Initiativen gegen Rechts

Gemeinsam für Toleranz - eine Initiative von NGG und ANG

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten sowie die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. reagieren mit dieser gemeinschaftlichen Initiative auf den Umstand das Rechtsextremismus, Intoleranz und Rassismus auch in ihrem Berufsfeld immer stärker zunehmen und offener gezeigt werden.

www.info-rechtsextremismus.de - Tipps für Journalisten

Info-Rechtsextremismus. de geht aus der Initiative von 19 Studierenden der Hochschule Darmstadt hervor. Sie konzipierten und gestalteten die Seite mit dem Ziel JournalistInnen ein Informationsportal zu bieten, auf dem sie sowohl Hintergrundinformationen zum Thema Rechtsextremismus als auch ganz praktische Hilfen finden können.

Kommunalfüchse 2009

Zum vierten Mal nun schreibt die Redaktion DEMO, Deutschlands größte Monatszeitschrift für Kommunalpolitik, die DEMO-Kommunalfüchse aus.

[moskito]

[moskito] führt Projekte, Seminare und Veranstaltungen durch, hilft bei der Verwirklichung von Ideen und Aktionen, vernetzt Akteure und fördert den Austausch zu den Themen Rassismus und Rechtsextremismus. Insbesondere Stadtteilzentren, Jugendeinrichtungen und Schulen in Pankow sind hierbei Kooperationspartner.

Die Aufgabe der Netzwerkstelle ist es, Anlaufstelle und Knotenpunkt für die Bürger/innen, für Jugendliche, Gruppen, Initiativen, Schulen, Multiplikator/innen zu sein.

Kontakt:
Fehrbelliner Straße 92
10119 Berlin

Fon: 030 / 4 43 83 - 459
Fax: 030 / 44 37 17 - 1
Mail: moskito{at}pfefferwerk.de

Bunt statt Braun e.V. Eine Initiative aus Rostock

m Jahr 2000 gründeten Mitglieder des 1998 initiierten losen Rostocker Bündnisses gegen Rechtsradikalismus den überparteilichen Verein "Bunt statt braun e.V.", der seither kontinuierlich und mit vielfältigen Aktivitäten für ein demokratisches gesellschaftliches Engagement arbeitet.
Die Bürgerinitiative engagiert sich gegen jede Form von Rechtsextremismus und tritt gegen die Ausübung von Gewalt auf. Sie will Toleranz, Völkerverständigung und Demokratie fördern. Dabei soll das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung geweckt und unterstützt werden.

Zu den über 250 Mitgliedern zählen auch große Institutionen wie Scandlines Deutschland GmbH, die Universität Rostock und die Gewerkschaft ver.di. Alle großen Vorhaben realisiert Bunt statt braun gemeinsam mit einem breiten, lebendigen Netzwerk an Partnern aus allen gesellschaftlichen Kreisen.

Chronik L.E.

Projekt zur Dokumentation diskriminierender Ereignisse in Leipzig.

Online–Portal „Zwangsarbeit 1939-1945 – Erinnerung und Geschichte“

590 Zeitzeugen aus 26 Ländern. Menschen, die verfolgt und in Konzentrationslager deportiert wurden, die menschenunwürdige Arbeit leisten mussten, welche für viele mit dem Tod endete – es sind Erlebnisse die bis in unsere Gegenwart hinein wirken. Zeugnisse die nicht mit dem Wegbrechen einer Generation aus unserem Gedächtnis verschwinden dürfen.

Handeln statt wegsehen

Der Handelsverband Berlin-Brandenburg, ver.di Berlin sowie der DGB Berlin-Brandenburg gründeten zusammen mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus am 14. Oktober 2008 auf dem Gelände des Konzentrationslagers Sachsenhausen die Initiative „Handeln statt wegsehen“. Damit entstand das erste überregionale Bündnis gegen Rechtsextremismus von Arbeitgebern und Gewerkschaften.
Mit der Formulierung des Kodexes: „Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus haben in unserem Betrieb keinen Platz! Wir tolerieren keine diskriminierenden Äußerungen oder körperlichen Angriffe, zum Beispiel wegen Hautfarbe, Religion, Nationalität oder sexueller Orientierung! Wir stehen für Gleichbehandlung und Achtung der Menschenwürde ein!“, der auch die grundlegende Überzeugung der Bündnispartner darlegt, wenden sie sich mit ihrer Kernkompetenz an kleine und mittlere Betriebe sowie Berufsschulen. Sie unterstützen sie in ihrer Haltung gegen Rassismus und Antisemitismus durch kostenlose Materialien und Workshops.

Sie können mit der Initiative „Handeln statt wegsehen“ Kontakt aufnehmen:

Initiative „Handeln statt Wegsehen“
Mehringdamm 48
10961 Berlin
Tel.: 030-8817738

oder

Initiative „Handeln statt Wegsehen“
c/o ver.di Bezirk Berlin
Köpenicker Str. 30
10179 Berlin
Tel.: 030-8866-6

Beratungsstelle für Opfer und potenzielle Opfer rechtsextremer Straf- und Gewalttaten im Antidiskriminierungsbüro Sachsen-Anhalt

Die Beratungsstelle nimmt direkten Kontakt zu Betroffenen rechter Gewalt auf. Zum Teil erfahren sie von jenen Opfern, zum Teil wenden jene sich selbst an die Mitarbeiter. Diese kommen sind auch außerhalb des Büros erreichbar und gehen individuell auf die Bedürfnisse der Gewaltopfer ein. Sie begleiten sie zu Ärzten oder Behörden, beraten sie in rechtlichen Angelegenheiten oder helfen bei der Suche nach Zeugen.
Das Ziel der Beratungsstelle ist es zudem Initiativen und interessierte Menschen vor Ort zur Seite zu stehen um Perspektiven zu erarbeiten und Strukturen zu stärken.

Kontakt:

Beratungsstelle für Opfer und potenzielle Opfer rechtsextremer Straf- und Gewalttaten im Antidiskriminierungsbüro Sachsen-Anhalt/ Bitterfeld/ Wittenberg
c/o Multikulturelles Zentrum Dessau
Dipl. Päd. Marco Steckel
Parkstraße 7
06846 Dessau
Tel.: 0340/6612395
Mobil: 0177/6282860
Email: opferberatung@datel-dessau.de

Sprechzeiten sind von Montag bis Mittwoch 10:00 bis 16:00 Uhr sowie nach Vereinbarung.