Lokale und regionale Initiativen und Netzwerke

Netzwerkstelle Löbau-Zittau

In der Netzwerkstelle engagieren sich Jugendliche und Erwachsene aus der Oberlausitz, die sich gegen zunehmende Resignation, Fremdenfeindlichkeit, rechtsextremistische Aktivititäten einsetzen möchten.
Kontakt:
Netzwerkstelle Löbau-Zittau c/o Begegnungszentrum im Dreieck e.V.

Bernd Stracke
Zittauer Straße 17
02747 Großhennersdorf

Telefon: 03 58 73 - 41 311
Fax: 03 58 73 - 41 319

Email: netzwerkstelle{at}bigchicken.org

"Altdorf Gegen Rechts"

Aus der Selbstdarstellung: "In den letzten Jahren konnte man glauben, in Altdorf gäbe es kein Problem mit Rechtsextremismus. Vor allem durch das permanente Totschweigen von Seiten der Polizei, zu der die NPD nach eigenem Bekunden gute Freundschaften unterhält, gab es kaum eine öffentliche Diskussion über aktuelle Vorfälle."
Hier will sich die Initiative "Altdorf gegen rechts" einschalten: Zusammen mit den Opfern neonazistischer Gewalt möchte sie die Ereignisse dokumentieren und an die Öffentlichkeit bringen. Damit wird erst die Grundlage für den öffentlichen Diskurs geschaffen.

Zudem soll ein Bewusstsein für das Problem des Rechtsextremismus geschaffen werden und für mehr Zivilcourage geworben werden.

Gleichzeitig fördet das Bündnis eine tolerante und antifaschistische Jugendkultur in Altdorf, zum Beispiel durch das Veranstalten von Konzerten.

"We will rock you - Gegen rechten Lifestyle"

Fester Bestandteil der rechten Szene in Berlin und Brandenburg ist eine rechtsextreme Infrastruktur mit Läden, Kneipen und Clubs. Sie vertreiben zum Beispiel rechte Kleidungsmarken und werden hauptsächlich von Szeneangehörigen oder -sympathisanten besucht.
Rechter Lifestyle dient dabei nicht allein der Stiftung einer gemeinsamen Identität, sondern stärkt die Szene auch finanziell.

Dagegen möchte die Initiative "We will rock you - Gegen rechten Lifestyle“ angehen. Sie möchte Strukturen des rechten Lifestyles in Berlin und Umland aufdecken und öffentlich bekannt machen. So möchte sie der Bevölkerung, aber auch den VermieterInnen und LieferantInnen bewusst machen, mit wem sie es zu tun haben. Dadurch leistet die Initiative zum einen einen direkten Beitrag im Kampf gegen rechts. Zum anderen betreibt sie umfangreiche Aufklärungsarbeit.

Neben einer Homepage auf der umfassend über Marken, Läden, Bands, etc und deren Verstrickungen in die rechte Szene berichtet wird, sind auch Demonstrationen, vor-Ort-Aktionen sowie eine Informations-Broschüre geplant.

Kontakt:
werockyou{at}web.de

Aktionsbündnis Courage Pößneck

Das Aktionsbündnis Courage (ABC) gründete sich im April 2005, als ca. 1800 Rechtsextreme zu einem NPD-Landesparteitag mit anschließendem „Ex-Landser-Konzert“ nach Pößneck kamen. Die ersten Gründungsmotive liegen daher im gewaltlosen Widerstand gegen Rechtsextremismus.
Ein wichtiger Pfeiler in der Arbeit des ABC ist die Information und Dokumentation von Rechtsexremismus und Fremdenfeindlichkeit. So findet man auf der Homepage des Vereins eine Chronik rechter Vorfälle im Raum Pößneck ebenso wie generelle Informationen über rechtsextreme Ideologie- und Argumentationsmuster.
Des weiteren fördert das Bündnis rege Netzwerkprozesse im Bereich der Kultur- und Jugendarbeit.

Kontakt:
Aktionsbündnis Courage
Postfach 11 22
07381 Pößneck

Runder Tisch Gera

Der runde Tisch beruht auf einem Stadtratsbeschluss der Stadt Gera. Vereine, Verbände, Organisationen und die Mitglieder des Stadtrates bilden den runden Tisch. Alle Bürger und Bügerinnen in der Stadt Gera werden damit zu couragiertem Handeln gegen Rechtsextremismus und Faschismus aufgerufen.Zu den Tätigkeiten des Runden Tisches gehört es unter anderem, Aktivitäten der rechtsradikalen Szene in Gera und Umgebung zu registrieren. Gleichzeitig werden Gegenveranstaltungen in der Stadt organisiert. Darüber hinaus werden verschiedene Veranstaltungen im Asylbewerberheim der Stadt Gera durchgeführt, so zum Beispiel ein Tag der offenen Tür oder ein Tag der offenen Moschee.

