Jugendarbeit

Jugendwerkstatt Camino

Camino ist schwerpunktmäßig in den Bereichen Kinder-/ Jugendhilfe sowie Konfliktmanagement und Gewaltprävention aktiv. Dazu werden Fortbildungen und Projektbegleitungsmaßnahmen angeboten und Publikationen erstellt.

Kontakt:
CAMINO - Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich gGmbH
Scharnhorststr. 5
10115 Berlin
Fon 030 786 29 84
Fax 030 785 00 91
E-mail: mail@camino-werkstatt.de

Stiftung Demokratische Jugend

Die Stiftung Demokratische Jugend betreibt und unterstützt Jugendarbeit in den neuen Bundesländern. Der derzeitige Schwerpunkt liegt auf Maßnahmen, welche der Abwanderung junger Menschen entgegenwirken sollen. Dauerhaft ist die Stiftung aber auch im Bereich Rechtsextremismus aktiv. Es wurde eine Zentralstelle eingerichtet, um der Verfestigung fremdenfeindlichen Gedankenguts auf lokaler Ebene entgegenzuwirken. Ebenso ist die Stiftung beratend tätig und betreibt eigene Projekte, wie zum Beispiel einen täglich erscheinenden Pressespiegel zum Thema Rechtsextremismus.
Kontakt:
Stiftung Demokratische Jugend
Grünberger Straße 54
10245 Berlin
Tel: (030) 200 789 - 0
Fax: (030) 200 789 - 99

Noël-und Jacqueline-Martin-Fonds

Noël Martin wird am 23. Juli 1959 auf Jamaika geboren. Als er zehn Jahre alt ist, holen ihn seine zuvor ausgewanderten Eltern zu sich nach Birmingham. Mit sechzehn Jahren beendet Noël die Schule und wird Gipser. Er arbeitet sich hoch und macht sich schließlich selbständig.
Sein Unternehmen erhält Großaufträge aus vielen Ländern Europas. 1994 wird Martin für einen Bau in Mahlow (Brandenburg) engagiert. Am 16. Juni 1996 schließlich wird er Opfer eines rechtsextremistischen Anschlages. Seitdem sitzt Martin im Rollstuhl und ist vom Hals abwärts gelähmt.

Nach dem Anschlag wird er vier Jahre lang zu Hause in Birmingham von seiner langjährigen Lebensgefährtin Jacqueline gepflegt. Das Paar heiratet zwei Tage bevor Jacqueline im Jahr 2000 an Krebs verstirbt.

Fünf Jahre nach dem Anschlag kehrt Noël Martin zu einer Demonstration gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nach Mahlow zurück. Hier regt er Jugendbegegnungen zwischen Jugendlichen aus Brandenburg und Birmingham an, die seit dem Jahr 2002 regelmäßig stattfinden.

Kontakt:
Noël- und Jacqueline-Martin-Fonds
bei der Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam"
Breite Straße 9a
14467 Potsdam
Tel.: (+49) 0331-281 46-6
Fax: (+49) 0331-281 46-71

KICK - Sport gegen Jugenddelinquenz

Das KICK-Projekt will primär präventiv mit Sportangeboten und sozialpädagogischen Methoden dem Abgleiten von Kindern und Jugendlichen in die Kriminalität entgegenwirken.
Die Angebote von KICK stehen allen Interessierten offen, wobei durch eine Kooperation mit der Berliner Polizei straffällige Kinder und Jugendliche auf freiwilliger Basis an das Projekt vermittelt werden.

An den acht Standorten sollen Jugendliche zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung hingeführt werden und langfristig in Sportvereine vermittelt werden.

Über das vorhandene Beratungsangebot soll mit der Zielgruppe von KICK gemeinsam ein Konzept über weitere abgestufte individuelle Hilfsangebote geklärt und entwickelt werden.
An die Beratungsphase schließt sich die weitere Planung und Durchführung an.

