Initiativen gegen Rechts in Europa

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands

Das DOEW möchte mit seiner Archiv- und Bibliotheksarbeit eine aktive Gesprächskultur fördern sowie Wissen über die Vergangenheit vermitteln.Dabei werden die Arbeitsbereiche Archiv/ Bibliothek/ Forschung vernetzt.
Das DOEW ist stolz darauf, dass Quellen für die österreichische Zeitgeschichtsforschung meist zügig und unbürokratisch bereitgestellt werden können.

2005 besuchten das DÖW rund 1.000 Interessierte, die pro Person im Schnitt viermal beraten und betreut wurden.

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DOEW)
Altes Rathaus
Wipplingerstr. 6-8
A-1010 Wien
Telefon:
+43-1-22 89 469/319

European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (RAXEN)

Ein Projekt des EUMC (European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia), das Daten zu Fremdenfeindlichkeit und Rassismus auf nationaler und europäischer Ebene erhebt. Darüber hinaus werden Handlungsempfehlungen ausgesprochen und deren Wirksamkeit bei Umsetzung evaluiert.
Kontakt:
European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC)
Rahlgasse 3
A – 1060 Wien
Tel.: +43 (1) 580 30 - 0
E-Mail: information{at}eumc.eu.int

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Vor dem Hintergrund der Geschichte des Nationalsozialismus meldet sich die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste zu aktuellen politischen Themen zu Wort. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Entschädigung von NS-Verfolgten sowie den Bereichen Frieden, Rechtsextremismus, Rassismus und dem christlich-jüdischen Verhältnis.ASF konzentriert sich maßgeblich auf praktische Arbeit durch Freiwilligen, die in vielfältigen sozialen und politischen Projekten in 13 Ländern aktiv sind. (Neben den USA und Israel sind darunter 11 europäische Länder).

Kontakt zum ASF-Landesbüro in Deutschland:
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
10117 Berlin
Fon: 0049-30-28 395 184
Fax: 0049-30-28 395 135
heldt(at)asf-ev.de

FARE (Football Against Racism in Europe)

Das FARE-Netzwerk möchte rassistische Tendenzen aus dem Fußball zurückdrängen, indem es die Ressourcen von antirassistisch eingestellten Fußball-Organisationen in ganz Europa vereint. Es unterstützt und betreut solche Gruppen und koordiniert Aktivitäten auf der gesamteuropäischen Ebene. Durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Partner sorgt FARE dafür, dass diese Organisationen ihre besten Erfahrungen miteinander teilen und gemeinsam gegen Rassismus im Fußball auftreten können.
Ein Beispiel für das Engagement von FARE sind die zahlreichen Aktivitäten gegen Rassismus, die es in Kooperation mit der FIFA während der Fußball-WM durchführt. So wurde beispielsweise eine mehrsprachige Hotline eingerichtet, die es Fans ermöglicht, Fälle von Rassismus und Diskriminierung während der WM zu melden.

Ligue Internationale contre le racisme et l´antisémitisme (LiCRA)

Unter dem Namen LICA (Ligue Internationale Contre l\'Antisémitisme) wurde die Organisation 1928 in Paris gegründet und ist damit eine der ältesten NGOs im Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus, die vor allen Dingen in Europa, aber auch in Teilen Afrikas und Amerika aktiv ist.

Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit (ZARA)

Im Zentrum der Arbeit der österreichischen NGO steht die Beratung von Opfern und Zeugen rassistischer Gewalt. Des weiteren dokumentiert ZARA rassistische Entwicklungen in Österreich und gibt jährlich einen Rassismus-Report heraus. Ein weiteres Anliegen von ZARA neben der Opferberatung ist es, auch die Bevölkerung für Rassismus zu sensibilisieren. Daher betreibt der Verein intensive Öffentlichkeitsarbeit und bietet Lehrgänge und Fortbildungen an.
Kontakt:
ZARA Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit
Luftbadgasse 14–16
A–1060 Wien
Tel: +43 (1) 929 13 99
Fax: +43 (1) 929 13 99–99
E-Mail: office{at}zara.or.at

European Commission against Racism and Intolerance (ECRI)

Bei ECRI handelt es sich um eine seit 1993 bestehendes Arbeitsgruppe des Europarats, die aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung in der EU vorgeht. Neben dem Monitoring rassistischer Entwicklungen steht dabei die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren ganz oben auf der Agenda von ECRI. Darüber hinaus erarbeitet die Kommission Handlungsempfehlungen an die Politik und prüft die rechtliche Umsetzbarkeit ihrer Vorschläge.

Centre pour l´égalité des chances et la lutte contre le racisme

Das belgische Zentrum für Chancengleichheit und Rassismusbekämpfung ist eine seit 1993 bestehende öffentliche Einrichtung, die Handlungsempfehlungen zu Rassismusbekämpfung, Integrationspolitik erstellt. Darüber hinaus setzt das Zentrum einen Schwerpunkt mit dem Anliegen, Bürger für die Themen Rassismus und Migration zu sensibilisieren. Dazu werden Fortbildungen speziell für Multiplikatoren angeboten.
Kontakt:
Service local Bruxelles - Centre pour l\'égalité des chances et la lutte contre le racisme
Rue Royale 138
1000 Bruxelles

"L´udia proti rasizmu"

Der seit 1997 bestehende Verein "Menschen gegen Rassismus" beobachtet nicht nur manifeste, sondern auch latente Erscheinungsformen von Rassismus und ist bemüht, diese in öffentlichen Diskursen in der Slowakei zu erkennen und publik zu machen.
Neben der Beobachtung der rechten Szene widmet sich die Initiative auch Präventivmaßnahmen und Antirassismusarbeit, zum Beispiel in Form von Informationsangeboten und Unterrichtsmaterialien für Lehrer.

Kontakt:
L´udia proti rasizmu"
P.O.Box 33
SK-820 04 Bratislava
Tel/Fax: +421-2-16 356
E-mail: info{at}rasizmus.sk

NPAR (National Action Plan Against Racism)

Kulturelle Vielfalt in Irland zu fördern, das ist das erklärte Ziel des Nationalen Aktionsplans. Die Schritte, die auf diesem Wege unternommen werden, konzentrieren sich vor allen Dingen auf Präventivmaßnahmen gegen Rassismus und Rechtsextremmismus.
Kontakt:
NPAR
Department of Justice, Equality and Law Reform
Diversity and Equality Law Division
Bishop\'s Square, Redmond\'s Hill
Dublin 2
Tel.: (0044) 01 4790271
Fax: (0044) 01 4790296
E-Mail: info{at}diversityireland.ie