Initiativen gegen Rechts in Deutschland

Dürener Bündnis

Seit 2006 arbeiten Kirchen, Nichtregierungsorganisationen, Parteien und Gewerkschaften aus dem Raum Düren zusammen im Kampf gegen Rechtsextremismus. Derzeit sind es mehr als 60 Gruppierungen, die das Dürener Bündnis tragen und dort in den Arbeitskreisen „Bildung“, „Aktion und Aufklärung“, „Jugend und Schule“, „Integration“ sowie „Kultur und Sport“ aktiv sind.Mahnwachen, Infostände und Stadtrundgänge sind Beispiele für die regelmäßig stattfindenden Bündnis-Aktivitäten.
Kontakt:
Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus
Evangelische Gemeinde zu Düren
Phillipstr. 4
52349 Düren
Mail: info@duerener-buendnis.de

"basta.net"

Die Internetseite basta.net wird getragen von der Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e.V. und steht unter dem Motto „Mach mit – nein zur Gewalt“ für ein gewaltfreies und demokratisches Miteinander. In den verschiedenen Rubriken „Live“, „Ratgeber“, „Wissen“, „Netzwerk“ und „Training“ werden junge Menschen angesprochen. Sie können dort ihre Erfahrungen austauschen oder Berichte von anderen Projekten und Initiativen lesen. Ein Lexikon vermittelt Basiswissen zum Thema politischer Extremismus, in einem Test kann das Erlernte spielerisch überprüft und angewandt werden.
Kontakt:
basta.net/ Arbeitsgemeinschaft Jugend und Bildung e. V.
Reinhardtstraße 16
10117 Berlin
Telefon: 030/28 87 72-0
Fax: 030/28 87 72 22

Initiative "Lernen aus der Geschichte. Nationalsozialismus und Holocaust in Schule und Jugendarbeit"

Das Online-Portal „Lernen aus der Geschichte“ beheimatet eine umfangreiche Materialsammlung zur historisch-politischen Bildung junger Menschen. In der Rubrik „Neues“ wird auf aktuelle Veranstaltungen und Wettbewerbe hingewiesen. Die Web-Projektdatenbank gibt Aktiven die Möglichkeit, ihr eigenes Tun vorzustellen oder aber gezielt nach Projekten zu suchen. In der Sparte „Unterricht“ können Lehrer und Jugendleiter nach Materialsammlungen, Quellen und Fakten zu bestimmten historischen Themen suchen. Die Rubrik „Europa“ gibt gelungene Projekte aus den europäischen Nachbarländern wieder.
Kontakt:
Lernen aus der Geschichte
c/o Institut für Gesellschaftswissenschaften und historisch-politische Bildung
FR 3-7
Technische Universität Berlin
Franklinstraße 28/29
10587 Berlin

Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

Das Institut bearbeitet unter anderem die Themengebiete Zivilcourage, Stereotypenforschung und Gewaltprävention. Es steht Nichtregierungsorganisationen, Ministerien, Verlagen und Einrichtungen der Lehrerfortbildung beratend zur Seite. Zudem hat es das erste Kinder-Internet-Portal zum Thema Krieg und Frieden aufgebaut und erstellt Publikationen, wie zum Beispiel das „Handbuch Gewaltprävention“.
Kontakt:
Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.
Corrensstr.12
72076 Tübingen
Tel.: 07071/920510
Fax: 07071/9205111
E-Mail: kontakt@friedenspaedagogik.de

Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Die Stiftung betreut Stätten politischer Gewaltherrschaft im Freistaat Sachsen. Dazu gehört zum Beispiel die Dokumentationsstelle Widerstands- und Repressionsgeschichte in der NS-Zeit und der SBZ/DDR. Zudem werden Veranstaltungen durchgeführt und eine Schriftenreihe herausgegeben.
Kontakt:
Stiftung Sächsische Gedenkstätten
Dülferstr. 1
01069 Dresden
Tel.: +49 351 4695540
Fax: +49 351 4695541
E-Mail: info@stsg.smwk.sachsen.de

Friedenskreis Halle

Der Friedenskreis setzt sich für ein tolerantes Miteinander aller Menschen, ungeachtet ihrer Herkunft, ein.
Zu diesem Zweck bietet er Seminare und Bildungsveranstaltungen sowie Jugendbegegnungen an und koordiniert die Initiative „Zivilcourage. Bündnis für Gewaltlosigkeit, Demokratie und Toleranz in Halle“.
Friedenskreis Halle e.V.

