Online-Initiativen

www.naiin.org - Verein gegen Missbrauch im Internet

Im Jahr 2000 sah sich die deutsche Internet-Wirtschaft mit einem massiven Anstieg von Internet-Kriminalität konfrontiert. Die Registrierung der Domain heil-hitler.de bei der zentralen Registrierungsstelle für die deutsche Top Level Domain (TLD) ".de", DENIC, war nur die Spitze des Eisberges. Schnell war klar: Das weltweite Datennetz findet nicht nur in rechtschaffenen Personen seine Anhänger, sondern übt auch auf Straftäter eine bis dahin ungeahnte Anziehungskraft aus.
Zum damaligen Zeitpunkt nutzten viele Rechtsextremisten und Pädokriminelle das Medium zur Verbreitung ihrer Propaganda. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, gründete die deutsche Internetwirtschaft, zusammen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft, die Initiative naain (no abuse in internet).

Die Initiative klärt durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen die Öffentlichkeit über die missbräuchliche Nutzung des Internets auf. Ziel ist es, Internet-Nutzer für schädliche und illegale Inhalte zu sensibilisieren.

Darüber hinaus arbeit naain mit Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden zusammen und hat betreibt eine eigene Beschwerdestelle, an die Internet-Nutzer einschlägige Seiten melden können.

Kontakt:
naiin - no abuse in internet e.V.
Verein gegen Missbrauch im Internet
Einsteinpalais
Friedrichstraße 171
D-10117 Berlin
Tel.: 030 - 46 999 37 58
Fax: 030 - 46 999 37 59
E-Mail: info@naiin.org

haskala.net

Der Begriff "haskala" entstammt dem Hebräischen (Bildung, Aufklärung) und bezieht sich im speziellen auf die jüdische Aufklärung, die im späten 18. Jahrhundert begann und bis ins späte 19. Jahrhundert andauerte.
Eine Forschergruppe an der Universität Potsdam hat nun die Site haskala.net ins Leben gerufen. Diese soll als offenes wissenschaftliches Forum für Informationen über die Haskala und ihre Schriften dienen.

Ziel von haskala.net ist es, ein Archiv der jüdischen Aufklärung zu schaffen, wo Informationen über die Protagonisten der Haskala, ihr Leben und ihre Werke, Portraits, Institutionen und Aktivitäten gesammelt werden.

Über das Internet steht haskala.net der wissenschaftlichen Forschung und Lehre, aber auch einer interessierten Öffentlichkeit frei zur Verfügung.

Unter der Rubrik Autoren sind neben kurzen Biographien und Abbildungen der jüdischen Aufklärer des 18. Jahrhunderts deren Bibliographien, sowie z.T. auch schon deren Schriften in digitalisierter Form zu finden.

Buntes Netz Ostbrandenburg

"Ziel der Homepage ist es, einen kleinen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit und für eine Stärkung demokratischer und zivilgesellschaftlicher Strukturen in der Region Ostbrandenburg zu geben.Neben Veranstaltungsinformationen werden auf der Homepage aktuelle - auch überregionale - Informationen bereitgestellt."

Kontakt:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V.
Charlottenstraße 30
14467 Potsdam
Fon 0331-2 80 07 86
Fax 0331-29 20 92
Email: organisation@boell-brandenburg.de

"Nationales Forum Deutschland" (NFD)

Interessante Homepage mit Satire gegen rechts und vielem mehr. Die Website nimmt aktuelle rechte Entwicklung auf dieSchippe und sorgt zudem mit einem Deutsch- und Einbürgerungstest, einem "interaktivem Phrasendrescher" und verschiedenen eCards für Kurzweil.

Initiative Zett

Eine Reihe von Medien wie radioeins, taz, le monde diplomatique sowie Unternehmen und Agenturen haben sich zur "Initiative Zett" zusammengeschlossen, um Zivilcourage in Deutschland zu fördern.
Sie möchte all diejenigen unterstützen, die Rechtsextremisten bisher vereinzelt die Stirn geboten haben. Auf der anderen Seite möchte sie all diejenigen ermutigen, die sich bisher nicht getraut haben, etwas gegen rechts zu tun.

Mit „Z" soll die Schweigespirale aufgebrochen werden, die einer Vernetzung derjenigen, die für Demokratie und Gleichberechtigung eintreten, im Wege gestanden hat.

Dabei kann zivilcouragiertes Handeln ganz unterschiedlich aussehen:
eine Plakataktion etwa, ein Diskussionsforum, konkrete Hilfe für Flüchtlinge oder einfach nur das couragierte Eintreten gegen jede Form von Diskriminierung im Alltag.

Die Initiative für Zivilcourage soll signalisieren, daß die Menschen, die sich gegen Faschismus und Gewalt engagieren, nicht alleine stehen, daß es viele Gleichdenkende gibt, und daß die Möglichkeit besteht, sich zusammenzutun.

[fairnetz]

Volksverhetzende Propaganda und extremistisches Gedankengut im Internet breiten sich weiterhin stark aus. Zunehmend sind davon auch attraktive Angebote für Jugendliche betroffen.
Über 100 Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet haben sich gegen extremistische Websites engagiert und gemeinsam den [fairnetz]-Ehrenkodex für respektvolles Handeln im Internet entwickelt. Das [fairnetz] wurde 2002 im Schloss Bellevue gemeinsam mit Bundespräsident Johannes Rau der Öffentlichkeit vorgestellt.

Seither geht es darum, das Engagement in die Öffentlichkeit zu tragen. [fairnetz] ruft User, Surfer, Initiativen und auch Firmen und Anbieter auf, sich in die Unterstützerliste einzutragen. Darüber hinaus können sich Betreiber einer Homepage, wenn sie dem Ehrenkodex von [fairnetz] zustimmen, einen Button der Initiative herunterladen. Damit soll die Zustimmung zu Toleranz und Fairness für alle Surfer sichtbar werden.

Recht gegen Rechts

Rechtliche Informationen für den Kampf gegen Rechts - im Netz und anderswo.

NPD-blog-info

Kontinuierliche Berichterstattung über die NPD.

D-A-S-H für Vernetzung - gegen Ausgrenzung

D-A-S-H richtet sich an junge Menschen, die für eine Gesellschaft frei von Ausgrenzung und Rassismus eintreten. D-A-S-H unterstützt und vernetzt Gruppen und Menschen in Europa, die aktiv sind oder jetzt aktiv werden wollen. D-A-S-H vermittelt Kenntnisse und Ressourcen, die aktive Gruppen zu einem selbständigen und an die eigenen Bedürfnisse angepassten Umgang mit Medien befähigen. D-A-S-H setzt Aktionen und Kampagnen, Informationen und Sichtweisen miteinander in Beziehung und bietet die Möglichkeit, diese auf verschiedenen Ebenen und aus verschiedenen Perspektiven zu reflektieren. D-A-S-H verbindet politisches Engagement und medienpädagogische Kompetenz in einem Projekt im Netz und aus dem Netz heraus.JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
Pfälzer-Wald-Strasse 64
81539 München
Telefon: ++49 – (0)89 – 68989 – 0
Telefax: ++49 – (0)89 – 68989 – 111
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