Initiativen gegen Rechts in Deutschland

MANEO-ToleranzKampagne

Gewalttaten zählen ebenso wie diskriminierende Äußerungen zu Alltagserfahrungen vieler homosexueller Menschen.Maneo klärt mit seiner Informationskampagne über homophobe Gewalt auf. Über die gesamte Breite der Szenen wird dafür geworben, Gewalt und Diskriminierung nicht zu akzeptieren und Fälle zu melden.
Die Initiative setzt sich dafür ein, dass bürgerliche Freiheiten geschützt werden und deshalb homophobe Gewalt keinen Platz in der Gesellschaft hat.

Zu den Projektbausteinen zählen das Erstellen von Informationsmaterial für die homosexuellen Szenen, Pressearbeit, die Organisation von Veranstaltungen und weiteren öffentliche Diskussionsforen, Publikationen und eine Umfrage zur homophoben Gewalt in Berlin.

Kontakt:
MANEO -ToleranzKampagne
c/o Mann-O-Meter e.V.
Bülowstraße 106
10783 Berlin
Tel.: +49 (0)30 21 75 32 13
Fax: +49 (0)30 23 63 81 42

Bündnis für Menschenwürde - gegen Rechtsextremismus im Landkreis Mittweida

2007 hat sich die Vereinigung im Landkreis Mittweida gegründet. Es möchte sensibilisieren und aufklären über Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, will alternative Jugendkulturen unterstützen, die Marktplätze des Landkreises zurückgewinnen, Kontakte aufbauen und vernetzen. Möglichst viele Initiativen für Menschenwürde und gegen Rechtsextremismus sollen unterstützt werden.
Die Initiative versteht sich als ein klassisches Bürgerbündnis, in welchem die Zusammenarbeit aller demokratischen Kräfte gegen Rechtsextremismus angestrebt wird. Mit Medienaktionen wird Öffentlichkeit für das Thema hergestellt. Ebenso organisiert das Bündnis eigene Projekte, wie Podiumsdiskussionen, Feste, Lesungen, um auf das Thema Rechtsextremismus aufmerksam zu machen.

2007 wurde das Bündnis mit dem sächsischen Förderpreis „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ geehrt.

Kontakt:
Bündnis für Menschenwürde - gegen Rechtsextremismus im Landkreis Mittweida
Tzschirnerplatz 9a
09648 Mittweida

Ansprechpartner:  Marcus Eick, Tel.:  0176/ 96 30 21 73
E-Mail: post@buendnis-mittweida.de

"komplex" - Kommunikationsplattform gegen Rechtsextremismus"

„komplex“ steht für „Kommunikationsplattform gegen Rechtsextremismus“. Sie wurde vom rheinland-pfälzischen Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung entwickelt und ist an verschiedene Zielgruppen gerichtet: Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte sind in jeweils unterschiedlichen Ausprägungen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit betroffen.Dementsprechend sind auch verschiedene Strategien und Lösungsansätze gefragt, um Rechtsextremismus einzudämmen. Die Homepage bietet Jugendlichen, Eltern und Fachkräften kompakt gebündelte Informationen zu Erscheinungsformen von Rechtsextremismus und Gegenstrategien. In einem Chat-Bereich können die User direkt miteinander in Kontakt treten.

Kontakt:
Komplex – Kommunikationsplattform gegen Rechtsextremismus
c/o Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung
Rheinallee 97-101
55118 Mainz
E-Mail: komplex@lsjv.rlp.de

Schulmuseum Leipzig

Das Museum organisiert Dauer- und Wanderausstellungen, die sich mit Schulgeschichte beschäftigen. Besonders wird dabei auf die Entwicklung von Widerstand und Systemkritik im schulischen Raum eingegangen. Das Projekt „Gegen den Strom – Schule im Widerstand“ vermittelt den Besuchern auf interaktive Art und Weise Informationen und regt zum Mitmachen an. 2008 wurde das Schulmuseum mit dem sächsischen Förderpreis für Demokratie ausgezeichnet.
Kontakt:
Schulmuseum Leipzig
Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig
Goerdelerring 20
04109 Leipzig
Tel.: 0341 - 2130568
Fax: 0341 - 2155843

Online-Initiative "What we can do"

"What we can do" ist ein Onlineportal, das Hilfestellungen für Initiativen bietet, die gegen Rechtsextremismus arbeiten möchten. Besonders konzentriert sich das Angebot auf jugendkulturelle Initiativen. „What we can do“ gibt zum Beispiel Hilfestellungen zum Planen von Aktionen, zu Pressearbeit und Finanzierung. Aber auch grundlegende Ratschläge, wie sich Aktive bei ihrer Arbeit gegen eventuelle Übergriffe schützen können, werden erteilt.
Kontakt:
Online-Portal "What we can do"
Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V.
Lausitzerstr. 10
10999 Berlin
E-mail : mail@whatwecando.de

tacheles reden! Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus e.V.