Kontakt:
Friedenskreis Halle e.V.
Große Klausstr. 11
D-06108 Halle/Saale
Tel.: 0345/ 279 807 - 10
Fax: 0345/ 279 807 - 11
E-Mail: info@friedenskreis-halle.de

"Mit Recht gegen rechts"

Die Initiative „Mit Recht gegen Rechts“ der Friedrich-Naumann-Stiftung lobt einen Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus aus und führt vor allem Veranstaltungen durch. Zudem sammelt sie auf der Homepage Hintergrundinformationen und Presseartikel über Rechtsextremismus und stellt diese zum Download bereit. Schirmherrin ist Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
Kontakt:
Friedrich-Naumann-Stiftung
Virtuelle Akademie
Karl-Marx-Straße 2
14482 Potsdam
Telefon: 0331/7019-200
virtuelle-akademie@fnst-freiheit.org

Netzwerk für Toleranz und Integration in Märkisch-Oderland

Das Netzwerk für Toleranz und Integration in Märkisch-Oderland (NTI) ist ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus Vereinen, Verbänden, Institutionen und Privatpersonen, die sich das gemeinsame Ziel gesetzt haben, Demokratieverständnis, Toleranz, Integration und Mitmenschlichkeit zu fördern. Es möchte zivilgesellschaftliche Kräfte im Landkreis bündeln und möchte die Öffentlichkeit für Probleme sensibilieren sowie über Missstände aufklären. Getragen wird das Netzwerk vom Kreis-, Kinder und Jugendring Märkisch-Oderland e.V.Der Kreis-, Kinder- und Jugendring Märkisch-Oderland e.V. ist Träger des Netzwerkes für Toleranz und Integration in Märkisch-Oderland. Dem Netzwerk gehören 43 Mitglieder aus Vereinen, Verbänden, Kommunen, Verwaltungen und Privatpersonen an. Das Netzwerk möchte bürgerschaftliches und zivilgesellschaftliches Engagement im Landkreis befördern und vorhandene Ressourcen zu vernetzen. Die daraus gewonnenen Synergien sollen zum Abbau von Vorurteilen gegenüber Benachteiligten, Minderheiten und Migranten dienen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der präventiven Arbeit mit jungen Menschen in den strukturschwachen ländlichen Regionen des Landkreises Märkisch-Oderland. Daher stimemn die im Netzwerk Mitarbeitenden ihre Projekte aufeinander ab und führen gemeinsame Fortbildungen, Informationsveranstaltungen, Fachtage und Ausstellungen durch. Das Netzwerk versteht sich als Bündnis zivilgesellschaftlicher Kräfte im Landkreis und will die Öffentlichkeit über Missstände und Fehlentwicklungen aufklären und mitwirken, diese zu verändern.
Kontakt:
Netzwerk für Toleranz und Integration in Märkisch-Oderland
c/o Kreis-Kinder-und Jugendring Märkisch-Oderland e.V.
Feldstr. 3
15306 Seelow
Telefon: 03346/80609
Fax: 03346/853950
E-Mail: netzwerkkoordinator@toleranz-in-mol.de

Bündnis "Wismar. Neugierig. Tolerant. Weltoffen."

Vertreter demokratischer Parteien, aus Vereinen und Kirchen engagieren sich ebenso im Netzwerk wie Privatpersonen. In der Resolution des Netzwerkes sind die Prinzipien des Bündnisses niedergeschrieben: Es bekennt sich zur Demokratie, setzt sich für ein friedliches Zusammenleben und gegen Ausgrenzung ein. Mit Netzwerk-Aufklebern und Pins kann dieses Bekenntnis auch nach außen hin sichtbar gemacht werden. Das Bündnis organisiert unter anderem Literaturprojekte und Veranstaltungen.

Kontakt:

Wismar. Neugierig. Tolerant. Weltoffen.
Hansestadt Wismar
Presse-, Marketing und Bürgeramt
Rathaus, Am Markt 11
23966 Wismar

Telefon: 03841 / 2 51 90 30
Telefax: 03841 / 2 51 90 37
E-Mail: buergerbuero@wismar.de, presse@wismar.de

Agentur für soziale Perspektiven e.V.

Die Agentur für soziale Perspektiven - ASP e.V. unterstützt jugendliches Engagement gegen rechte Jugendkulturen. Sie führen verschiedene Projekte mit und für Jugendliche durch und sind in der politischen Jugendbildung tätig. Aufklärungsarbeit wird z.B. durch das Erstellen von Broschüren geleistet.Kontakt:
Asp – Agentur für soziale Perspektiven e.V.
Lausitzerstr. 10
10999 Berlin
E-Mail: mail@aspberlin.de
Tel.: 030- 610 764 63