Information, Dokumentation und Bildung

Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremimsus

Die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung informiert in Zusammenarbeit mit den Experten des Violence Prevention Network e.V. über Hintergründe und Entwicklungen des Rechtsextremismus. Neben einem Glossar (Erläuterung von Kernbegriffen und Symbolen), zahlreichen aktuellen Beiträgen sowie einem umfangreichen Serviceteil hat jeder im Expertenforum *Rechtsextremismus" die Gelegenheit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.

BIFOR - Bildungs- & Forschungswerk Saar-Lor-Lux

Das BIFOR - Bildungs- & Forschungswerk Saar-Lor-Lux ist ein im Herbst 2004 gegründeter Verein mit Sitz in Saarbrücken, der in der Grenzregion Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen und Luxemburg zu den Themen Rechtsextremismus und antidemokratische Tendenzen in der Gesellschaft arbeitet.
Schwerpunkt ist die Bildung und Beratung von gesellschaftlich aktiven und interessierten Akteuren, die sich mit der Thematik Rechtsextremismus auseinandersetzen.

Neben der Informationssammlung und Analyse von antidemokratischen bis rechtsextremen Entwicklungen ist die Bildungs- & Beratungstätigkeit für gesellschaftlicher Akteure, die sich mit der Thematik Rechtsextremismus beschäftigen, ein Schwerpunkt des Vereins. Das BIFOR verfügt über ein Archiv und eine umfangreiche Informationssammlung über die Radikale Rechte in Deutschland, insbesondere in der Grenzregion.

Referenten des BIFOR stehen zudem für Seminare, Fortbildungen,
Informationsveranstaltungen und Beratungen etc. zur Verfügung.

Ein Presseinformationsdienst informiert die regionalen Medien über aktuelle Entwicklungen der organisierten Rechten in der Region.

Kontaktadresse:
BIFOR
Postfach 103 207,
66032 Saarbrücken
biforsaar@yahoo.de

Antirassistisch-Interkulturelles Informationszentrum (ARiC) Berlin

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Hier leben Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion. Die Initiative ARIC sieht darin ein großes Potential für die Gesellschaft. Die Entfaltung dieses Potentials setzt gegenseitigen Respekt, Verständnis füreinander und Offenheit voraus.
Mit ihrem Informationsangebot, ihren Beratungsleistungen und Netzwerkaktivitäten möchte ARIC einen Beitrag leisten
- zur Förderung des interkulturellen Dialog
- zum besseren Verständnis für Menschen anderer Herkunft, Kultur und Religion
- zum Abbau von rassistischen Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit
- zur besseren selbstbestimmten Integration von Migrantinnen und Migranten.

Antirassistisch-Interkulturelles Informationszentrum
ARiC Berlin e.V., Chausseestr. 29, 10115 Berlin
Fon: 030-308 799-0
Fax: 030-308 799-12
Email: aric@aric.de
Ansprechpartner: Simone Wiegratz
Bürozeiten: täglich 9.00 bis 16.00 Uhr.
Besuche (insbesondere von Gruppen) nach Absprache

Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt

Die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt wurde 1994 als Projekt der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben in Braunschweig gegründet. Ausgehend von praktischer Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Rahmen von Kursangeboten des zweiten Bildungsweges entstanden die Arbeitsfelder, "Rechtsextremismus" und "Gewalt" zunächst als Reaktionen auf eine Zunahme von Gewaltbereitschaft und Rechtsorientierung unter den Teilnehmern und ein entsprechendend offenes, offensives Auftreten. Über eine intensive Einzellfallarbeit stellten sich rasch Notwendigkeiten struktureller und koordinierter Arbeit dar. Laufende Projekte sind u.a. eine Multimediaausstellung "Rechte Jugendkulturen", die "Aktion Braunschweiger Noteingang" und ein Projekt Ausstiegshilfen. Der Arbeitsstelle ist ein eigener Verlag angegliedert, der u.a. Materialien und Publikationen zu den Themengebieten Rechtsextremismus und Gewalt, veröffentlicht.

Kontakt.

