Information, Dokumentation und Bildung

"Nazis in den Parlamenten (NiP) Berlin"

Seit den Wahlen im September 2006 sind Vertreter der NPD und DVU und der Republikaner in fünf Berliner Bezirksverordnetenversammlungen vertreten. In Reaktion darauf hat sich die Initiative „Nazis in den Parlamenten (NiP) Berlin“ gebildet und beobachtet die Aktivitäten der Rechtsparteien in den Parlamenten. Darüber hinaus soll aber auch ein Netzwerk geschaffen werden, welches sich überregional mit rechtsextremistischen Parteien und ihrer Parlamentsarbeit beschäftigt.
Neben Berlin existiert auch in Sachsen ein „NiP“-Zusammenschluss, welcher die Aktivitäten der NPD im Dresdener Landtag analysiert.

NiP Berlin veröffentlicht auf seiner Internetseite Hintergrundanalysen, Porträts der Bezirksverordneten aus den Rechtsparteien und ausführliche Dokumentationen der verschiedenen Sitzungen durch Berichte. Außerdem wird hier festgehalten, wie die Mitglieder der NPD, DVU bzw. der Republikaner im außerparlamentarischen Bereich agieren. Allgemeine Informationen zu NPD, DVU und den Republikanern sowie ein umfangreiches Glossar runden das Angebot ab.

Initiative "Lernen aus der Geschichte. Nationalsozialismus und Holocaust in Schule und Jugendarbeit"

Das Online-Portal „Lernen aus der Geschichte“ beheimatet eine umfangreiche Materialsammlung zur historisch-politischen Bildung junger Menschen. In der Rubrik „Neues“ wird auf aktuelle Veranstaltungen und Wettbewerbe hingewiesen. Die Web-Projektdatenbank gibt Aktiven die Möglichkeit, ihr eigenes Tun vorzustellen oder aber gezielt nach Projekten zu suchen. In der Sparte „Unterricht“ können Lehrer und Jugendleiter nach Materialsammlungen, Quellen und Fakten zu bestimmten historischen Themen suchen. Die Rubrik „Europa“ gibt gelungene Projekte aus den europäischen Nachbarländern wieder.
Kontakt:
Lernen aus der Geschichte
c/o Institut für Gesellschaftswissenschaften und historisch-politische Bildung
FR 3-7
Technische Universität Berlin
Franklinstraße 28/29
10587 Berlin

Martin-Niemöller-Stiftung

Die 1977 gegründete Stiftung beruft sich auf den Theologen Martin Niemöller, der als Vertreter der „Bekennenden Kirche“ in den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft trat. Sie tritt für Frieden und Völkerverständigung ein, beispielsweise indem sie Vorträge und weitere Veranstaltungen organisiert oder den Julius-Rumpf-Preis auslobt. Dieser zeichnet gesellschaftliche Akteure aus, die sich für Toleranz und gewaltfreie Konfliktlösungen einsetzen.
Kontakt:
Martin-Niemöller-Stiftung e.V.
Steingasse 9
65183 Wiesbaden
Tel.: (0611) 9 54 54 86
E-Mail: info@martin-niemoeller-stiftung.de

Verein "Aktives Museum. Faschismus und Widerstand in Berlin" e.V.

Der Verein organisiert eine Vielzahl von Veranstaltungen wie Ausstellungen oder Diskussionabende, und möchte vor allem Arbeit, Wirken und Lebensumstände derjenigen Menschen beleuchten, die während der Zeit des Nationalsozialismus im Exil gelebt haben und/ oder im Widerstand aktiv waren. Darüber hinaus gibt der Verein Publikationen heraus, die thematisch mit den Veranstaltungen verknüpft sind.

Kontakt:
Aktives Museum
Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.
Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin
Tel.: 030/ 263989039
Fax: 030/ 263989060

E-Mail: info@aktives-museum.de

Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

Das Institut bearbeitet unter anderem die Themengebiete Zivilcourage, Stereotypenforschung und Gewaltprävention. Es steht Nichtregierungsorganisationen, Ministerien, Verlagen und Einrichtungen der Lehrerfortbildung beratend zur Seite. Zudem hat es das erste Kinder-Internet-Portal zum Thema Krieg und Frieden aufgebaut und erstellt Publikationen, wie zum Beispiel das „Handbuch Gewaltprävention“.
Kontakt:
Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.
Corrensstr.12
72076 Tübingen
Tel.: 07071/920510
Fax: 07071/9205111
E-Mail: kontakt@friedenspaedagogik.de

Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Die Stiftung betreut Stätten politischer Gewaltherrschaft im Freistaat Sachsen. Dazu gehört zum Beispiel die Dokumentationsstelle Widerstands- und Repressionsgeschichte in der NS-Zeit und der SBZ/DDR. Zudem werden Veranstaltungen durchgeführt und eine Schriftenreihe herausgegeben.
Kontakt:
Stiftung Sächsische Gedenkstätten
Dülferstr. 1
01069 Dresden
Tel.: +49 351 4695540
Fax: +49 351 4695541
E-Mail: info@stsg.smwk.sachsen.de

Moses-Mendelssohn-Stiftung

Die Moses-Mendelssohn-Stiftung mit Sitz in Erlangen besteht seit 2004. Sie fördert Bildung und Forschungsvorhaben auf dem Feld der deutsch-jüdischen und europäisch-jüdischen Kultur. Dabei geht es zum Biespiel um die Geschichte der Juden in Deutschland oder über Studien zu Integrationsproblemen von jüdischen Zuwanderern. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung in der internationalen Völkerverständigung. Sie arbeitet eng sowohl mit dem Moses Mendelssohn Zentrum in Potsdam als auch mit der Moses Mendelssohn Akademie in Halberstadt zusammen.
Moses Mendelssohn Stiftung
Sebastianstraße 31
91058 Erlangen
Telefon + 49 . 9131 . 533 82 - 0
Telefax + 49 . 9131 . 533 82 - 77
willkommen@moses-mendelssohn-stiftung.de

KopfWelten e.V. – gegen Rassismus und Intoleranz

Der Verein KopfWelten e.V. möchte Rassismus und Gewalt innovativ entgegenwirken. Dazu wurde das Ausstellungsprojekt "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? – Afrika in der populären Kultur des 20. und 21. Jahrhunderts" entworfen. Es thematisiert bestehende Vorurteile und möchte so dazu beitragen, vorherrschende Afrikabilder nachhaltig zu verändern und so langfristig Rassismus abzubauen. Der Verein geht auch in Schulprojekten, Konferenzen, Vorträgen und Publikationen gegen Rassismus an.
Kontakt:
KopfWelten e.V. – gegen Rassismus und Intoleranz
c/o Institut für Afrikanistik
Frau Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst
Universität zu Köln
Meister-Ekkehart-Str. 7
50923 Köln
Tel: +49.(0)221.470.2708
Fax: +49.(0)221.470.5158

Endstation Rechts.

Endstation Rechts. ist eine Kampagne der Jusos Mecklenburg-Vorpommern gegen Rechtsextremismus und die NPD. Gegründet wurde Endstation-Rechts um den Einzug der NPD in den Landtag bei den Wahlen 2006 zu verhindern. Dieses Ziel wurde leider verfehlt. Dennoch engagiert sich die Initiative weiter, und lädt alle Interessierten dazu ein, sie zu unterstützen. Unabhängig von Mitgliedschaften oder Verpflichtungen kann sich jeder beteiligen, der etwas tun möchte gegen Rechts.

Endstation Rechts. organisiert Diskussionsabende, beteiligt sich an Demonstrationen, und veranstaltet Seminare und Projekttage an Schulen. Hervorzuheben ist auch die Homepage, auf der über Neuigkeiten im Bereich von Rechtsextremismus in Mecklenburg-Vorpommern, besonders über die NPD informiert wird. Auch ein Newsletter wird von Endstation Rechts. herausgegeben.

Arbeit und Leben Bremen e.V.

Arbeit und Leben Bremen e.V. ist eine gemeinnützige Einrichtung der Erwachsenenbildung. Träger sind der Deutsche Gewerkschaftsbund für die Region Bremen, Einzelgewerkschaften sowie der Bremische Senator für Bildung und Wissenschaft.
Das Programm von Arbeit und Leben Bremen e.V. umfasst allgemeine politische Bildung wie Maßnahmen im Rahmen des Bildungsurlaubes, Seminare und sonstige Veranstaltungen. Qualifizierungen für Betriebs- und Personalräte stellen den zweiten wichtigen Zweig der Arbeit von Arbeit und Leben Bremen e.V. dar.

Die Einrichtung setzt sich auch im Kampf gegen Rechtsextremismus ein, wie zum Beispiel mit ihrer Veranstaltungsreihe „Vielfalt statt Einfalt“. Experten vermittelten den Seminarteilnehmern Kenntnisse rechter Szenen und zeigten geeignete Gegenmaßnahmen auf.

Kontakt:
Arbeit und Leben e.V.
Bahnhofsplatz 22-28
28195 Bremen
Tel.: (0421) 96089 - 0
Fax: (0421) 96089 - 20
E-Mail: info@aulbremen.de