Lokale und regionale Initiativen und Netzwerke

Netzwerk für Toleranz und Integration in Märkisch-Oderland

Das Netzwerk für Toleranz und Integration in Märkisch-Oderland (NTI) ist ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus Vereinen, Verbänden, Institutionen und Privatpersonen, die sich das gemeinsame Ziel gesetzt haben, Demokratieverständnis, Toleranz, Integration und Mitmenschlichkeit zu fördern. Es möchte zivilgesellschaftliche Kräfte im Landkreis bündeln und möchte die Öffentlichkeit für Probleme sensibilieren sowie über Missstände aufklären. Getragen wird das Netzwerk vom Kreis-, Kinder und Jugendring Märkisch-Oderland e.V.Der Kreis-, Kinder- und Jugendring Märkisch-Oderland e.V. ist Träger des Netzwerkes für Toleranz und Integration in Märkisch-Oderland. Dem Netzwerk gehören 43 Mitglieder aus Vereinen, Verbänden, Kommunen, Verwaltungen und Privatpersonen an. Das Netzwerk möchte bürgerschaftliches und zivilgesellschaftliches Engagement im Landkreis befördern und vorhandene Ressourcen zu vernetzen. Die daraus gewonnenen Synergien sollen zum Abbau von Vorurteilen gegenüber Benachteiligten, Minderheiten und Migranten dienen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der präventiven Arbeit mit jungen Menschen in den strukturschwachen ländlichen Regionen des Landkreises Märkisch-Oderland. Daher stimemn die im Netzwerk Mitarbeitenden ihre Projekte aufeinander ab und führen gemeinsame Fortbildungen, Informationsveranstaltungen, Fachtage und Ausstellungen durch. Das Netzwerk versteht sich als Bündnis zivilgesellschaftlicher Kräfte im Landkreis und will die Öffentlichkeit über Missstände und Fehlentwicklungen aufklären und mitwirken, diese zu verändern.
Kontakt:
Netzwerk für Toleranz und Integration in Märkisch-Oderland
c/o Kreis-Kinder-und Jugendring Märkisch-Oderland e.V.
Feldstr. 3
15306 Seelow
Telefon: 03346/80609
Fax: 03346/853950
E-Mail: netzwerkkoordinator@toleranz-in-mol.de

Bündnis "Wismar. Neugierig. Tolerant. Weltoffen."

Vertreter demokratischer Parteien, aus Vereinen und Kirchen engagieren sich ebenso im Netzwerk wie Privatpersonen. In der Resolution des Netzwerkes sind die Prinzipien des Bündnisses niedergeschrieben: Es bekennt sich zur Demokratie, setzt sich für ein friedliches Zusammenleben und gegen Ausgrenzung ein. Mit Netzwerk-Aufklebern und Pins kann dieses Bekenntnis auch nach außen hin sichtbar gemacht werden. Das Bündnis organisiert unter anderem Literaturprojekte und Veranstaltungen.

Kontakt:

Wismar. Neugierig. Tolerant. Weltoffen.
Hansestadt Wismar
Presse-, Marketing und Bürgeramt
Rathaus, Am Markt 11
23966 Wismar

Telefon: 03841 / 2 51 90 30
Telefax: 03841 / 2 51 90 37
E-Mail: buergerbuero@wismar.de, presse@wismar.de

Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) e.V.

Nach den antisemitischen Terroranschlägen gegen Synagogen in Istanbul 2003 gründete sich im Berliner Stadtteil Kreuzberg eine „migrantische Initiative gegen Antisemitismus“. Sie verstand sich auch als Reaktion auf den zunehmenden Antisemitismus im unmittelbaren Umfeld. Daraus entwickelte sich die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, die seit Ende 2005 von einem eigenständigen Trägerverein (KIgA e.V.) getragen wird. Gemeinsam setzen sich Pädagogen mit und ohne Migrationshintergrund gegen Antisemitismus ein. Hauptzielgruppen sind ebenfalls Pädagogen und Jugendliche an Berliner Schulen und Jugendeinrichtungen. Dabei steht pädagogische und Bildungsarbeit mit Jugendlichen türkischer, arabischer oder muslimischer Herkunft im Vordergrund.KIgA e.V.
Oranienstrasse 34
D-10999 Berlin
Tel.: +49 (0)30 - 695 65 865
Fax: +49 (0)30 - 695 69 266
Mail: mail(at)kiga-berlin.org

Initiative "Wir sind Pankow: tolerant und weltoffen"