Während der Betreuung der Jugendlichen sollen vorhandene Defizite aufgearbeitet sowie Normen und Werte vermittelt werden, mit dem Ziel, Jugendliche zu selbstverantwortlichem Handeln im Sinne von "Hilfe zur Selbsthilfe" zu befähigen.

Insgesamt sollen die Teilnehmer durch das Erfahren von Anerkennung, Strukturen und einer eigenen Zielbestimmung neue, positive Lebensperspektiven entwickeln.

Seit Beginn des Jahres 2002 wurde KICK um eine Task-Force, einem mobilen Beratungsteam, erweitert.
Die Task-Force soll Mitarbeitern und Jugendlichen von Jugendeinrichtungen, Sportvereinen und Schulen schnelle Hilfe bei Konfliktsituationen im Bereich von Gewalt und fremdenfeindlichen Auseinandersetzungen bieten.

Kontakt:
KICK
Verein für Sport und Jugendsozialarbeit e.V.
Hanns-Braun-Str./Friesenhaus II
14053 Berlin

Arbeitsstelle Rechtsextremismus des Deutschen Jugendinstituts

Aufgabe der Arbeitsstelle ist es, die vorhandenen Ansätze der Prävention und der pädagogischen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit bei Kindern und Jugendlichen zu erheben, zu dokumentieren und fachlich zu bewerten. Dabei soll das ganze Spektrum von der politischen Bildung bis hin zu den Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe in den Blick genommen werden. Die vorhandenen Erfahrungen werden systematisiert und vor dem HIntergrund fachlicher Erkenntnisse analysiert, um so dieVoraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit in der Praxis zu klären und Herausforderungen für die Weiterentwicklung des Feldes zu be- nennen. Aktueller Themenschwerpunkt sind Ansätze interkulturellen Lernens; frühere Schwerpunkte galten der sozialpädagogischen Arbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen und Möglichkeiten der Prävention im Elementarbereich. Eine weitere Aufgabe ist die Erarbeitung von Vorschlägen und Empfehlungen für sachgerechte Evaluationen im Bereich der Rechtsextremismus- und Rassismusprävention.
Im Interesse einer verbesserten Kooperation fördert die Arbeitsstelle die Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch aller Verantwortlichen. Dabei werden auch Kontakte ins europäische Ausland aufgebaut.

Zur Datengewinnung werden Experteninterviews, leitfadengestützte Interviews mit Praktiker/innen, Gruppendiskussionen mit Jugendlichen, teilnehmende Beobachtungen und Dokumentenanalysen eingesetzt. Die Ergebnisse werden veröffentlicht; sie sind bei der Arbeitsstelle als gedruckte Berichte zu beziehen und werden auf der Projekthomepage als Download zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus fördert die Arbeitsstelle den fachlichen Austausch, indem sie Workshops mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis organisiert und deren Beiträge in Arbeitspapieren dokumentiert. Außerdem werden Informationen zum aktuellen Diskussionsstand veröffentlicht sowie Fachaustausche mit Kolleg/innen aus europäischen Nachbarländern organisiert.

Kontakt:
Deutsches Jugendinstitut e.V.
Nockherstr. 2
81541 München
Tel. (089) 62306-0
Fax: (089) 62306 - 162

ConAct - Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch

ConAct ist im Bereich der deutsch-israelischen Jugendkontakte aktiv. Die Initiative unterstützt mit ihrer Arbeit bestehende Kontakte und versucht, neue Ideen für den Austausch anzuregen. Dies geschieht durch die Vernetzung von Informationen, die Beratung zur Planung und Finanzierung von deutsch-israelischen Jugendbegegnungen und die Durchführung von Projekten zur Weiterentwicklung und Reflexion des deutsch-israelischen Jugendaustausches.
ConAct wurde im Oktober 2001 in der Lutherstadt Wittenberg, Sachsen-Anhalt, offiziell eröffnet und arbeitet bundesweit.

