Weitere Initiativen

burks.de

Privates Informationsportal des freien Autoren und Journalisten Burkhard Schröder, der eine umfangreiche Linkliste zu den Themen (Anti-)Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zusammengestellt hat.Nicht nur Gruppierungen gegen rechts, sondern auch rechtsextreme Organisationen werden vorgestellt. Darüber hinaus sind zahlreiche Artikel verlinkt, in denen über Aussteiger aus der rechtsextremen Szene berichtet wird.

Schalker Fan-Initiative e.V.

Die Initiative stand aus dem Eindruck heraus, dass zunehmende Ausländerfeindlichkeit im Parkstadion Schalke nicht hinnnehmbar sind. Schnell war die Idee geboren, eine Aktion „Schalker gegen Rassismus“ zu starten. Erste Aktionen bestanden aus dem Verteilen von Flugblättern, auf denen sich Spieler und Trainer gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit aussprachen.

Gemeinsames Flugblattverteilen in der Gelsenkirchener Innenstadt mit Büskens, Müller, Eigenrauch und dem jetzigen Torwart des Vereins aus der Nähe von Lüdenscheid schlossen sich an. Was damals so klein anfing, ist heute mit gut 420 Mitgliedern der zweitgrößte Schalke-Fanclub im Dachverband der Schalker Fan Clubs.

In der Zwischenzeit wurde die Organisation in "Schalker Fan-Initiative" umbenannt. Der gemeinnützige Verein arbeitet eng mit dem Bündnis aktiver Fußballfans (BAFF) zusammen und ist Gründungsmitglied des europaweiten Fan-Netzwerkes Football Against Racism in Europe (FARE).

Durch die Arbeit sollen Vorurteile abgebaut werden, außerdem werden Fans bundes- und europaweit vernetzt.

Turn it down! Forum für Musik, Kultur, gegen Rechtsrock

Turn it down!, das sind einige Mitarbeiter von Apabiz - dem antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V. - die sich bereits seit langem mit rechter Jugendkultur/rechter Musik beschäftigen.

Löwen-Fans gegen Rechts

Die Löwen-Fans der Initiative verstehen sich in erster Linie als Fußballfans. Sie wenden sich aber entschieden gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, vor allen Dingen, wenn sie im Fußballstadion auftreten.

Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten - AvS

Das Selbstverständnis und die Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten - AvS, als Zusammenschluß sozialdemokratischer Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime entstanden, sieht ihre Hauptaufgabe darin, die Traditionen des Widerstandes gegen Gewaltherrschaft wachzuhalten, das Gedenken an die Opfer der Diktaturen zu bewahren und Neonazismus, Rassismus und Extremismus zu bekämpfen.
Die Auseinandersetzung mit der NS- und SED-Diktatur und dem Neonazismus ist ein Anliegen der AvS. Sie will das Vermächtnis des Widerstandes bewahren und weitergeben, gegen das Vergessen angehen, das Gedenken an die Opfer der NS- und SED-Herrschaft wachhalten und die historischen Erfahrungen für unsere freiheitliche Demokratie nutzbar machen.

(Selbstdarstellung)

Arbeitsgemeinschaft ehemals verfolgter Sozialdemokraten - AvS
SPD-Parteivorstand
Evelyn Stratmann
10911 Berlin
Tel: 030 / 25991 211
Fax: 030 / 25991 311
http://www.avs.spd.de/
avs@spd.de

Exit Deutschland

EXIT-Deutschland ist eine von Ex-Kriminaloberrat Bernd Wagner und Ex-Naziführer Ingo Hasselbach mit Hilfe der Amadeu Antonio Stiftung und der Freudenberg Stiftung gegründete Initiative, die seit Sommer 2000 für Aussteiger aus der rechtsradikalen Szene Hilfe zur Selbsthilfe bietet. Die Initiative wird durch die stern - Aktion "Mut gegen rechte Gewalt" unterstützt.

EXIT-Deutschland verarbeitet Erfahrungen aus Deutschland, von Initiativen aus Schweden und Norwegen, der Schweiz, Großbritannien und den USA.

Seit 2004 ist EXIT-Deutschland Bestandteil der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH. In dieser Trägerschaft wurde in EXIT-Deutschland eine Bestandaufnahme vorgenommen und die Ausstiegshilfe konkretisiert sowie die Angebote von EXIT insgesamt erweitert.

EXIT hilft Aussteigenden, neue Perspektiven außerhalb der rechtsradikalen Szene zu entwickeln.
Dabei vermittelt EXIT Kontakte und gibt praktische Hilfen. EXIT geht auf Fragen von Sicherheit, Soziales und der persönlichen Aufarbeitung ein. EXIT sagt auch was nicht möglich ist. EXIT bietet keine ökonomische und soziale Absicherung für ehemalige Rechtsradikale an und schützt nicht vor strafrechtlicher Verfolgung.

Menschen die von Rechtsradikalismus betroffen sind, wie Eltern und Menschen die sich für demokratische, menschenrechtliche Werte engagieren wollen, können sich an EXIT-Deutschland wenden. EXIT sucht Helferinnen und Helfer in allen Bundesländern. EXIT-Deutschland analysiert rechtsradikale Bestrebungen, klärt über rechtsradikale, demokratiefeindliche Bestrebungen auf, stellt Möglichkeiten demokratischen Handelns dar, berät Projekte und Institutionen.

EXIT arbeitet eng mit dem Zentrum Demokratische Kultur zusammen, das sich unter dem Dach der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH befindet.

Anschrift: EXIT-Deutschland, Postfach 040 324, 10062 Berlin

Telefon: 0171 / 713 64 52

Telefax: 01212 6888 66600
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