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen e.V.
Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt
Bohlweg 55 (3. Obergeschoß)
38100 Braunschweig

Fon: 0531 - 123 36 - 42
Fax: 0531 - 123 36 - 55

eMail: info@arug.de

Fritz-Bauer- Institut Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust

Das Fritz-Bauer-Institut ist die einzige Einrichtung in der Bundesrepublik Deutschland, die ausschließlich dem Thema "Geschichte und Wirkung des Holocaust" gewidmet ist und genießt daher internationale Aufmerksamkeit.Es ist seit dem 17.November 2000 offiziell als Bildungsträger anerkannt und arbeitet als selbständiges Kulturinstitut international mit zahlreichen wissenschaftlichen Forschungsstätten, Gedenkstätten und Museen zusammen. Die Arbeitsschwerpunkte des Instituts sind Dokumentation und Bibliothek, Erinnerungskultur und Rezeptionsforschung, Pädagogik und Zeitgeschichte. Diese vier wissenschaftlichen Abteilungen des Instituts werden durch abteilungsübergreifende Projekte und seit April 2001 durch eine Gastprofessur zur Geschichte und Wirkung des Holocaust an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt ergänzt. Eine besondere Bedeutung der Arbeit des Fritz-Bauer-Instituts liegt in seiner Funktion als Schanierstelle zwischen wissenschaftlicher Forschung, der Vermittlung der Forschungsergebnisse in einer heterogenen gesellschaftlichen Öffentlichtkeit sowie der Verknüpfung von kultureller Praxis und Theoriebildung.
Fritz Bauer Institut
Studien- und Dokumentationszentrum
zur Geschichte und Wirkung des Holocaust

Stiftung bürgerlichen Rechts
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Campus Westend · IG Farben-Haus
Grüneburgplatz 1
D-60323 Frankfurt am Main

Telefon: 0 69 – 79 83 22 – 40
Telefax: 0 69 – 79 83 22 – 41
E-mail: info@fritz-bauer-institut.de
Internet: http://www.fritz-bauer-institut.de
Mailadresse
Website

Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.

Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.Stauffenbergstr. 13-14
D -10785 Berlin
Mailadresse
Website
Gegen Vergessen

Erinnern und Wissen um die Ursprünge und die eigene Geschichte geben demokratischer Kultur Grundlage, Halt und Selbstbewusstsein. Die Zukunft der Demokratie hängt von ihnen ab.

Die nationalsozialistischen Verbrechen - der Völkermord an den europäischen Juden, an Sinti und Roma, sowie die Verfolgung und Vernichtung politisch Andersdenkender und von gesellschaftlichen Randgruppen, nicht zuletzt die Entfesselung des Zweiten Weltkriegs als Angriffs- und Vernichtungskrieg - haben in unserem Volk tiefe Spuren hinterlassen.

Die Unrechts- und Verfolgungspolitik der SED-Diktatur, die Verhinderung demokratischer Willensbildung, die Marginalisierung individueller Freiheiten sowie die Unterdrückung weiter Teile der Bevölkerung mit Hilfe eines gigantischen Überwachungsapparates haben jahrzehntelang Bewusstsein und Verhalten unserer Gesellschaft in der ehemaligen DDR geprägt.

Die Erinnerung an diese unterschiedlichen Phasen deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert bedeutet nicht nur Anerkennung der Leiden und Gedenken an die Opfer, Würdigung von Widerstand und menschlichem Anstand, sondern auch moralische, individuelle und gesellschaftliche Hinwendung zur eigenen Vergangenheit. Unabhängig von persönlicher Schuld bildet sie die Voraussetzung dafür, dass jede Generation ihren eigenen Zugang zur Geschichte entwickelt. Die Lehren aus der Vergangenheit bilden in der Gegenwart Bausteine für eine gefestigte demokratische Zukunft.

Für Demokratie

Die Erfahrungen des vergangenen Jahrhunderts zeigen, dass die Menschenrechte auch in modernen Gesellschaften stets aufs Neue durchgesetzt und verteidigt werden müssen. Das gilt für heute ebenso wie für morgen, in unserer Gesellschaft und auch anderswo.

Gewiss, nichts wird wieder so, wie es einmal war. Aber nicht alles von dem, was einmal war, ist in der Geschichte versunken. Denken, Fühlen und Sein des Vergangenen erscheint in neuer Gestalt, unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen und aus anderen Gründen. Es gilt, wie nicht zuletzt der 11. September 2001 gezeigt hat, neben alten auch neuen Gefahren für die Demokratie entgegenzuwirken.

Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit sind in allen Bevölkerungsgruppen weit verbreitet. Die Ausgrenzungs- und Gewaltbereitschaft gegen soziale Randgruppen, "Andersartige" und "Fremde" nimmt zu. Diese Entwicklung ist eine Herausforderung für den demokratischen Staat. Verlangt werden muss deshalb das Engagement aller gesellschaftlicher Organisationen und nicht zuletzt ein bewusstes Eintreten des Einzelnen gegen jegliche Form von Diskriminierung eines anderen.

