Lokale und regionale Initiativen und Netzwerke

Netzwerk Mecklenburg

Die Netzwerkstelle
unterstützt alle, die sich im Alltag aktiv gegen Rassismus,
Gewalt und rechte Tendenzen einsetzen

will Interesse für aktuellpolitische und historische Themen wecken

führt Fortbildungen, Veranstaltungen, Seminare und Workshops durch

ermittelt KooperationepartnerInnen und Informationen

initiiert gemeinsame antirassistische Aktionen, Events und Projekte

hilft bei Antragstellung und Finanzaquise

arbeitet am Gemeinwesen orientiert und fördert den Dialog zwischen Generationen und Kulturen

fungiert als Schnittstelle zwischen Akteuren an der Basis und politischen Entscheidungsträgern.

Kontakt:
Netzwerkstelle Schwerin
Schweriner Jugendring e.V.
Dr. Külz-Str. 3 , 19053 Schwerin

Tel. / Fax : 0385 / 5509984
E-Mail : netzwerk@schwerinerjugendring.de

Netzwerkstelle Wismar
Lebensart Wismar e.V.
Dr. Leber Str. 38 , 23966 Wismar

Tel.: 03841 / 22 50 925
Fax: 03841 / 22 50 925
E-Mail : netzwerk-hwi-nwm@gmx.de

Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten in NRW e.V.

Mit vielfältigem Engagement widmen sich vielerorts in Nordrhein-Westfalen Gedenkstätten, Dokumentationszentren, Begegnungs-stätten und Lernorte der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus. Sie verweisen auf die Rolle der regionalen und lokalen Ebene in der Diktatur, finden Spuren, fragen nach dem Schicksal von Verfolgten und analysieren kritisch das Handeln der Täter vor Ort.

Kontakt:
Arbeitskreis NS-Gedenkstätten NRW e. V.
c/o Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Telefon: (0049)-(0)251-492-7048
Telefax: (0049)-(0)251-492-7918
E-Mail: tenhomp@stadt-muenster.de

HATIKVA - Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Kultur und Geschichte Sachsen e.V.

HATiKVA – die Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V. fühlt sich seit ihrer Gründung im September 1992 dem Anliegen verpflichtet, über jüdische Geschichte und Kultur in Vergangenheit und Gegenwart in großer Breite zu informieren. Vorausgegangen waren der Eröffnung über zwei Jahre intensiver ehrenamtlicher Aufbauarbeit. Danach konnten die wiederhergestellten Räume im Erdgeschoß des Genossenschaftshauses Pulsnitzer Str. 10 der öffentlichen Nutzung übergeben werden. Seitdem entwickelte sich HATiKVA e.V. zu einer weit über die Stadtgrenzen hinaus wirkenden Bildungs- und Kultureinrichtung.

Kontakt:
HATiKVA e.V. - Die Hoffnung
Bildungs- und Begegnungsstätte für Jüdische Geschichte und Kultur Sachsen
Pulsnitzer Strasse 10
01099 Dresden

Tel.: 0351 - 8020489, E-Mail:  info@hatikva.de

Cottbuser Aufbruch - Aktionsbündnis für ein gewaltfreies tolerantes Miteinander

Aufgrund zunehmender Intoleranz und Gewalt gegen Ausländer, Angehörige von Minderheiten, aber auch gegen Andersdenkende oder sozial Benachteiligte und in Anknüpfung an das breite gesellschaftliche Bündnis gegen Rechts, das im Sommer 1999 die „Spaziergänge gegen Rechts" veranstaltete, soll in Cottbus ein breites partei- und strukturübergreifendes Bündnis entstehen.
Das Aktionsbündnis setzt sich zum Ziel, intolerantes Verhalten und Gewalt sowie deren Ursachen zu bekämpfen. Der Schwerpunkt soll dabei nicht auf kurzfristig wirksamen Aktionen liegen, sondern auf Maßnahmen, die in den Prozess der Entstehung von Gewalt und Intoleranz möglichst nachhaltig eingreifen.

Prävention in diesem weiter gefassten Sinne zielt nicht nur auf Verhaltensänderung bei gewaltgeneigten oder Ausländern ablehnend gegenüberstehenden Gruppen oder Individuen, sondern vor allem auf eine Stärkung toleranter Umgangsformen miteinander und mit Fremden in unserer Stadt.
Erforderlich ist das Anstoßen eines nachhaltig wirksamen Denk- und Lernprozesses, der letztlich dem Entstehen von Gewalt vorbeugt. Die hierfür notwendigen Eigenkräfte der Zivilgesellschaft müssen durch gelebte Demokratie und Verankerung im rechtsstaatlichen Denken gestärkt werden.

In Cottbus existieren bereits zahlreiche Gruppen und Initiativen, die mit ähnlicher Zielstellung arbeiten. Zwar sind viele dieser Initiativen bekannt, es fehlt jedoch bisher eine umfassende Übersicht. Ebenso notwendig ist die Vernetzung dieser Gruppen untereinander, um Kräfte zu bündeln und die Effizienz zu steigern.

