Jugendarbeit

jugendschutz.net

jugendschutz.net überprüft das Internet auf Verstöße gegen den Jugendschutz und dringt darauf, dass Anbieter auch in diesem neuen Medium die Bestimmungen des Jugendschutzes einhalten und Rücksicht auf Kinder und Jugendliche nehmen.
Dabei geht es auch um die Gefährdung Jugendlicher durch rechtsextreme Inhalte: Daher beschäftigt sich jugendschutz.net seit seiner Gründung intensiv mit rechtsextremen Angeboten im Internet.
Das Internet ist eine wichtige Propaganda-Plattform für rechtsextreme Einzelpersonen, Gruppierungen und Parteien geworden. Sämtliche Dienste des Internets werden genutzt, um rechtsextreme Thesen, rassistische und antisemitische Parolen oder Hetzschriften gegen Minderheiten zu verbreiten. Die Nutzung des Internets durch Rechtsextreme ist kein neues Phänomen. Bei allen neuen Kommunikationsformen, die privaten Usern zur Verfügung standen, gehörten Rechtsextreme zu den ersten Nutzern.

jugendschutz.net nimmt über seine Hotline Beschwerden von Nutzern entgegen und bemüht sich dabei insbesondere um Hinweise von jugendlichen Nutzern, Eltern und Pädagogen. Daneben suchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von jugendschutz.net selbst nach relevanten jugendgefährdenden und entwicklungsbeeinträchtigenden Angeboten im Internet.

Sofern es sich nicht um absolut unzulässige Inhalte wie z.B. Kinderpornografie handelt, kommuniziert jugendschutz.net direkt mit den Inhalte-Anbietern und Host-Providern, um eine schnelle Änderung unzulässiger Angebote zu erreichen. Sofern nach einer Beanstandung keine ausreichenden Änderungen feststellbar sind, leitet jugendschutz.net den Fall an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zur Prüfung und Einleitung von Maßnahmen weiter. Die KJM hat als Medienaufsicht u.a. die Möglichkeit, gegen Anbieter ordnungsrechtliche Maßnahmen (Untersagungs- und Sperrverfügungen) zu ergreifen und Bußgelder zu verhängen.

jugendschutz.net sucht die Kommunikation mit Anbietern, um sie für Fragen des Jugendschutzes zu sensibilisieren. Anbieter haben inhaltliche und technische Möglichkeiten, den Jugendschutz über das gesetzlich geforderte Mindestmaß hinaus gehend zu berücksichten. Um die Effektivität der Arbeit zu erhöhen und über den Einzelfall hinaus Wirksamkeit zu erzielen, versucht jugendschutz.net mit wichtigen Schnittstellen im Internet im Gespräch zu bleiben (z.B. große Portale, Suchdienste). Gerade die flüchtigen Dienste des Internets (z.B. Chats) lassen sich von außen kaum noch kontrollieren. Hier müssen in der Kooperation mit Betreibern neue Verfahrensweisen entwickelt werden, wie der Jugendschutz besser berücksichtigt werden kann.

Jugendbündnis "Weisse Rose"

Beim Jugendbündnis Weisse Rose handelt es sich um einen Zusammenschluss aktiver junger Menschen, die sich für eine Gesellschaft ohne Rassismus und Rechtsextremismus einsetzen möchten.Ein zentraler Schwerpunkt der Bündnis-Arbeit ist die Erstellung einer Presse-Rundschau, in denen Artikel zum Thema Rassismus und Antisemitismus verlinkt werden.

Wichtiges Anliegen der Initiative ist es überdies, die Auseinandersetzung zwischen Jugend und Politik intensivieren und interessierten Jugendlichen eine Aktionsplattform zu verschaffen. So organisiert das Bündnis etwa die "(S-)Pray!"-Aktion junger Graffiti-Künstler, die anstelle von Bundesbahn-Waggons Flächen besprühen, auf denen Nazi-Schmiereien zu sehen waren.

KONTrassT

KONTRassT ist ein Schülerbündnis gegen Rechts für alle interessierten Schüler aus dem Landkreis Verden. Zu den erfolgreichen Aktivitäten der Initiative gehören beispielsweise ein Schülermagazin kontra Rassismus und die Arbeitsgemeinschaft "Schule OHNE Rassismus -GaW MIT Courage".

E-mail: kontakt@kontrasst.info

"Bunte Aktion"

Das Forum "Bunte Aktion" setzt sich für die Entwicklung alternativer Jugendkulturen im Raum Königs Wusterhausen ein. Dazu werden Lesungen, Konzerte und andere Kulturveranstaltungen gegen rechts organisiert, die sich gezielt an Jugendliche richten.Darüber hinaus bietet die Homepage der Initiative Hilfestellungen und Tipps zum Umgang mit rechter Gewalt und rechten Parolen an.

Kontakt:
"Bunte Aktion"
Cottbuserstraße 53b
15711 Königs Wusterhausen

Demokratisches JugendFORUM Brandenburg e.V.

Das Demokratische JugendFORUM Brandenburg e.V. (DJB e.V.) ist ein seit 1991 bestehender Verein, der im Land Brandenburg tätig ist und aus einem Netzwerk von einzelnen lokalen Jugendprojekten, Jugendinitiativen und Vereinen besteht. Primäres Anliegen dabei ist, sich gegen Selbstbestimmung, Emanzipation und gegen Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen.
Das DJB besteht aus unterschiedlichen Initiativen, Einzelpersonen und Fachkräften, aber auch aus Projekten und Kampagnen, die sich mit dem DJB assoziieren oder aus ihm heraus entstehen.

