Initiativen gegen Rechts in Europa

RASMUS (Network Against Racism and Xenophobia)

Bei RASMUS handelt es sich um ein Netzwerk aus finnischen NGOs, religiösen Gruppierungen, Gewerkschaften und Wissenschaftler gegen Rechts. Die Tätigkeitsschwerpunkte des Bündnisses umfassen unter anderem die wissenschaftliche Untersuchung von Rassismus sowie Kinder- und Jugendarbeit.
Kontakt:
RASMUS
Döbelninkatu 2
SF-00260 Helsinki
E-Mail:info{at}rasmus.fi

ENAR (European Network Against Racism)

Das Netzwerk ist aus dem Europäischen Jahr gegen Rassismus 1997 hervorgegangen und setzt sich nun aus ungefähr 600 NGOs zusammen.
Haupttätigkeitsfeld ist die Beobachtung und Stellungnahmen zu nationalen Umsetzungswegen des Antidiskriminierungsgesetzes. Darüber hinaus ist ENAR die so genannte Intergroup untergliedert, die ein antirassistisches Netzwerk von Europaparliamentariern und NGOs bildet.

Kontakt:
Maartje Houbrechts
Information and Communication Officer
Tel.: +32 2 229 35 77
Fax: +32 2 229 35 75
E-mail: maartje{at}enar-eu.org

I CARE (Internet Centre Anti Racism Europe)

Bei der I CARE handelt es sich um ein NGO-Netzwerk, das in der Antirassismusarbeit Aktiven Informationen und Hilfestellungen zu ihrer Arbeit bietet. Ziel ist dabei nicht nur, eine Plattform zum Erfahrungsaustausch zu schaffen. I CARE ermöglicht auch die gemeinsame Organisation von Maßnahmen gegen Rechts und berichtet über Veranstaltungen und Projekte.Die Mitarbeit im Netzwerk steht allen Interssierten offen.

Verein "Nie Wieder"/ "Nigdy Wiecej"

Seit 1994 veröffentlicht der Verein die gleichnamige Zeitschrift \'NIGDY WIECEJ\' und informiert auf diesem Wege über extremistisch und rassistisch operierende Gruppierungen in Europa. Dabei besteht Zusammenarbeit mit anderen europäischen Magazinen.

International Tolerance Network

Das Internationale Netzwerk für Toleranz setzt sich aus verschiedenen NGOs aus Europa, aber auch den USA, Israel zusammen. Schwerpunkte sind die Ausarbeitung toleranzfördender Erziehungspraktiken und die Förderung interkulturellen Lernens.

Kontakt:
"International Tolerance Network"
Academy for Leadership and Competence
Center for Applied Policy Research
Maria-Theresia-Straße 21
D-81675 München
Tel.: +49 89 2180 1300
Fax.: +49 89 2180 1329
E-Mail: ulrich{at}tolerance-net.org

Niederländisches Landesbüro zur Bekämpfung von Rassendiskriminierung

Die Einrichtung versteht sich als landesweites Expertenzentrum für die Bekämpfung von Rassendiskriminierung. Haupttätigkeiten sind: Beratung, Entwicklung von Gegenstrategien, Forschung und Dokumentation sowie juristische Arbeit.
Kontakt:
LBR
Gebouw De Weenahof
Schaatsbaan 51
NL-3013 AR Rotterdam
Tel.: 0031-(0)10-201-0201
Fax: 0031-(0)10-201-0222

CARF

Über Rassismus in Großbritannien zu berichten - dieses Ziel hat CARF sich gesetzt.Dabei geht es nicht nur um die Dokumentation rechter Gewalt. Auch über antirassistische Projekte wird informiert.

Kontakt:
CARF
BM Box 8784
London WC1N 3XX
United Kingdom
Tel.: +44 20 7837 1450
E-Mail: info{at}carf.demon.co.uk

Residents against Racism (Anwohner gegen Rassimus)

Der Zusammenschluss "Residents Against Racism" befasst sich vornehmlich mit den Themen Rassismusbekämpfung und Flüchtlingshilfe. Dabei wird eine Hotline unterhalten, die rund um die Uhr besetzt ist und von Rassismus betroffenen Personen Hilfestellungen bieten möchte.
Kontakt:
Residents Against Racism
c/o 12A Brunswick Place
Dublin 2
Email: infohelp{at}residentsagainstracism.org
Tel.: (0044)087 6662060

"L´udia proti rasizmu"

Der seit 1997 bestehende Verein "Menschen gegen Rassismus" beobachtet nicht nur manifeste, sondern auch latente Erscheinungsformen von Rassismus und ist bemüht, diese in öffentlichen Diskursen in der Slowakei zu erkennen und publik zu machen.
Neben der Beobachtung der rechten Szene widmet sich die Initiative auch Präventivmaßnahmen und Antirassismusarbeit, zum Beispiel in Form von Informationsangeboten und Unterrichtsmaterialien für Lehrer.

Kontakt:
L´udia proti rasizmu"
P.O.Box 33
SK-820 04 Bratislava
Tel/Fax: +421-2-16 356
E-mail: info{at}rasizmus.sk

NPAR (National Action Plan Against Racism)

Kulturelle Vielfalt in Irland zu fördern, das ist das erklärte Ziel des Nationalen Aktionsplans. Die Schritte, die auf diesem Wege unternommen werden, konzentrieren sich vor allen Dingen auf Präventivmaßnahmen gegen Rassismus und Rechtsextremmismus.
Kontakt:
NPAR
Department of Justice, Equality and Law Reform
Diversity and Equality Law Division
Bishop\'s Square, Redmond\'s Hill
Dublin 2
Tel.: (0044) 01 4790271
Fax: (0044) 01 4790296
E-Mail: info{at}diversityireland.ie