuratorium dieser Initiative gehören u.a. Wolfgang Benz, Professor für Geschichte an der TU Berlin und Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung oder auch Bianca Klose, Leiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin.

Die Website NetzgegenNazis.de wird betrieben und verantwortet von der

Amadeu Antonio Stiftung
Linienstr. 139
10115 Berlin
Tel.: 030 / 240 886 10

www.amadeu-antonio-stiftung.de
Mail: info@amadeu-antonio-stiftung.de

Redaktion:
Simone Rafael (verantwortlich)
Tel.: 030 / 240 886 24
Mail: simone.rafael@amadeu-antonio-stiftung.de
 

Initiative Velten

Einmal im Jahr organisiert die „Initiativgruppe gegen Gewalt und Rassismus Velten“ die „Mix Pickels Woche“, in der es vor allem darum geht durch das gemeinsame Ferienerlebnis ausländische Kinder und Erwachsene in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Organisatorin dieses Projekts ist die Pfarrerin Ute Gnießwoß. Darüber hinaus initiierte sie aus aktuellem Anlass in Velten ein breites Bündnis gegen Rechts, welches in Zukunft durch Kundgebungen und verschiedene Aktion auf das Problem Rechtsextremismus und Intoleranz hinweisen soll.
Kontakt:

Gemeindebüro im Pfarrhaus,
Breite Straße 17.
Öffnungszeiten: Di - Fr 9.00 - 12.00 Uhr
Di 14.00 - 16.30 Uhr Tel./Fax: 03304 502430

Birgit Glorius, Telefon: 03304 34007 oder Ute Gniewoß, Telefon: 03304 502430

kompetent-fuer-demokratie.de

Diese vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiierte Online-Plattform dient der Bündelung von Aktionen, Initiativen, Beratungsmöglichkeiten und Ansprechpartnern mit dem Ziel gegen Rechtsextremismus gezielt und wirksam vorzugehen.
Das Angebot richtet sich an all jene, die konfrontiert sind mit Rechtsextremismus in ihrem Umfeld und nicht wegsehen wollen. Hier finden sie eine kostenlose und schnelle Beratung. Unter der Rubrik „Ünterstützung“ werden Vereine und Initiativen genannt, die sich vor Ort engagieren und bei Bedarf persönlich weiterhelfen können. Zu dem bietet die Internetplattform Serviceleistungen wie exemplarische Lösungsmöglichkeiten für die Beratungsarbeit oder einen täglichen bundesweiten Pressespiegel.

Für weitere Informationen rund um die Internetplattform:

Ansprechpartnerin: Ulrike Kloss
Tel.: 030-200789-64
u.kloss@jugendstiftung.org

bzw. Zentralstelle kompetent.für Demokratie
c/o Stiftung Demokratische Jugend
Grünberger Str. 54
10245 Berlin
Tel.: 030-200789-60
Fax: 030-200789-69
zentralstelle@beratungsnetzwerke.de