Ein Beispiel der DJB-Projektarbeit war die von 1998 bis 2001 durchgeführte "Aktion Noteingang". In Anlehnung an ein ähnliches Projekt in Berlin wurden Aufkleber an den Eingangstüren von Läden und öffentlichen Gebäude angebracht. Diese sollten potentiell von rassistisch und faschistisch motivierter Gewalt Betroffenen öffentlich Schutz und Hilfe durch die Geschäftsleute und öffentlichen Träger signalisieren.
Derzeit betreibt das DJF einen alternativen Reiseführer durch Brandenburg, der auch Bezug auf zeitgeschichtliche Besonderheiten der Region nimmt.

Kontakt:
DJB e.V.
Breitscheidstrasse 41
16321 Bernau bei Berlin

E-Mail: info{at}djb-ev punkt de
+49 172.1766 891

Institut Neue Impulse e.V.

Das Institut Neue Impulse e.V. setzt sich für Weltoffenheit und Toleranz, gegen Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ein.
Ein besonderes Augenmerk wird auf die Weiterentwicklung der Kooperationen im Jugendaustausch zwischen Deutschland und Israel gelegt. Dazu bildet das Institut Qualifizierungsmöglichkeiten und Trainingskurse für die Arbeit in Begegnungsveranstaltungen an.

Kontakt:
Verein Institut Neue Impulse für Kooperationen im Jugendaustausch Deutschland und Israel
Friedenstraße 52
10249 Berlin
Telefon: +49 (30) 42 01 81 98
E-Mail: rudipahnke{at}gmx.de

msgr - mannheimer schüler gegen rechts

msgr besteht seit Herbst 2000 und hat es sich zum Ziel gesetzt, rechtsextremen Strömungen in und außerhalb von Schulen entgegenzuwirken. Besonders wichtig ist der Initiative die Rechtsextremismus-Prävention bei Jugendlichen.
Derzeit engagieren sich Schülerinnen und Schüler von 6 Mannheimer Gymnasien und 2 Berufsschulen mit schulinternen wie öffentlichen Projekten.

Elterninitiative gegen Rechts – Hilfen für Eltern von rechtsextremistisch orientierten Jugendlichen

Die „Elterninitiative gegen Rechts“ bietet Eltern und Angehörigen von Jugendlichen, die in den Einflussbereich rechtsextremistischer Gruppierungen bzw. der rechten Szene geraten sind, Unterstützung und Hilfe an. Sie ist Bestandteil der Maßnahmen des Landes Rheinland-Pfalz gegen den Rechtsextremismus. Die „Elterninitiative gegen Rechts“ wird gefördert vom bundesweiten Programm „entimon – gemeinsam gegen Gewalt und Rechtsextremismus“. Dieses ist Teil des übergeordneten Aktionsprogramms „Jugend für Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Beratungstelefon: 0 61 31/9 67-5 20
E-Mail: Elterninitiative@lsjv.rlp.de

Gewalt Akademie Villigst

Die Gewalt Akademie Villigst ist eine Initiative des Villigster Deeskalationsteams Gewalt und Rassismus im Amt für Jugendarbeit der EKvW und dort organisatorisch eingebunden und institutionell verwurzelt.
Gewalt und Rassismus sind kein Problem an den Rändern unserer Gesellschaft, sondern haben ihre Wurzeln „in der Mitte der Gesellschaft“. Dort müssen sie auch bearbeitet werden.

In der Gewalt Akademie Villigst geht es darum, Methodenrepertoires, Thematisierungswege und konstruktive Konfliktlösungen zu entwickeln, zu erproben und zu realisieren, damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene selber herausfinden können, was gut oder schlecht für sie ist und damit sie auf Gewalt und Rassismus als scheinbare Lösungsmittel nicht zurückgreifen müssen.

Die Mitglieder der Gewalt Akademie Villigst entwickeln Konzeptionen auf der Basis der Erfahrungen in der täglichen Konfliktbearbeitungs- und Deeskalationsarbeit. Die Gewalt Akademie Villigst übernimmt hierbei Mitverantwortung für die Qualitätsentwicklung und -sicherung der Arbeit von Villigster Deeskalationstrainer/innen.
Angeboten werden Seminare, Fort- und Weiterbildungen, Trainerausbildungen und Projekte zum Thema Gewalt, Deeskalation und Konfliktlösung.

In der Edition Zebra erscheinen regelmäßig Bücher, die sich mit dem Thema Gewalt und Rassismus auseinandersetzen.
Kontaktadresse :

Bündnisbüro für Toleranz und Zivilcourage
SOS-Rassismus-NRW
Gewalt Akademie Villigst
im
Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen
c/o Ralf-Erik Posselt
Haus Villigst
58239 Schwerte
Tel: 02304-755190
Fax: 02304-755295

Mailadresse
Website

Jugendclub Courage Köln e.V.

Der Jugendclub Courage hat sich aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen in den 90er Jahren besonders zum Ziel gesetzt, rassistischen und rechtsextremen Tendenzen in der Gesellschaft entgegen zu treten. Es existieren ständige Angebote zum Thema "Rassismus, Rechtsextremismus und Migration" für Schulen und in der offenen Jugendarbeit.Kontaktadresse :

Jugendclub Courage
Sechzigstr. 73
50733 Köln

Tel.: 0221 5209 36
Fax: 0221 52 57 57
E-Mail: jc-courage@netcologne.de

Homepage: http://www.jc-courage.de/