ConAct ist eine Einrichtung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit Unterstützung der Länder Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Vor Ort ist es in Trägerschaft der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt und hat sein Büro auf Einladung der Stadt Wittenberg im Alten Rathaus am Marktplatz.

ConAct hat ein Partnerbüro in Israel - den Öffentlichen Rat für Jugendaustausch mit Israel (Israel Youth Exchange Council).

SJD - Die Falken

Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Kindern und Jugendlichen. Sie organisieren Gruppenarbeit im Stadtteil, Zeltlager und Ferienfreizeiten, Jugendhäuser, Partys, politische Seminare und Aktionen."Die Falken setzen sich für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung ein.
Aktuelle Aktionen und Projekte sind unter der Rubrik "Aktiv gegen Rechts und gegen Rassismus" auf der Falken-Homepage zu finden.

Jugendgeschichtswerkstatt

Bei der Jugendgeschichtswerkstatt handelt es sich um eine Initiative in Trägerschaft des Vereins Miphgasch/Begegnung e.V., die Antisemitismus und Rassismus wirkungsvoll entgegentreten möchte. Der Verein organisiert zahlreiche Ausstellungen vor allem mit zeitgeschichtlichem Schwerpunkt, in dem beispielsweise jüdische Einzelschicksale während des Nationalsozialismus thematisiert werden. Des weiteren werden Zeitzeugengespräche und Jugendbegegnungen veranstaltet.

STEP 21

STEP 21 hat sich zum Ziel gesetzt, Jugendliche in ihrem Engagement für eine lebendige Demokratie zu unterstützen. Grundwerte wie Toleranz, Zivilcourage und Verantwortung brauchen Räume, in denen sie gedeihen können.Die Initiative möchte den Dialog mit uns zwischen Jugendlichen fördern, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. Sie möchten jungen Menschen helfen, ihre Berufs- und Lebensplanung aktiv und couragiert selbst in die Hand zu nehmen.

Die Initiative arbeitet unter dem übergeordneten Motto "empowerment".
Jugendliche sollen lernen, ihre Chancen zu ergreifen, ungeahnte Potentiale zu entdecken sowie aktive und mündige Mitglieder der Gesellschaft zu werden.

Alle Aktionen und Projekte orientieren sich an den Interessen, Wünschen, Hoffnungen und Sorgen der jugendlichen Zielgruppe. Mit inhaltlich fundierter Arbeit und innovativen Medien fördert STEP 21 nicht nur die Entwicklung der Jugendlichen zu selbstbewussten Persönlichkeiten, sondern trägt im gleichen Maße zur nachhaltigen Stärkung sozialer, kultureller sowie kommunikativer Kompetenzen bei.

STEP 21 verfügt über weit verzweigte Kontakte zum schulischen und außerschulischen Umfeld von Jugendlichen. So sind die STEP 21-Boxen inzwischen in ca. 7.500 Schulen und Jugendeinrichtungen (ca. 350.000 Schüler) zum Einsatz gekommen und an den STEP 21 Aktionen und Projekten haben ca. 40.000 Jugendliche aktiv teilgenommen.

Kontakt:
STEP 21 - Jugendinitiative für Toleranz und Verantwortung
Stubbenhuk 3
20459 Hamburg
Telefon 0700-21 0 21 0 21

Agentur für soziale Perspektiven e.V. (ASP e.V.)

Die Agentur für soziale Perspektiven - ASP e.V. unterstützt jugendliches Engagement gegen rechte Jugendkulturen. Sie führt verschiedene Projekte mit und für Jugendliche durch und ist in der politischen Jugendbildung tätig. Dabei organisiert sie zum Beispiel Seminare und Workshops zum Themenbereich Jugendbildung und (rechte) Jugendkulturen.
Kontakt:
asp – agentur für soziale perspektiven e.V.
lausitzerstr. 10
10999 berlin