Initiativen gegen Rechts in Europa

NPAR (National Action Plan Against Racism)

Kulturelle Vielfalt in Irland zu fördern, das ist das erklärte Ziel des Nationalen Aktionsplans. Die Schritte, die auf diesem Wege unternommen werden, konzentrieren sich vor allen Dingen auf Präventivmaßnahmen gegen Rassismus und Rechtsextremmismus.
Kontakt:
NPAR
Department of Justice, Equality and Law Reform
Diversity and Equality Law Division
Bishop\'s Square, Redmond\'s Hill
Dublin 2
Tel.: (0044) 01 4790271
Fax: (0044) 01 4790296
E-Mail: info{at}diversityireland.ie

Movimiento contra la intolerancia

Arbeitschwerpunkte des 1993 gegründeten Vereines sind vor allem Schul- und Jugendarbeit sowie Opferberatung.Ein Beispiel für die zahlreichen Projekte der Initiative ist der Europäische Ausweis gegen Intoleranz, mit dem Jugendliche symbolisch gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit Flagge zeigen können.
Darüber hinaus organisiert der Verein eine Hotline für von rassistischer Gewalt Betroffene.

Konakt:
Movimiento Contra La Intolerancia
Secretaria técnica
apdo. de correos 7016
28080 Madrid
Tel.: (0034)91 530 71 99
Fax.: (0034) 91 530 62 29

Portal "18. Dezember"

Benannt nach dem internationalen Tag der Solidarität mit Migranten wurde "December 18"/ "18. Dezember" im Jahre 1997 ins Leben gerufen.Das Portal hat es sich zum Ziel gesetzt, die Rechte von Migranten zu fördern und zu schützen. Dabei werden Organisationen, die in der Migrantenarbeit tätig sind, in Netzwerkprozessen unterstützt.

Kontakt:
December 18
Mr. René Plaetevoet
POSTBUS 22
B - 9820 Merelbeke
E-Mail: info{at}december26.net

SALTO

Die EU-Initiative SALTO hat sich insbesondere Rassismusbekämpfung auf ihre Fahnen geschrieben. Dies soll durch Förderung kultureller Vielfalt und Toleranz speziell bei jungen Menschen geschehen. So bietet die Initiative beispielsweise Toleranz-Trainingskurse an und stellt interessierten Lehrern eigene Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.
Kontakt zum britischen Landesbüro:
Connect Youth International
The British Council
10 Spring Gardens
GB-London SW1A 2BN
United Kingdom
Tel.: +44 - 20 - 73 89 40 28
E-mail: diversity{at}salto-youth.net

Touche pas à mon pote/ Mach meinen Kumpel nicht an!

"Touche pas à mon pote/ Mach meinen Kumpel nicht an!" engagiert sich seit zwanzig Jahren gegen Rassismus. Dabei liegt der Schwerpunkt in der aufklärenden und präventiven Tätigkeit. Soziales Engagement für Migranten, Aktivitäten gegen Rassismus und Aktionen gegen Rechts im Jugend- und Schulbereich werden unterstützt.
Ursprünge des Projekts liegen in der Aktion "SOS racisme", die in den 1980er-Jahren in Frankreich entstand. Das deutsche Projekt wurde ebenfalls nach dem Logo der Gelben Hand gegründet. Seit 2003 befindet sich die deutsche Geschäftsstelle beim DGB. Im März 2005 startete das Projekt "Im Netz gegen Rechts – Arbeitswelt aktiv!" Kernstück ist ein Wettbewerb, der sich an alle Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe richtet und auch 2006 wieder ausgeschrieben wurde.

Tel.:  0211 - 43 01 - 193,   Fax:  0211 - 43 01 - 134

Bürozeiten:   Mo-Fr, 9.30 - 16.00 Uhr

Eurokid

Dachverbund von Webseiten aus Spanien, Schweden, Großbritannien, den Niederlanden, in denen Kinder und Jugendliche spielerisch für Fremdenfeindlichkeit und interkulturelles Leben sensibilisiert werden. Chats, Comics, Animationen und virtuelle Stadtrundgänge sollen die Nutzer interkulturell sensibilisieren und für Toleranz und ein friedliches Miteinander werben.

Zehn-Punkte-Plan gegen Rassismus von UEFA und FARE

Gemeinsam haben UEFA und FARE einen Aufruf gestartet, um Rassismus im Fußball zu bekämpfen. Ziel des Projekts ist, dass möglichst viele Vereine den Zehn-Punkte-Plans übernehmen. Dieser macht es zum Beispiel für Stadion-Dauerkartenbesitzer zur Bedingung, sich an keinen rassistischen Aktivitäten beteiligen zu dürfen.
Kontakt:
FairPlay – VIDC
Möllwaldplatz 5/3
A-1040 Wien
Phone: +43-1-713 35 94-90
Fax: +43-1-713 35 94-73
E-Mail: fare{at}vidc.org
Web: www.fairplay.or.at

Europäischer Ausweis gegen Intoleranz

Dieses Projekt richtet sich vor allen Dingen an Jugendliche und möchte rassistischen Entwicklungen unter anderem mit einem Europäischen Ausweis zuvorkommen. Dieser soll ein klares Bekenntnis gegen Rasissmus darstellen und wird zusammen mit weiteren Materialien verteilt.

Internationale Städtekoalition gegen Rassismus

Die Internationale Städtekoalition gegen Rassismus wurde 2004 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Derzeit beteiligen sich 42 europäische Städte wie Barcelona, London, Lyon, Nürnberg, Paris, Stockholm und Berlin an der Koalition. Herzstück des Projekts ist ein Zehn-Punkte-Aktiosplan gegen Rassismus mit konkreten Handlungsanweisungen. Dieser sieht beispielsweise die Evaluation kommunalpolitischer Initiativen gegen Rassismus vor.
Kontakt:
Sekretariat der Internationalen Städtekoalition gegen Rassismus
Stadt Nürnberg
Bürgermeisteramt - Menschenrechtsbüro
Rathausplatz 2
90403 Nürnberg
Fax: + 49 911 231 30 40
E-Mail: menschenrechte{at}stadt.nuernberg.de

"Wir kicken den Rassismus aus den Stadien"

Schwerpunkte des Projekts sind unter anderem:
Die Beseitigung von faschistischen Symbolen aus den Fußballstadien.

Die Eliminierung von rassistischen Sprechchören und Parolen
odie Bildung eines Netzwerks antirassistischer Fußballfanclubs.

Die Stärkung von demokratischen Einstellungen unter den Fußballfans. Stattdessen sollen Fans gegen die Ideologien der Gewalt und gegen Rekrutierungsversuche von neofaschistischen Gruppen immunisiert werden.

Kontakt:
Stowarzyszenie "Nigdy Wiecej"
PO Box 6
03-700 Warszawa 4
Polen
E-mail: rafalpan{at}zigzag.pl