Lokale und regionale Initiativen und Netzwerke

Bündnisbüro für Toleranz und Zivilcourage der Evangelischen Kirche von Westfalen

Im Jahr 2001 hat das Bündnisbüro der Evangelischen Kirche von Westfalen seine Arbeit aufgenommen. Seine Aufgabe ist es, das Wissen und Know-Hhow von Initiativen, Experten und Bündnispartnern zu sammeln und zu vernetzen, um vorhandene Ressourcen gezielt und erfolgreich einzusetzen. Dabei werden konkrete Serviceleistungen erbracht, zum Beispiel durch die Sammlung und Aufbereitung von Ideen, Informationen und Projekten. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Qualifizierung, indem Seminare und Arbeitshilfen angeboten werden. Ebenso betreibt das Büro Öffentlichkeitsarbeit durch Rundbriefe, Flyer und Broschüren.
Kontakt:
Evangelische Kirche von Westfalen
Landeskirchenamt
Bündnisbüro für Toleranz und Zivilcourage
Altstädter Kirchplatz 5
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 / 594-0
Fax: 0521 / 594-129
E-Mail: Landeskirchenamt@lka.ekvw.de

Bürgerforum Gräfenberg

Das Bürgerforum Gräfenberg ist ein parteilich unabhängiger Zusammenschluss von Bürgern aus dem oberfränkischen Gräfenberg und Umgebung. Es bietet jenen Menschen eine Plattform, die sich aktiv für Demokratie und gegen Rechtsextremismus einsetzen möchten. Mit besonderer Sorge wurde die CD-Verteilaktion der NPD an Gräfenberger Schulen zur Kenntnis genommen, ebenso wie die Ankündigung der NPD, regelmäßige Aufmärsche in der Stadt abzuhalten. Mit Kundgebungen, Straßenfesten und anderen bunten Gegenaktionen setzt das Bürgerforum ein deutliches Zeichen.

Kontakt:
Bürgerforum Gräfenberg
Werner Wolf
Postfach 45
91321 Gräfenberg
Tel.: 09192 709-50
E-Mail: buergerforum.graefenberg@web.de

Rheinhessen gegen Rechts e.V.

Der Verein möchte Initiativen und Projekte, die sich gegen Rechtsextremismus richten, fördern und miteinander vernetzen, zum Beispiel mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit und mit Veranstaltungen. Aber auch Jugendlichen soll die Möglichkeit zur sinnvollen Freizeitgestaltung gegeben werden.
Kontakt:
„Rheinhessen gegen Rechts“ e.V.
Herr Roland Schäfer
Goethestraße 2
55218 Ingelheim
mail@rheinhessen-gegen-rechts.de

Netzwerk für lebendige Demokratie in Oberhavel

Bürgerinitiativen, Kommunen und Landkreise haben im August 2007 das „Netzwerk für lebendige Demokratie in Oberhavel“ gegründet, um ihre Aktivitäten gegen Rechtsextremismus und für Demokratie zu koordinieren. Das Bündnis führt eigene Projekte, wie zum Beispiel Schülerzeitungsseminare durch und unterstützt andere Initiativen zum Beispiel bei der Veranstaltungsorganisation und der Pressearbeit.
Kontakt:
Bürgerzentrum Oranienburg
Netzwerk c/o FiBB e.v.
Albert-Buchmann-Str. 17
16515 Oranienburg

Integrationsverein Perspektive e.V.

Der Verein „Perspektiv e .V.“ wurde 2006 von russlanddeutschen Bürgern gegründet, um die Integration von Spätaussiedlern in Würzburg und Umgebung zu fördern. Er strebt einen Meinungs- und Kulturaustausch zwischen einheimischen und zugewanderten Bürgern an und möchte gemeinsame Interessen identifizieren.Zum einen bietet der Verein Freizeitgestaltungsmöglichkeiten an. Jugendliche unterschiedlicher Herkunft werden damit zusammengeführt. Damit sollen Gesprächsmöglichkeiten geschaffen und Vorurteile abgebaut werden.

Kontakt:
Perspektive e. V.
Internationaler Integrationsverein
Bukaresterstraße 2
97084 Würzburg
Tel. 0931/4540116
Fax. 0931/4540113
E-Mail: verein.perspektive@googlemail.com

Förderverein für ein Dokumentations- und Begegnungszentrum der NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide

In seiner bisherigen Form wurde der Förderkreis 2004 gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählen Mitglieder aus Politik, Verwaltung, Stiftungen und anderen Organisationen. Ziel war die Einrichtung eines NS-Dokumentationszentrums auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Schöneweide. Dieses nahm 2006 seine Arbeit auf. Der Förderverein führt kontinuierliche Informations- und Dokumentationsarbeit durch und organisiert Ausstellungen, Bildungsprojekte und Begegnungsveranstaltungen.
Kontakt:
Förderverein für ein Dokumentations- und Begegnungszentrum zur NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide
Britzer Str. 5
12439 Berlin
E-Mail: info@zwangsarbeit-in-berlin.de
Mail: info@zwangsarbeit-in-berlin.de