Ohne Angst anders sein in unserer Gesellschaft: In ihr müssen sich gegenseitige Anerkennung, Respekt und Verantwortungsgefühl frei entwickeln. Diese Grundwerte sollen im Alltag weiter verankert weren und dabei einer vielgestaltigen Auseinandersetzungskultur den notwendigen Raum schaffen. Die Initiative möchte dazu beitragen, Demokratie als Lebensform unserer Gesellschaft zu festigen.

Arbeitsgebiete der Initiative:

In zahlreichen regionalen Arbeitsgruppen führt die Initiative Projekte auf lokaler und regionaler Ebene durch.

Sie erstellt Angebote für Schulen, Aus- und Weiterbildung und der aktuellen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus.

Sie berät und unterstützt Projekte und Initiativen, die sich als Ausdruck einer lebendigen Zivilgesellschaft mit der lokalen und regionalen deutschen Geschichte auseinandersetzen und/oder sich gegen politischen Extremismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung von Minderheiten wenden.

Sie versuchen, gegenüber Politik und breiten Kreisen der Gesellschaft nachhaltig auf die Bedeutung derartiger Einrichtungen und Initiativen hinzuweisen.

ZDK - Zentrum Demokratische Kultur

Kurzbeschreibung
Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH wurde 2003 in einer fortdauernden Zeit gesellschaftlicher Anspannung und Suche nach ihren Werten und ihrer Zukunft gegründet.

Sie geht aus dem Zentrum Demokratische Kultur (ZDK) hervor, und setzt somit die inhaltlichen Aspekte, Erfahrungen und Arbeitsansätze unter neuer rechtlicher Trägerschaft fort.

Gesellschafter sind die Amadeu Antonio Stiftung in Berlin und die Freudenberg Stiftung in Weinheim/Bergstraße.
Geschäftsführer ist Dipl.- Kriminalist Bernd Wagner.

Die neue Gesellschaft umfasst gegenwärtig die Initiativfelder:

Initiative EXIT-Deutschland

# EXIT-Deutschland - Ausstiegshilfe aus radikalen Szenen (ERS)

# EXIT-orientierte Jugend- und Erwachsenenarbeit (EOA)
# EXIT-Elternhilfe (EEH)

Zentrum Demokratische Kultur

# Community Coaching (CC)

# Information und Dokumentation (ID)

ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH
Mühlenstr. 47
D-13187 Berlin

Telefon: +49 (0)30 912 079 3
Telefax: +49 (0)30 912 079 45

Email: post@zdk-berlin.de
Mailadresse
Website

Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin

Das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin betreibt interdisziplinäre Grundlagenforschung zu historischen und aktuellen Formen des Antisemitismus in verschiedenen Ländern sowie zahlreiche Forschungsprojekte zur deutsch-jüdischen Geschichte und zum Holocaust. Das Zentrum leistet darüber hinaus mit Lehrveranstaltungen, seiner umfangreichen Materialsammlung und Literaturhinweisen Dienstleistungen und Aufklärungsarbeit für die Öffentlichkeit. Eine eingerichtete Arbeitsstelle Jugendgewalt und Rechtsextremismus informiert über Jugendgewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus, berät bei der Konzeption, Planung und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen und führt auch eigene Fortbildungsveranstaltungen durch.
Kontaktadresse: Ernst-Reuter-Platz 7
Mailadresse
Website

Bildungsteam Berlin-Brandenburg e.V.

Das Bildungsteam Berlin-Brandenburg e.V. widmet sich der politischen Jugendbildung. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die antirassistische Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen. Es werden Seminare, Projekttage und Fortbildungen zu den Themen Abbau von Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit, Nationalsozialismus (oral history) und Rechtsextremismus angeboten. Weitere Angebote sind Peer Mediation, Bausteine gegen Antisemitismus und Fortbildungen für MultiplikatorInnen im Bereich Rechtsextremismus.

Kontaktadresse:
Bildungsteam Berlin-Brandenburg e.V.
Cuvrystraße 20
10997 Berlin
Tel. 030/61076544
Fax 030/61076545
E-Mail:  buero@bildungsteam.de

DISS – Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung

Telefon: (0203) 20249
FAX: (0203) 287881
Postadresse: Siegstr. 15, 47051 Duisburg
E-Mail: info@diss-duisburg.de