Initiativen gegen Rechts in Deutschland

Stiftung Bürger für Bürger – Impulse für die Bürgergesellschaft

Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie u.a. Egidius Braun, Peter Hahne oder Claudia Nolte gründeten 1997 die Stiftung Bürger für Bürger. Die Schirmherrschaft hat bis heute Bundespräsident a.D. Roman Herzog inne.
Ziel der Stiftung ist es ehrenamtliches Engagement in Deutschland zu fördern, zu stärken und zu bewerben. Dabei werden vor allem Interessierte, Ehrenamtliche, Verantwortliche in Politik, Wirtschaft und Kultur sowie die Medien angesprochen. Sie finden hier Informationen und Beratung rund um das Thema bürgerschaftliches Engagement.

Ein aktuelles Projekt der Stiftung beschäftigt sich mit der Integration von Aussiedlern und Migranten in Deutschland. Sechzehn Modellprojekte werden wissenschaftliche begleitet. Zusätzlich bietet die Stiftung Workshops, Seminare und Infoveranstaltungen im Rahmen des Projekts „Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bei Spätaussiedlern“ an.

Kontakt:

Stiftung Bürger für Bürger
Friedrichstr. 94
10117 Berlin

Tel.: 030/ 243149-0
Fax: 030/ 243149-49
Email: info@buerger-fuer-buerger.de

Jenaer Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus

Das Jenaer Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus gründete sich 2007 aufgrund der Erfahrungen mit den Aktionen gegen das rechtsextreme „Fest der Völker“. Ziel dieses Bündnisses ist es Rechtsextremismus und Intoleranz durch einen langen Atem, gewaltfreies Gesicht zeigen und kulturelle Veranstaltungen entgegen zutreten. Neben Ausstellungen, thematischen Stadtrundgängen und Lesungen gibt es auch ein Schüler-Lehrer-Netz. Menschen jeden Alters und jeder sozialen Herkunft sollen dabei für das Thema sensibilisiert werden.
Das Aktionsnetzwerk, für das ausschließlich Ehrenamtliche arbeiten, finanziert sich vorrangig durch Spendengelder und vereinzelte Stiftungszusammenarbeit sowie Fördermittel der Stadt. Die Arbeitskreise stehen jedem Interessierten offen.

Für Informationen, Mithilfe oder Anregungen:

Jenaer Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus
Postfach 10 02 17
07702 Jena

Tel.: 0151/ 514 098 96
Fax: 012 12 50 57 91 308
Email: mail@aktionsnetzwerk.de

Netz gegen Nazis

„Netz gegen Nazis“ geht auf die Idee zurück junge Menschen und Interessierte über das Internet Rechtsextremismus die Stirn zu bieten. Dabei ist beschränkt sich das Angebot nicht nur auf die reine Information, sondern vor allem auch auf die Erfahrung und Meinung von Nutzern der Seite. So wird unter der Rubrik der Austausch von Informationen zu Problemen mit Rechtsextremismus in ganz konkreten Situationen angeboten. Neben einem täglichen Pressespiegel und der Beantwortung von Fragen wie „Wie sie sich organisieren?“, gibt es eine interaktive Landkarte durch die speziell für das jeweilige Bundesland Aktuelle, aber auch Grundlegendes abgefragt werden kann. Zum Kuratorium dieser Initiative gehören u.a. Wolfgang Benz, Professor für Geschichte an der TU Berlin und Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung oder auch Bianca Klose, Leiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin.

Die Website NetzgegenNazis.de wird betrieben und verantwortet von der

Amadeu Antonio Stiftung
Linienstr. 139
10115 Berlin
Tel.: 030 / 240 886 10

www.amadeu-antonio-stiftung.de
Mail: info@amadeu-antonio-stiftung.de

Redaktion:
Simone Rafael (verantwortlich)
Tel.: 030 / 240 886 24
Mail: simone.rafael@amadeu-antonio-stiftung.de
 

Initiative Velten

Einmal im Jahr organisiert die „Initiativgruppe gegen Gewalt und Rassismus Velten“ die „Mix Pickels Woche“, in der es vor allem darum geht durch das gemeinsame Ferienerlebnis ausländische Kinder und Erwachsene in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Organisatorin dieses Projekts ist die Pfarrerin Ute Gnießwoß. Darüber hinaus initiierte sie aus aktuellem Anlass in Velten ein breites Bündnis gegen Rechts, welches in Zukunft durch Kundgebungen und verschiedene Aktion auf das Problem Rechtsextremismus und Intoleranz hinweisen soll.
Kontakt:

Gemeindebüro im Pfarrhaus,
Breite Straße 17.
Öffnungszeiten: Di - Fr 9.00 - 12.00 Uhr
Di 14.00 - 16.30 Uhr Tel./Fax: 03304 502430

Birgit Glorius, Telefon: 03304 34007 oder Ute Gniewoß, Telefon: 03304 502430

kompetent-fuer-demokratie.de

Diese vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiierte Online-Plattform dient der Bündelung von Aktionen, Initiativen, Beratungsmöglichkeiten und Ansprechpartnern mit dem Ziel gegen Rechtsextremismus gezielt und wirksam vorzugehen.
Das Angebot richtet sich an all jene, die konfrontiert sind mit Rechtsextremismus in ihrem Umfeld und nicht wegsehen wollen. Hier finden sie eine kostenlose und schnelle Beratung. Unter der Rubrik „Ünterstützung“ werden Vereine und Initiativen genannt, die sich vor Ort engagieren und bei Bedarf persönlich weiterhelfen können. Zu dem bietet die Internetplattform Serviceleistungen wie exemplarische Lösungsmöglichkeiten für die Beratungsarbeit oder einen täglichen bundesweiten Pressespiegel.

