Lokale und regionale Initiativen und Netzwerke

Greifswalder Freitagsrunde

Die Greifswalder Freitagsrunde ist ein lokales Netzwerk von Vertretern unterschiedlicher Institutionen, Parteien und Einzelpersonen, deren Anliegen eine demokratische Allianz gegen Rechtsextremismus und Demokratieverachtung ist.Die Freitagsrunde entstand als Antwort auf einen NPD- Aufmarsch am 14. Januar 2001, als 7.000 Greifswalder gegen Rechtsextremismus auf die Straße gingen.
Ziel der Freitagsrunde ist es, durch Thematisierung von Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung von Minderheiten zu Problembewusstsein und Sensibilisierung in Greifswald beizutragen. Dabei sollen
demokratische Kräfte über Interessenunterschiede hinweg gebündelt werden.

Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit Brandenburg

Das Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit setzt sich seit seiner Gründung 1997 für die Entwicklung einer zivilen und demokratischen Gesellschaft im Land Brandenburg ein.Das Aktionsbündnis berät und unterstützt örtliche Initiativen im gesamten Land durch Fach- und Diskussionsveranstaltungen wie die jährlich stattfindenden Foren lokaler Initiativen und durch finanzielle Förderung regionaler Aktivitäten und Projekte. Beispiele sind die Antirassismustage in Oranienburg, das Friedensfest in Fürstenwalde oder die Aktionswoche für Toleranz in Eberswalde.

Nienburger Zeitzeugenberichte "Wir wussten nichts davon"

Nienburger Zeitzeugen berichten: Wie waren die Jahre 1933 bis 1948 im Landkreis Nienburg?
Die Initiatoren der Homepage haben Zeitzeugenberichte, Fotos und Dokumente über die Nazi-Diktatur in der Heimat zusammengestellt. Die Zeitzeugen durchleben erneut ihre Vergangenheit und schildern ihre Erlebnisse im O-Ton. Materialien aus Archiven und Privatsammlungen ergänzen das Bild von den Anfängen der Diktatur bis zur Währungsreform.

Das Projekt wird u.a. von der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Niedersachsen gefördert.

Kontakt zum Projektträger:
Heimatverein Haßbergen
Heiko Mönch
Lange Str. 68
31626 Haßbergen.

Jugendinitiative gegen Rechtsextremismus Wunsiedel

Die Jugendinitiative gegen Rechtsextremismus ist ein Zusammenschluss von ca. 25 Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren, die überzeugt sind, dass sich Rechtsextremismus nicht durch Wegschauen oder Bagatellisieren, sondern nur durch konsequentes, engagiertes und durchdachtes Handeln aller Bürger/innen bekämpfen lässt.
Die überparteiliche Initiative fühlt sich demokratischen, humanistischen und christlichen Werten, sowie der Achtung der Menschenwürde verpflichtet.
Diakonin Andrea Heussner
für das Evang. Jugendwerk Fichtelgebirge
Jean-Paul-Platz 5
95632 Wunsiedel

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin

Die "Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin" (MBR) versteht sich als Unterstützungseinrichtung für alle Berliner und Berlinerinnen, die sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus engagieren oder dies in Zukunft tun möchten. Ansatzpunkte der Arbeit mit diesen einzelnen Akteuren oder aber einer Bezirksverwaltung sind die konkreten Probleme mit rechtsextremistischem, rassistischem oder antisemitischem Hintergrund vor Ort, sei es in deren Einrichtung, Nachbarschaft, im Sozialraum oder Bezirk.
Die Mobile Beratung steht den demokratischen Kräften bei ihrem Engagement unterstützend zur Seite, professionalisiert sie im Aufbau nachhaltiger und lebendiger demokratischer Strukturen und stärkt sie als eigenständige Akteure im Gemeinwesen.

Das langfristige Ziel der Mobilen Beratung ist es, eine erlebbare und alltägliche Praxis demokratischer Kultur zu entwickeln und ein angstfreies und menschenrechts-orientiertes Miteinander in Berlin zu ermöglichen.

(Selbstdarstellung)
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
Chausseestr. 29
10115 Berlin

Tel. 030 - 240 45 430
Fax 030 - 240 45 319
info@mbr-berlin.de

Netzwerk für ein tolerantes Eberswalde -gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

Mitglied im Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit des Landes BrandenburgTräger der Theodor Heus-Medaille

Ansprechpartner:
Dr. Mohamed Hamdali
Koordinierungsstelle für Toleranz und
gegen Fremdenfeindlichkeit in Eberswalde
c/o Stadtverwaltung
Dr. Zinn-Weg 18
16225 Eberswalde
Tel.: 03334/64253; Fax: 03334/64405
eMail: tolerantes_eberswalde@web.de

SoS - Rassismus - NRW

Die Arbeitsgruppe SOS-Rassismus-NRW ist eine Initiative im Amt für Jugendarbeit der EKvW in NRW. SOS-Rassismus-NRW begleitet, berät, unterstützt und fördert Jugendcliquen, Kirchengemeinden, Schulen, Jugendzentren, Jugendverbände, Jugendinitiativen und Menschenrechtsgruppen, um gemeinsam mit ihnen gegen den offenen Rassismus vorzugehen. SOS-Rassismus-NRW realisiert Ideen und Projekte zur Anti-Rassismus-Arbeit und engagiert sich insbesondere in Gewalt- und Rassismus- Deeskalationstrainings zur zivilen Konfliktbearbeitung. Die Arbeitsgruppe hat umfangreiche Materialien zum Thema Gewalt und Rassismus publiziert.
Kontaktadresse :
Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen
c/o Ralf-Erik Posselt
Haus Villigst
58239 Schwerte
Tel: 02304-755190
Fax: 02304-755295

Mailadresse
Website

Aktion Zivilcourage Pirna

Aktion Zivilcourage versteht sich als parteiübergreifendes Bündnis, das es sich zur Aufgabe gemacht hat gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus ein zustehen und Möglichkeiten des Gegenengagements aufzuzeigen. Der Fokus liegt dabei auf der Sächsischen Schweiz. Sächsische Initiativen gegen Rechts und rund um das Bürgerengagement werden durch das Bündnis mit einander vernetzt.

Zielgruppe von Aktion Zivilcourage sind nicht nur, aber vor allem junge Menschen und deren Multiplikatoren. Durch jene soll die Demokratie langfristig und grundlegend gestärkt und rechtsextremistischen Bewegungen der Nachwuchs abgeschnitten werden.

Getreu dem Motto dieser Initiative: „Die Vergangenheit können wir nicht ändern, aber unsere demokratische Zukunft müssen wir gemeinsam aktiv mitgestalten“ geht es vor allem darum Perspektiven für ein bürgerschaftliches und gemeinsames Engagement aufzuzeigen und bei der Verwirklichung zu helfen.
 

Kontakt:

Aktion Zivilcourage e.V.
Lange Straße 43
01796 Pirna
Sachsen

Tel.: 03501 - 460880
Fax: 03501 - 460881

E-Mail:  post@zivilcourage-pirna.de

Anne Frank Zentrum

Anne Frank Zentrum e. V.Rosenthaler Straße 39
D-10178 Berlin
Tel.: +49 30 30872988
Fax: +49 30 30872989
e-Mail: zentrum@annefrank.de
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