Kontakt:
Stadtverwaltung Gera
Aussiedler- und Ausländerbeauftragte
Gagarinstraße 99/101
07545 Gera

Für Demokratie und Toleranz Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Das Bündnis aus Gewerkschaften, Politikern, Vereinen und Einzelpersonen setzt sich entschieden gegen politischen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, die Ausgrenzung von Ausländern sowie gegen politisch motivierte Gewalt ein. Es wirbt für demokratische Werte und Prozesse in der Bundesrepublik Deutschland und die Integration ausländischer Menschen und ihrer Kulturen als Bereicherung für unsere Gesellschaft.
Der Verein leistet in breiten Bevölkerungsschichten mit seiner Arbeit einen Beitrag zur Schaffung eines Klimas des demokratischen Dialogs.

Im Rahmen dieser Arbeit, die in Greifswald, Neubrandenburg, Rostock und Schwerin ihren Ausgangspunkt findet, betreibt der Verein weiterhin den Aufbau eines Dokumentations- und Informationszentrums im Internet.

Kontakt:
Für Demokratie und Toleranz Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Landeszentrum Schwerin
Eckdrift 83
19061 Schwerin
Tel.: 03 85 - 63 83 -227
Fax: 03 85 - 63 83 202
email: mail{at}demokratie-toleranz.de

utopia.e.V. Frankfurt/Oder

Utopia möchte die Grundgedanken des selbstbestimmten Handelns, der sozialen Verantwortung und der Solidarität fördern. Damit soll gegen rassistische, nationalistisch und sexistische Trends in der Gesellschaft vorgegangen werden.
Konkret wird die Initiative mit der Verbindung von Bildungs-, Beratungs-, Kultur- und Jugendarbeit aktiv.

Kontakt:
Utopia e.V./ Kontaktladen
Berliner Str. 24
15230 Frankfurt (Oder)
Tel./Fax: (0335) 665 99 94
E.Mail: utopia-ffo{at}web.de

Miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V.

Der Verein Miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. setzt sich für eine offene, plurale und demokratische Gesellschaft in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus ein. Die Arbeit des Vereins richtet sich gegen Rassismus, Antisemitismus und alle andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die zu Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt führen. Ein besonderes Anliegen ist hierbei die Stärkung von Migrant/innen und von alternativen, nicht-rechten Jugendkulturen.
Der Verein berät Opfer rechter Gewalt, bildet Multiplikator/innen fort, organisiert Jugendprojekte, Ausstellungen und Lesungen. Dabei wird versucht, aus einem breiten Methodenspektrum auf die jeweilige Problemlage zugeschnittene Angebote zu entwickeln, von welchen sowohl Jugendliche als auch Erwachsene profitieren.

Kontakt:
Miteinander e.V.
Erich-Weinert-Str.30
39104 Magdeburg

Tel:03 91 - 6 20 77-3
Fax: 03 91 - 6 20 77-40
eMail: net.gs{at}miteinander-ev.de

Greifswalder Freitagsrunde

Die Greifswalder Freitagsrunde ist ein lokales Netzwerk von Vertretern unterschiedlicher Institutionen, Parteien und Einzelpersonen, deren Anliegen eine demokratische Allianz gegen Rechtsextremismus und Demokratieverachtung ist.Die Freitagsrunde entstand als Antwort auf einen NPD- Aufmarsch am 14. Januar 2001, als 7.000 Greifswalder gegen Rechtsextremismus auf die Straße gingen.
Ziel der Freitagsrunde ist es, durch Thematisierung von Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung von Minderheiten zu Problembewusstsein und Sensibilisierung in Greifswald beizutragen. Dabei sollen
demokratische Kräfte über Interessenunterschiede hinweg gebündelt werden.

Nienburger Zeitzeugenberichte "Wir wussten nichts davon"

Nienburger Zeitzeugen berichten: Wie waren die Jahre 1933 bis 1948 im Landkreis Nienburg?
Die Initiatoren der Homepage haben Zeitzeugenberichte, Fotos und Dokumente über die Nazi-Diktatur in der Heimat zusammengestellt. Die Zeitzeugen durchleben erneut ihre Vergangenheit und schildern ihre Erlebnisse im O-Ton. Materialien aus Archiven und Privatsammlungen ergänzen das Bild von den Anfängen der Diktatur bis zur Währungsreform.

Das Projekt wird u.a. von der Landeszentrale für politische Bildung des Landes Niedersachsen gefördert.

Kontakt zum Projektträger:
Heimatverein Haßbergen
Heiko Mönch
Lange Str. 68
31626 Haßbergen.