Überregional tätige Bündnisse, Initiativen und NGOs

Miphgasch/Begegnung e.V.

"Begegnung" heißt in der hebräischen Sprache "Miphgasch"MIPHGASCH/BEGEGNUNG e.V. ist der Name des 1995 aus privatem Engagement gegründeten Vereins, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Brücken zwischen nichtjüdischen und jüdischen Jugendlichen zu bauen. Alle Vorhaben und Aktivitäten des Vereins sind deshalb darauf gerichtet, junge Menschen zu finden und dazu zu motivieren, sich sozial engagiert mit ihren Altersgefährten auseinanderzusetzen und als Multiplikatoren eines toleranten Miteinanders unterschiedlicher Kulturen zu fungieren.
Der Verein initiiert, organisiert, gestaltet und unterstützt daher Vorträge und Seminare mit Zeitzeugen in Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen, Schüler- und Jugendwettbewerbe zur deutsch-jüdischen Geschichte sowie Begegnungen zwischen jungen nichtjüdischen und jüdischen Menschen. Miphgasch/Begegnung e.V. ist Träger der Jugendgeschichtswerkstatt "Für Juden verboten - Jüdischer Alltag in Berlin".
Miphgasch/Begegnung e.V.

Samariterstr. 27
10247 Berlin
Tel.: +49-30-47 47 48 05
Fax: +49-30-47 47 48 06

eMail: miphgasch@gmx.de
Mailadresse
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Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

Das Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit hat sich 1997 mit dem einen gemeinsamen Ziel gegründet: Die Mobilisierung der Gesellschaft gegen fremdenfeindliche Einstellungen und Gewalt. Es soll aus der Gesellschaft heraus ein Zeichen gesetzt werden, dass Menschenwürde nicht angezweifelt werden darf.
Deshalb hat sich das Aktionsbündnis als ein gesellschaftliches Bündnis landesweit tätiger Verbände und Organisationen mit unterschiedlichen weltanschaulichen Ansätzen, gesellschaftlichen Konzepten und Verbandszielen zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen die Ausbreitung von Fremdenfeindlichkeit zu wirken.

Der Grundkonsens des Aktionsbündnisses basiert auf zwei Fundamenten: Menschenwürde und Demokratie.

Die Mitglieder in den einzelnen Mitgliedsorganisationen werden motiviert, die Ziele des Aktionsbündnisses in ihren Vereinigungen und Initiativen umzusetzen und sich mit ihrem Tun als Teil eines gesellschaftlichen Zusammenschlusses zu verstehen, der weit über die jeweiligen Einzelorganisationen hinaus geht.

Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit
Steinstraße 104 - 106, 14480 Potsdam

Geschäftsstelle im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Leiterin der Geschäftsstelle des Aktionsbündnisses
Dr. Gisela Rüß
Tel. 0331-866-3570
Fax 0331-866-3574
E-Mail: aktionsbuendnis@mbjs.brandenburg.de

Deutsch-Israelische Gesellschaft e. V. (DIG)

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. (DIG) informiert über Israel, seine Menschen, seine Jahrtausende alte Geschichte und seine vielfältige Kultur. Sie gibt Informationen über die politischen und kulturellen Geschehnisse in Israel und engagiert sich für eine Verständigung zwischen Deutschen und Israelis. Sie wendet sich ausdrücklich gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland und anderswo.

Kontakt:

DIG-Arbeitsgemeinschaft Berlin
Auguststraße 80
10117 Berlin
Vorsitzender: Jochen Feilcke, MdB a.D.

E-Mail: schalom@digberlin.de
Tel: 030 - 28 39 5215
Fax: 030 - 28 39 5116

Amadeu Antonio Stiftung

Amadeu Antonio Stiftung
Linienstr. 139
10115 Berlin

Tel.: 030 - 240 886 - 10
Fax: 030 - 240 886 - 22
info@Amadeu-Antonio-Stiftung.de
Mailadresse
Website

amnesty international (ai) Deutschland

Telefon: +49 (0)228 / 9 83 73-0
Telefax: +49 (0)228 / 63 00 36
E-mail: info@amnesty.de

Postanschrift:

amnesty international
Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.
53108 Bonn

Hausanschrift:

amnesty international
Sekretariat der deutschen Sektion
Büro Bonn
Heerstr. 178
53111 Bonn

amnesty international
Sekretariat der deutschen Sektion
Büro Berlin
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin

Courage! Netzwerk für Demokratie und Courage. e.V.

Courage! ist ein Netzwerk von jungen Leuten, die sich gegen Rechtsextremismus und Rassismus engagieren. Das Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. veranstaltet unter dem Titel "Für Demokratie Courage zeigen" Projekttage an Schulen. Es will mit seinen Projekten eine demokratische Kultur schaffen und unterstützen, an der sich die Menschen aktiv beteiligen. Dazu gehört als Voraussetzung die Achtung und Wahrnehmung jedes einzelnen Menschen, unabhängig von seiner Herkunft, Sprache und Religion.Kontaktadresse :

Netzwerk für Demokratie und Courage e.V.
Schützenplatz 14
01067 Dresden
Tel.: 0351/48 100 60
Fax: 0351/48 100 61
andis@netzwerk-courage.de

Mailadressse
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Europäische Vereinigung von Juristinnen und Juristen für Demokratie und Menschenrechte in der Welt e.V.