Dürener Bündnis

Seit 2006 arbeiten Kirchen, Nichtregierungsorganisationen, Parteien und Gewerkschaften aus dem Raum Düren zusammen im Kampf gegen Rechtsextremismus. Derzeit sind es mehr als 60 Gruppierungen, die das Dürener Bündnis tragen und dort in den Arbeitskreisen „Bildung“, „Aktion und Aufklärung“, „Jugend und Schule“, „Integration“ sowie „Kultur und Sport“ aktiv sind.Mahnwachen, Infostände und Stadtrundgänge sind Beispiele für die regelmäßig stattfindenden Bündnis-Aktivitäten.
Kontakt:
Dürener Bündnis gegen Rechtsextremismus
Evangelische Gemeinde zu Düren
Phillipstr. 4
52349 Düren
Mail: info@duerener-buendnis.de

KoKont Jena

„KoKont“ steht für „Koordinierungs- und Kontaktstelle des Runden Tisches für Demokratie“. Der „Runde Tisch“ ist ein Bündnis gegen Rechtsextremismus, welches 2001 von der Jenaer Stadtverwaltung initiiert worden ist. Vertreter aus der Wirtschaft, aus Politik, Kultur und Kirchen beteiligen sich an dem Netzwerk. Bei der Koordinierungs- und Kontaktstelle „KoKont“ laufen die Fäden zusammen. Sie sorgt dafür, dass Sitzungen des Runden Tisches vorbereitet werden, vernetzt Initiativen und Organisationen gegen Rechtsextremismus, arbeitet mit Schulen, Sozialpädagogen und Jugendamt zusammen.
Kontakt:
KoKont Jena
Löbdergraben 25 a
07743 Jena Tel.: 03641 - 23 66 06
Fax: 03641 - 23 66 07
Mail: kokont@t-online.de

Miteinander Leben e.V.

Der Verein wurde in Reaktion auf die Brandanschläge in Mölln im Jahr 1992 gegründet. Er möchte das Zusammenleben zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund verbessern und Aufklärung über rechtsextremistische Strömungen betreiben. So werden integrationsfördernde Maßnahmen, z.B. Sprachkurse und Konfliktvermittlungsprogramme angeboten, aber auch Informations- und Kulturveranstaltungen durchgeführt.
Kontakt:
Miteinander Leben e.V.
Internationale Begegnungsstätte "Lohgerberei"
Lohgerbergang
23879 Mölln
Tel.: 04542-843309
Fax: 04542-843311
E-Mail: info@verein-miteinander-leben.de

Netzwerk für Toleranz und Integration in Märkisch-Oderland

Das Netzwerk für Toleranz und Integration in Märkisch-Oderland (NTI) ist ein zivilgesellschaftliches Bündnis aus Vereinen, Verbänden, Institutionen und Privatpersonen, die sich das gemeinsame Ziel gesetzt haben, Demokratieverständnis, Toleranz, Integration und Mitmenschlichkeit zu fördern. Es möchte zivilgesellschaftliche Kräfte im Landkreis bündeln und möchte die Öffentlichkeit für Probleme sensibilieren sowie über Missstände aufklären. Getragen wird das Netzwerk vom Kreis-, Kinder und Jugendring Märkisch-Oderland e.V.Der Kreis-, Kinder- und Jugendring Märkisch-Oderland e.V. ist Träger des Netzwerkes für Toleranz und Integration in Märkisch-Oderland. Dem Netzwerk gehören 43 Mitglieder aus Vereinen, Verbänden, Kommunen, Verwaltungen und Privatpersonen an. Das Netzwerk möchte bürgerschaftliches und zivilgesellschaftliches Engagement im Landkreis befördern und vorhandene Ressourcen zu vernetzen. Die daraus gewonnenen Synergien sollen zum Abbau von Vorurteilen gegenüber Benachteiligten, Minderheiten und Migranten dienen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der präventiven Arbeit mit jungen Menschen in den strukturschwachen ländlichen Regionen des Landkreises Märkisch-Oderland. Daher stimemn die im Netzwerk Mitarbeitenden ihre Projekte aufeinander ab und führen gemeinsame Fortbildungen, Informationsveranstaltungen, Fachtage und Ausstellungen durch. Das Netzwerk versteht sich als Bündnis zivilgesellschaftlicher Kräfte im Landkreis und will die Öffentlichkeit über Missstände und Fehlentwicklungen aufklären und mitwirken, diese zu verändern.
Kontakt:
Netzwerk für Toleranz und Integration in Märkisch-Oderland
c/o Kreis-Kinder-und Jugendring Märkisch-Oderland e.V.
Feldstr. 3
15306 Seelow
Telefon: 03346/80609
Fax: 03346/853950
E-Mail: netzwerkkoordinator@toleranz-in-mol.de