Der Verein betreibt Bildungs- und Informationsarbeit im Bereich des Antisemitismus. So soll rechtsextremistischen Strömungen entgegengewirkt werden. Konkret gestaltet sich die Bildungsarbeit in Form von Vorträgen, die der Verein zu den Themen Antisemitismus und „Rechtsextremismus und Frauen“ anbietet. Darüber hinaus erstellt der Verein Bildungsmaterialien für den Unterricht und dokumentiert rechtsextremistische Übergriffe anhand einer Jahreschronologie.
Kontakt:
tacheles reden! Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus e.V.
Lausitzer Straße 10
10999 Berlin
E-Mail: tacheles@tacheles-reden.de

Koordinierungs- und Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus des Landkreises Rems-Murr

Die Koordinierungs- und Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus ist zentrale Anlaufstelle für alle Einrichtungen und Bürger, die beruflich oder privat mit Rechtsextremismus konfrontiert sind, sich informieren oder etwas gegen Rechtsextremismus unternehmen möchten.Sie vernetzt verschiedene Institutionen auf Kreisebene (Fachbeirat Rechtsextremismus) und auf Gemeinde- und Stadtteilebene, um gemeinsam gegen Rechtsextremismus vorgehen zu können, Hilfesuchenden eine optimale Unterstützung zu gewährleisten und mit den vorhandenen Möglichkeiten mehrerer Einrichtungen Projekte durchzuführen. Sie ist Teil des Kreisjugendamtes.
Die Koordinierungs- und Beratuntsstelle berät, unterstützt und vernetzt bei der Prävention und im Umgang mit Rechtsextremismus wie z. B. bei der Aufarbeitung rechtsextremer Vorkommnisse, Erarbeitung von Leitfäden, Lösungs- und Präventionskonzepten. Neben Hilfe im Einzelfall stellt die Stelle Informationen und Arbeitsmaterial bereit und bietet Fortbildungsveranstaltungen an.
Auch Eltern und Angehörige von rechtsorientierten Jugendlichen können sich an die Informationsstelle wenden.
Rechtsorientierte Jugendliche finden hinsichtlich ihrer Lebensgestaltung Beratung, ebenso rechtsextreme Jugendliche und junge Erwachsene, die aus der Szene aussteigen möchten.
Die Informations- und Beratungsstelle leistet Prävention durch Veranstaltungen und Ausstellungen, durch Pressearbeit wird die Öffentlichkeit oder einzelne Einrichtungen gezielt über Rechtsextremismus informiert. Gemeinsam mit anderen Einrichtungen werden Präventions- und Aufklärungsprojekte entwickelt.

Kontakt:
Landkreis Rems-Murr
Kreisjugendamt
Koordinierungs- und Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus
Kreishaus in Waiblingen
Alter Postplatz 10
71332 Waiblingen
Tel.: (07151) 501-0
Fax: (07151)501-1525
E-Mail: info@rems-murr-kreis.de

Verein für soziale Arbeit und Kultur e.V. (VAKS)

Der Wunsch zur aktiven Mithilfe an der Entwicklung einer sozial gerechten und multikulturellen Gesellschaft das Hauptmotiv für die Gründung des Vereins für Soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. im JAHR 1985. Den Schwerpunkt der Arbeit in verschiedenen sozialen und kulturellen Bereichen bildet dabei die Hilfe und Unterstützung von Zuwanderern und Menschen ohne deutschen Pass beim Integrationsprozess in die Gesellschaft.
Kontakt:
Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. (VAKS)
Sandstraße 12
57074 Siegen
Telefon (0271) 38783-0
Telefax (0271) 38783-20
E-Mail: info@vaks.info

Initiative Schutz vor Kriminalität e.V. (ISVK)

Die ISVK ist ein Verein zur Förderung von Verbrechensaufklärung und Verbrechensverhütung. Er wurde Mitte der 1980er Jahre von Polizei, Verwaltungsmitarbeitern und Privatleuten gegründet.Die Vereinigung gibt Informationsmaterialien heraus. Damit soll die Bereitschaft in der Gesellschaft gefördert werden, sich an einer Kriminalprävention zu beteiligen. Anti-Gewalt und Sicherheitstrainings werden in Schulen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen angeboten. Der Verein leistet zudem Beratungsarbeit zum Schutz vor Kriminalität. Die wissenschaftliche Erforschung von Verbrechensursachen und -entwicklung soll außerdem gestärkt werden.

Kontakt:
Initiative Schutz vor Kriminalität e.V. (ISVK)
Otto-Braun-Straße 27
Polizeipoststelle LKA St 5219 (4)
10178 Berlin
Telefon: 030 2473548
Fax: 030 2473548
E-Mail: post@isvk.de

Deutsche Rechtnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror (RGT)

Die Deutsche Rechtsnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinschaftlichen Engagement gegen Gewalt und Terror und zur Förderung des nationalen und globalen Rechtsfriedens ein. Der Ursprung der Gemeinschaftsstiftung sind die "Community Foundations" der USA.Trotz der Bedrohung unserer demokratischen Freiheit durch Gewalt und Terrorismus ist das Thema Rechtsbewusstseinsfinanzierung ein „Tabuthema“. Die RGT Deutsche Rechtsnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror bietet Finanzierungsmodelle zur langfristigen Sicherung von Aktionen und Hilfen gegen Gewalt und Terrorismus und zur Vertiefung des sozialen und zivilen Rechtsbewusstseins.
Aufgabe der RGT als Gemeinschaftsstiftung ist es, Mittel zu sammeln, zu bündeln und sie dann in Projekte gegen Gewalt und Terror zu investieren. Sie ist auf Dauer angelegt, kann trotzdem flexibel reagieren und ist unabhängig. Die Stiftung bündelt die Kräfte vieler Personen die ansonsten kleinere Stiftungen bei ungünstigstem Kosten-Nutzen-Verhältnis einrichten müssten.

Kontakt:
RGT Deutsche Rechtsnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror
Groß-Zimmerner-Str. 36a
64807 Dieburg
E-Mail: rgt-stiftung@web.de