Für weitere Informationen rund um die Internetplattform:

Ansprechpartnerin: Ulrike Kloss
Tel.: 030-200789-64
u.kloss@jugendstiftung.org

bzw. Zentralstelle kompetent.für Demokratie
c/o Stiftung Demokratische Jugend
Grünberger Str. 54
10245 Berlin
Tel.: 030-200789-60
Fax: 030-200789-69
zentralstelle@beratungsnetzwerke.de

Naturfreundejugend Deutschlands

Bei der Naturfreundejugend handelt es sich um den Jugendverband der Naturfreunde. Hauptthemen sind Natur und Umweltschutz, Tourismus und Kinderrechte. Aber auch die Bekämpfung des Rechtsextremismus hat sich die Naturfreundejugend auf die Fahnen geschrieben und 2008 ein umfangreiches Jahresprojekt gestartet.

Jugendstiftung Baden-Württemberg

Die Jugendstiftung fördert junge Menschen in ihrem Engagement, damit sie ihre Ideen, Initiativen und Projektvorhaben in vielfältiger Weise umsetzen.In der Jugendstiftung steht die Förderung und Kompetenzentwicklung Jugendlicher und junger Menschen im Mittelpunkt. Wir fördern junge Menschen in ihrem Engagement bei der Umsetzung ihrer Ideen, Initiativen und Projektvorhaben in vielfältiger Weise. Durch die Entwicklung eigener Programmlinien greift die Jugendstiftung selbst aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen auf und setzt mit Partnern der Jugendbildung und mit Jugendlichen selbst innovative Akzente und Weichenstellungen.

Kontakt:
Jugendstiftung Baden-Württemberg
Schlossstrasse 23
74372 Sersheim

Postadresse:
Postfach 11 62
74370 Sersheim

Tel.:0 70 42 / 83 17 - 0
Fax:0 70 42 / 83 17 - 40
E-Mail: info@jugendstiftung.de

Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein

Bei der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein handelt es sich um das Ausbildungszentrum der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken. Der Namensgeber Kurt Löwenstein setzte sich unter anderem als Stadtschulrat während der Weimarer Republik für Kinderrechte ein.
Die außerschulischen Angebote der Jugendbildungsstätte richten sich an Jugendliche und jugendliche Erwachsene. Es werden Fortbildungen für Multiplikatoren durchgeführt. Ebenso zielen die Seminare darauf ab, auch bildungsbenachteiligte junge Menschen zu erreichen.

Die Institution sieht ihre Bildungsarbeit als Teil der Auseinandersetzung für eine Welt, in der Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit herrschen und Extremismus keinen Platz hat. Das menschliche Miteinander soll von umfassender Selbstbestimmung, Respekt, Solidarität, Anerkennung von Differenz und Demokratie als Lebensform bestimmt sein. Demokratische Einstellungen werden durch die Bildungsangebote ebenso gezielt gefördert wie die Bereitschaft zum gesellschaftspolitischen Engagement.

Kontakt:
Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein e.V.
Freienwalder Allee 8-10
16356 Werneuchen/Werftpfuhl
Telefon: 033398-8999-11
Telefax: 033398-8999-13
E-Mail: info@kurt-loewenstein.de

"Lola für Lulu"

Das Projekt „Lola für Lulu“ richtet sich an Mädchen und Frauen aus dem Landkreis Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern. Sie sollen darin bestärkt werden, sich für lebendige Demokratie und gegen Rechtsextremismus in ihrer Region einzusetzen. Das Projekt spricht auch Personen an, die sich bisher nicht für den Bereich Rechtsextremismus interessiert haben, und befähigt sie, gemeinsam mit Gleichgesinnten aktiv zu werden. Die einzelnen Teilprojekte sollen Mädchen und Frauen für die Gefahren des Rechtsextremismus sensibilisieren und demokratische Alternativen vor Ort aufzeigen. Durch die inhaltliche Arbeit werden die Teilnehmerinnen befähigt, ihre eigenen Möglichkeiten und Ressourcen besser wahrzunehmen. Diese dann auch wirksam zu nutzen und auszubauen, darum geht es im Projekt "Lola für Lulu". Mädchen und Frauen sollen als starke Akteurinnen einer lebendigen und demokratischen Gesellschaft in ihrer Region mehr Einfluss nehmen.
Der Landkreis Ludwigslust ist von Abwanderung junger Menschen betroffen. Das Projekt möchte gemeinsam mit Frauen und Mädchen berufliche Perspektiven im Kreis entwickeln.

Frauen und Mädchen, die Teil der rechtsextremen Szene sind, langfristig aber aussteigen möchten, können durch das Projekt "Lola für Lulu" Unterstützung erfahren.

Kontakt:
Projekt „Lola für Lulu“
Amadeu Antonio Stiftung
Alexandrinenplatz 7
19288 Ludwigslust

"Jugendnetz Menschenrechte"

Mit dem „Jugendnetz Menschenrechte“ hat die Jugendstiftung Baden-Württemberg eine Plattform bereitgestellt, mit der sich junge Menschen altersgerecht über Grund- und Menschenrechte informieren können. In verschiedenen Foren können die User darüber in Austausch treten, wie sie sich gegen Diskriminierung und Intoleranz wehren können und wie man sich für die Einhaltung der Grundrechte einsetzen kann. Das Portal wird im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ gefördert.
Kontakt:
Jugendforum Menschenrechte
Servicestelle Jugend der Jugendstiftung Baden-Württemberg
Schloßstr. 23
74372 Sersheim

Postadresse:
Postfach 11 62
74370 Sersheim

Tel.: 0 70 42 / 83 17 - 0
Fax: 0 70 42 / 83 17 - 40
E-Mail: service(at)jugendnetz.de