Die Initiative besteht seit 2006. Sie hatte sich aus dem Bedürfnis heraus entwickelt, eine Gegenstrategie gegen Rechtsextremismus zu entwickeln. So kamen Aktive aus Parteien, Projektarbeit und Vereinen zusammen, die sich gemeinsam für Rechtsstaatlichkeit und Toleranz einsetzen und Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt die Stirn bieten möchten. Wer sie dabei unterstützen möchte, kann dies in der „Pankower Erklärung“ tun. Der Verein ist vor allem mit der Veranstaltungsorganisation aktiv und führt Besichtigungen und Argumentationstrainings durch.
Wir sind Pankow: tolerant und weltoffen
c/o [moskito] Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus – für Demokratie und Vielfalt
Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz
Fehrbelliner Str. 92
10119 Berlin

NDC - Netzwerk für Courage Baden-Württemberg

Das Netzwerk für Demokratie und Courage ist eine deutschlandweit tätige Vereinigung, die einige regionale Abteilungen unterhält.

Das Baden-Württemberger Netzwerk wird von jungen Leuten gestaltet, die ein gemeinsames Ziel verbindet: Sie möchten ihrer Meinung zu den Themen Demokratie, Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile, Gewalt und Jugend Ausdruck verleihen. Sie wollen eine demokratische Kultur schaffen, an der sich alle aktiv beteiligen. Dazu gehört die Achtung jedes einzelnen Menschen, unabhängig von Herkunft, Sprache, Religion oder Geschlecht. Erscheinungen wie Rechtsextremismus und Rassismus sind nicht entschuldbar.

Das NDC diskutiert, klärt auf, bestärkt, aber widerspricht auch, wenn es eine andere Meinung vertritt. Die Methode dazu sind die Projekttage "Für Demokratie Courage zeigen". Es geht den Aktiven vom NDC Baden-Württemberg nicht darum, handfeste Nazis zu bekehren. Sie möchten stattdessen andere Menschen im Kampf gegen rechts unterstützen.

Kontakt:
Netzwerk Demokratie und Courage
DGB Bezirk Baden-Württemberg
Abteilung Jugend
Willi-Bleicher-Straße 20
70174 Stuttgart
Telefon: +49 711 2028 231
Telefax: +49 711 2028 267
eMail: jugend-bw@DGB.de

Kölner Appell gegen Rassismus e.V.

Der Kölner Appell entstand 1983 aus einer bundesweiten Unterschriftensammlung, dem „Kölner Appell gegen menschenfeindliche Ausländerpolitik“. In den folgenden Jahren wurde durch Info-Stände, Flugblätter, Demonstrationen und andere Formen des gewaltfreien Protestes für die Gleichberechtigung aller Menschen gearbeitet. Ab 1988 – als der Kölner Appell in das Vereinsregister eingetragen wurde – kamen Sozial- und Asylberatung und andere Formen praktischer Hilfe dazu.Der Kölner Appell setzt sich ein für eine Welt, in der alle ohne Angst verschieden sein können. Der parteiunabhängige Verein ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV) und wird von der Stadt Köln als interkulturelles Zentrum und als Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe anerkannt.

Der Verein leistet mit Angeboten wie Hausaufgabenbetreuung oder mit Publikationen wie dem Kölner Stadthandbuch praktische Hilfe. Im Aufgabenbereich „Erinnerungsarbeit“ möchte er (vor allem Menschen mit Migrationshintergrund) die deutsche Geschichte zugänglich machen und organisiert z.B. türkischsprachige Führungen durch NS-Gedenkstätten.

Kontakt:
Kölner Appell gegen Rassismus e.V.
Körnerstr. 77 - 79
50823 Köln

Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt Oranienburg

Das Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt Oranienburg versteht sich seit seiner Gründung 1997 als ziviles Netzwerk. Zweck und Ziel der Forumsarbeit war und ist es, das politische und kulturelle Klima in Oranienburg zu verbessern und Oranienburger Bürger zur demokratischen Mitverantwortung zu mobilisieren. In offenen Foren stehen die Achtung und Menschenwürde gegenüber Asylsuchenden, Prävention rassistischer Gewalt in Jugendszenen, Schulen und Familien und eine Bestandsaufnahme der politischen Kultur in Stadt und Landkreis durch die offiziellen Vertreter im Zentrum der Aufklärungsarbeit.
Das Forum setzt sich für die Herausbildung demokratischer Werte ein. Vorrangige Aufgabe des Forum Oranienburg ist es, Akteure zu stärken, das Problem des Rechtsextremismus zu benennen und durch eine aktive Öffentlichkeits-, Bildungs- und Begegnungsarbeit zu bearbeiten.

