Initiativen gegen Rechts

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V.

Kontaktadresse: 10117 Berlin, Auguststraße 80Fon: 030/ 28395-184
Fax: 030/ 28395-135
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Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt

Das "Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt" wurde im Jahr 2000 am 23.Mai - dem Tag des Grundgesetzes - gegründet. Es bündelt alle Kräfte, die sich gegen fremdenfeindliche, rassistische und antisemitische Bestrebungen wenden. Über 1.000 Gruppen aller Art oder Einzelpersonen haben sich bisher zur Mitarbeit bereiterklärt, wollen Ideen und Vorschläge einbringen oder auf schon unternommene Aktivitäten hinweisen.

Wie arbeitet das "Bündnis für Demokratie und Toleranz"? Es sammelt und sichtet Vorhaben und Vorschläge. Es dokumentiert Beispiele zivilen Engagements und empfiehlt sie zum Nachahmen. Es berät und unterstützt, es stellt Kontakte her zwischen Gruppen, die am gleichen Thema wirken. Es initiiert selbst einzelne modellhafte Projekte und beteiligt sich nicht zuletzt auch an Aufklärungskampagnen. Die zentrale Präsentation der Arbeit des Bündnisses ist alljährlich auf den 23. Mai, den Tag unseres Grundgesetzes, festgelegt worden. Mit Vorträgen, Workshops, Musik, Diskussionen sowie Dokumentation und Auszeichnung herausragender Initiativen wird die eindeutige Ablehnung und Abwehr von Gewalt und Intoleranz demonstriert.

Kontakt:

Bündnis für Demokratie und Toleranz
Friedrichstraße 50
10117 Berlin

Telefon: 030 / 2363408 - 0
Telefax: 030 / 2363408 - 88
E-Mail: buendnis@bundeshaus.bund.de

Tolerantes Brandenburg

Das Handlungskonzept Tolerantes Brandenburg der Landesregierung wurde im Jahre 1998 beschlossen und dient seitdem als Leitbild für die Auseinandersetzung mit rechtextremistischen und fremdenfeindlichen Übergriffen. Es will die Erkenntnis umsetzen, dass eine wirkungsvolle Gegenwehr gegen die Bedrohung der Demokratie nur gelingen kann, wenn es ein abgestimmtes Handeln der demokratischen Kräfte gibt. Es setzt Prioritäten für die Ressorts der Landesregierung und die nachgeordneten Einrichtungen und bietet Verbänden, Vereinen oder auch Einzelpersonen einen gemeinsamen Rahmen für die Auseinandersetzung mit Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit an.
Als Schwerpunkte werden benannt:

* die Gesellschaft mobilisieren,
* die Gewalt ächten und die Opfer unterstützen,
* demokratische Strukturen in der kommunalen Öffentlichkeit entwickeln und unterstützen,
* Toleranz entwickeln, Solidarität und Abbau von Fremdenangst unterstützen, Räume für Eigeninitiative öffnen,
* pädagogische Fachkräfte im Umgang mit Gewalt und Rechtsextremismus qualifzieren,
* präventiv mit auffälligen Jugendlichen und Gruppen arbeiten und
* das öffentliche Leben mit den Mitteln von Polizei und Justiz sichern.

Ansprechpartnerin:

Angelika Thiel-Vigh
Tel. (0331) 866-3560
Fax. (0331) 866-3566
E-Mail: angelika.thiel-vigh@mbjs.brandenburg.de

und tolerantes.brandenburg@mbjs.brandenburg.de

ARA-Berlin, Jugendradio gegen Rassismus

ARA-Berlin ist ein Radioprojekt der SJD Die Falken und will Jugendliche für die Vielfalt der Lebenswelt sensibilisieren und zu einem größeren gegenseitigen Verständnis beitragen.ARA-Berlin macht in seiner Arbeit rassistische Diskriminierung, rechtsextreme Umtriebe oder die nationalsozialistische Vergangenheit zum Thema, erarbeitet mit den Jugendlichen Möglichkeiten sich zu engagieren.ARA-Berlin bietet verschiedene Bausteine an, die die Jugendlichen bezüglich Rassismus in ihrer Umwelt sensibilisieren sollen, ihnen Strategien zum Eingreifen bei rassistischen Übergriffen vermitteln, sie veranlassen, politisch aktiv zu werden.Die Veranstaltungen werden in enger Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern durchgeführt und von qualifizierten pädagogischen Kräften angeleitet. Die Durchführung eines der Seminarbausteine nimmt jeweils 2-3 Seminartage in Anspruch.Kooperationspartner sind u.a.: Jugendnetzwerk MUT, Radio aktiv, Schule OHNE Rassismus Schule MIT Courage, Jugendnetzwerk Lambda, Landesjugendring Berlin, Brandenburg gegen Rechts e.V., SJD - Die Falken Kreisverbande: Mitte, Neuköln, Friedrichhein-Kreuzberg, Lichtenberg, Tempelhof-Schöneberg, Reinickendorf und Charlottenburg- Wilmersdorf.An einer Kooperation interessierte Schulen, Jugendclubs, Jugendorganisationen und Verbände wenden sich bitte an:

ARA-Berlin Das Jugendradio gegen Rassismus
Admiralstr.17,
10999 Berlin (nähe Kottbusser Tor)

Tel: 030 / 614 72 11 oder 0174 / 51 91 683
Fax: 615 07 608

Ansprechpartner sind: Dietmar Erdmeier und Thomas Guthmann
Website

Extremismus.com

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