Generalsekretär: RA Thomas SchmidtPlatanenstraße 13, 40233 - Düsseldorf, Germany
FON + 49 - (0)211 - 444 001 / 049, Mobil + 49 (0) 172 - 68 10 888
FAX + 49 - (0)211 - 444 027
eMail: secretary.general@ejdm.de
Mailadresse
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Bisher haben sich Juristinnen und Juristen aus 12 europäischen Ländern in der EJDM zusammengeschlossen, welche am 1. Mai 1993 in Paris gegründet wurde.

Die gemeinsame Sorge

Ihre Aufmerksamkeit und ihre Sorge galt insbesondere folgenden Entwicklungen in Europa:

* Erhebliche Bedrohung des Friedens und der Umwelt
* Vertiefung von Ungleichheiten
* soziale Ausgrenzungen
* anhaltende Massenarbeitslosigkeit
* Abbau von persönlichen Freiheitsrechten
* Rassismus und Fremdenfeindlichkeit
* Verschlechterung der Lebensbedingungen und des allgemeines Status der AusländerInnen

Die Rolle demokratischer JuristInnen

Diese in den meisten europäischen Ländern zu beobachtende Entwicklung findet überwiegend auch ihren Niederschlag in den verschiedenen nationalen Gesetzen, im Recht der Europäischen Union und im internationalen Recht. Juristinnen und Juristen haben also eine entscheidende Funktion. Durch ihren Zusammenschluss wollen sie aus dem Recht ein Instrument zu machen

* für den Schutze aller Menschen,
* für eine gerechtere Verteilung der Reichtümer und
* für eine demokratische Gestaltung und Kontrolle des technischen und wissenschaftlichen Fortschritts und seiner Auswirkungen

Die Ziele der EJDM

In der Satzung der EJDM werden dazu folgende Ziele genannt:

* Förderung des Friedens, der Abrüstung und der Völkerverständigung
* Schutz der Umwelt
* Kampf gegen Rassismus und Faschismus
* Gleichberechtigung von Frauen und Männern
* Achtung der Rechte der Kinder
* Kampf gegen Diskriminierung
* Verwirklichung der Menschenrechte und der Demokratie auch in den verschiedenen Institutionen der Europäischen Union.

Tolerantes Brandenburg

Das Handlungskonzept Tolerantes Brandenburg der Landesregierung wurde im Jahre 1998 beschlossen und dient seitdem als Leitbild für die Auseinandersetzung mit rechtextremistischen und fremdenfeindlichen Übergriffen. Es will die Erkenntnis umsetzen, dass eine wirkungsvolle Gegenwehr gegen die Bedrohung der Demokratie nur gelingen kann, wenn es ein abgestimmtes Handeln der demokratischen Kräfte gibt. Es setzt Prioritäten für die Ressorts der Landesregierung und die nachgeordneten Einrichtungen und bietet Verbänden, Vereinen oder auch Einzelpersonen einen gemeinsamen Rahmen für die Auseinandersetzung mit Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit an.
Als Schwerpunkte werden benannt:

* die Gesellschaft mobilisieren,
* die Gewalt ächten und die Opfer unterstützen,
* demokratische Strukturen in der kommunalen Öffentlichkeit entwickeln und unterstützen,
* Toleranz entwickeln, Solidarität und Abbau von Fremdenangst unterstützen, Räume für Eigeninitiative öffnen,
* pädagogische Fachkräfte im Umgang mit Gewalt und Rechtsextremismus qualifzieren,
* präventiv mit auffälligen Jugendlichen und Gruppen arbeiten und
* das öffentliche Leben mit den Mitteln von Polizei und Justiz sichern.

Ansprechpartnerin:

Angelika Thiel-Vigh
Tel. (0331) 866-3560
Fax. (0331) 866-3566
E-Mail: angelika.thiel-vigh@mbjs.brandenburg.de

und tolerantes.brandenburg@mbjs.brandenburg.de

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e. V.

Kontaktadresse: 10117 Berlin, Auguststraße 80Fon: 030/ 28395-184
Fax: 030/ 28395-135
e-mail: asf@asf-ev.de
Mailadresse
Website

Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt

Das "Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt" wurde im Jahr 2000 am 23.Mai - dem Tag des Grundgesetzes - gegründet. Es bündelt alle Kräfte, die sich gegen fremdenfeindliche, rassistische und antisemitische Bestrebungen wenden. Über 1.000 Gruppen aller Art oder Einzelpersonen haben sich bisher zur Mitarbeit bereiterklärt, wollen Ideen und Vorschläge einbringen oder auf schon unternommene Aktivitäten hinweisen.

Wie arbeitet das "Bündnis für Demokratie und Toleranz"? Es sammelt und sichtet Vorhaben und Vorschläge. Es dokumentiert Beispiele zivilen Engagements und empfiehlt sie zum Nachahmen. Es berät und unterstützt, es stellt Kontakte her zwischen Gruppen, die am gleichen Thema wirken. Es initiiert selbst einzelne modellhafte Projekte und beteiligt sich nicht zuletzt auch an Aufklärungskampagnen. Die zentrale Präsentation der Arbeit des Bündnisses ist alljährlich auf den 23. Mai, den Tag unseres Grundgesetzes, festgelegt worden. Mit Vorträgen, Workshops, Musik, Diskussionen sowie Dokumentation und Auszeichnung herausragender Initiativen wird die eindeutige Ablehnung und Abwehr von Gewalt und Intoleranz demonstriert.

Kontakt:

Bündnis für Demokratie und Toleranz
Friedrichstraße 50
10117 Berlin

Telefon: 030 / 2363408 - 0
Telefax: 030 / 2363408 - 88
E-Mail: buendnis@bundeshaus.bund.de