Seit 1997 organisiert das Forum jährlich zum internationalen Antirassismustag im März Konzerte gegen Rechts und Demonstrationen, führt Projekttage an Schulen durch und vertritt seine Anliegen durch seine Öffentlichkeitsarbeit.

Kontakt:
Förderverein für interkulturelle Bildung und Begegnung e.V. (FiBB e.V.)
Forum gegen Rassismus und rechte Gewalt im Bürgerzentrum Oranienburg
Albert-Buchmann-Str.17
16515 Oranienburg
T. 0160 9515 7834
fibbev@t-online.de

Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

Die Berliner Geschichtswerkstatt, ein gemeinnütziger Verein mit rund 75 Mitgliedern, führt seit 20 Jahren Forschungs- und Ausstellungsprojekte, Stadtführungen und Archivarbeit zur Berlingeschichte, insbesondere zum Nationalsozialismus, zur Geschlechtergeschichte und zur Minderheitenforschung durch. Dabei greift die Geschichtswerkstatt auch immer wieder in Debatten um Entschädigung und ein angemessenes Gedenken ein.
Charakteristisch ist dabei die Verbindung der akademischen Forschung (Schwerpunkte Oral History, Bildquellenforschung, Mentalitätsgeschichte) mit der lokalen Spurensuche und Gedenkstättenarbeit sowie intensiven Zeitzeugenkontakten.

In der kritischen Auseinandersetzung mit den traditionellen Methoden der Geschichtswissenschaft ist eine neue Bewegung zur Erforschung der „Geschichte von unten“ entstanden. Es sollen historische Fragestellungen über den rein-akademischen Bereich hinausgetragen und Geschichte zusammen mit Zeitzeugen und anderen Interessierten erforscht werden.

Die „Seele“ des Vereins sind die Projekte. Hier findet die aktive Aufarbeitung der historischen Themen zur Berliner Sozial-, Alltags- und Frauengeschichte statt. Es werden Werkstattgespräche durchgeführt, Ausstellungen organisiert, Bücher herausgegeben und historische Schifffahrten veranstaltet.

Kontakt:
Berliner Geschichtswerkstatt
Goltzstr. 49
D-10781 Berlin
Tel.: 030 - 215 44 50
Fax: 030 - 215 44 12
e-mail: info@berliner-geschichtswerkstatt.de

Nordbahngemeinden mit Courage

In Hohen Neuendorf bei Berlin fand im Oktober letzten Jahres der vierte NPD-Landesparteitag in Brandenburg statt. Bürger, Funktionäre und Lokalpolitiker traten den Rechtsextremisten geschlossen entgegen und gründeten im März dieses Jahres das Aktionsbündnis „Nordbahngemeinden mit Courage“.Tätigkeitsschwerpunkte liegen auf Informationsveranstaltungen, Workshops und lokalen Projekten gegen rechts . Drei Leitlinien hat das Bündnis dabei herausgearbeitet: Die erste Handlungslinie, „Gesicht zeigen“, meint, offensiv gegen Rechtsextremismus Stellung zu beziehen. Die zweite Säule; „Demokratie stärken“, bezieht sich auf die Projekt- und Jugendarbeit. Die dritte Leitlinie, „Solidarität leben“ vermittelt Hilfeleistungen an sozial Schwache sowie an ältere und kranke Menschen.

Kulturkreis Hohen Neuendorf e. V.
AG Brot und Salz
c/o Nordbahngemeinden mit Courage
Waldstraße 4
16540 Hohen Neuendorf
Fon 03303. 40 84 49
Fax: 03303. 40 84 50
E-Mail:  mit.courage@gmail.com

Bürgertisch Demokratie gegen Fremdenfeindlichkeit und Extremismus

Der Erfurter Bürgertisch für Demokratie mischt sich ein in das politische Geschehen der Stadt. Jüngstes Beispiel ist die Organisation einer Gegendemonstration, mit dem sich Erfurts Bürger gegen den Aufmarsch der NPD am 01. Mai stellen möchten.
In verschiedenen Bereichen (Schulen und Hochschulen, Vereine Medien) soll das Thema Rechtsextremismus stärker auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Bürgertisch initiiiert zudem soziale Projekte für Familien.

Kontakt:
info@buntevielfalt.de