In diesem Sinne möchte das Aktionsbündnis auch Mediator und Kommunikationsplattform für diese Initiativen sein.

Gleichzeitig sollen die Teilnehmer des Aktionsbündnisses eigene neue Schwerpunkte setzen, die sich aus den spezifischen Interessen der durch sie vertretenen Gruppierungen und Institutionen ergeben.

So haben z.B. die Hochschulen andere Schwerpunkte, etwa bei der Integration ausländischer Studenten, als Vertreter von Industrie und Handwerk, die etwa mit rechter Gesinnung bei Azubis zu kämpfen haben oder sich um den Wirtschaftsstandort Cottbus sorgen oder als Schulen, die sich mit verschiedenen Formen von Gewalt auseinandersetzen müssen.

Aufgrund dieser unterschiedlichen Ansätze soll das Aktionsbündnis differenzieren und Schwerpunkte setzen. Initiativen oder Aktionen der verschiedenen beteiligten Institutionen sollen entweder angeschoben oder unterstützt werden.

Gleichzeitig sollen auch übergreifende Aktionen geplant werden. Hierzu ist je nach Schwerpunkt die Bildung von entsprechenden Arbeitsgruppen erforderlich.

Kontakt: info[at]cottbuseraufbruch.de

Bündnis gegen Rechtsradikalismus im Landkreis Bad Dürkheim

Das Bündnis setzt sich ein * gegen zunehmende rechtsradikale Gewalt und rechte Parolen
* gegen Ausgrenzung von ausländischen Mitbürgern
* gegen zunehmende Aktivitäten rechtsextremer Parteien an den
Schulen (z. B. Verteilung von CD`s mit rechtsradikaler Musik)

Tätigkeitsschwerpunkte des Bündnisses sind
* Infoveranstaltungen für Jugendliche, Eltern und Lehrer
* Gegenwehr zu den Schulungszentren der NPD in Altleinigen und
Kirchheim a.d.W.
* Demonstrationen gegen rechtsextreme Aktivitäten und Aufmärsche
* Resolution gegen Rechts

Kontakt: achim.hoffmann@ober-suelzen.de

Werderaner Bündnis Kurage

Das Werderaner Bündnis ist eine Initiative Werderaner Bürger, die sich für die Unterstützung und Stärkung der Demokratie; für Toleranz im Umgang miteinander, für Kulturaustausch in einem weltoffenen Werder und gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Werder einsetzen und dabei die Arbeit der gewählten Gremien unterstützen. />
Extremistischem Gedankengut, das zu Intoleranz und Gewalt gegen Mitmenschen führt, erteilt die Initiative eine klare Absage.

Die Abkürzung KURAGE steht dabei für "Kulturaustausch, gegen Rassismus und Gewalt". Auf der Homepage finden sich sodann Hinweise für den Umgang mit Rechtsextremen sowie Handreichungen zum Download.

Leipzig Courage zeigen e.V.

Vor neun Jahren hatten Leipziger Bürger den Platz vor dem Völkerschlachtdenkmal, für den eine Kundgebung rechter Extremisten angemeldet war, spontan mit einem Rock-Konzert tanzend und feiernd besetzt und so den Aufmarsch verhindert. Seitdem gibt es dort jährlich der Stadt größtes Rockspektakel unter dem Motto „umsonst und draußen“, getragen vom Courage e.V. mit Unterstützung der Gewerkschaften, der Stadt Leipzig, SPD Landtag und vielen weiteren Sponsoren. Die Aktion garantiert seither einerseits eine besondere Bühnenshow mit tollen Künstlern und läutet andererseits eine massenreiche und friedliche Gegenoffensive zum Naziaufgebot am 1.Mai ein.

Kontakt:
"Leipzig. Courage zeigen." e.V.
Volkshaus
Karl-Liebknecht-Str. 30/32
04107 Leipzig

Tel: 03 41 / 9260575
Edda Möller: 0170/5644439
e-mail: leipzig@couragezeigen.de

Projekt >gegenPart

Seit dem 01. Juni 2002 arbeitet in Dessau die Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus unter dem Label Projekt gegenPart. Es setzt sich dafür ein, die bestehenden zivilgesellschaftlichen Strukturen, die sich in Dessau und Umgebung für mehr Demokratie und Toleranz stark machen, zu festigen, auszubauen und zu koordinieren. Neben dem Vernetzungs- und Bündnisgedanken, unterstützt und berät die Netzwerkstelle lokale und regionale Initiativen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ganz praktisch.

Projekt >gegenPart

Brandenburg gegen Rechts

Hauptsächlich an Jugendliche gerichtete Initiative mit Informationen zu rechtsextremistischer Ideologie und rechtsextremistischen Aktivitäten in Brandenburg, mit einem Schülerkalender gegen rechts und Studienfahrten zu Gedenkstätten.