Initiativen gegen Rechts in Europa

EUMC (European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia)

The primary task of the European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC) is to provide the Community and its Member States with objective, reliable and comparable information and data on racism, xenophobia, islamophobia and anti-Semitism at the European level in order to help the EU and its Member States to establish measures or formulate courses actions against racism and xenophobia.
On the basis of the data collected, the EUMC studies the extent and development of the phenomena and manifestations of racism and xenophobia, and analyses their causes, consequences and effects. It is also the task of the EUMC to work out strategies to combat racism and xenophobia and to highlight and disseminate examples of good practice regarding the integration of migrants and ethnic and religious minority groups in the EU Member States.

The very core of the EUMC\'s activities is the European Information Network on Racism and Xenophobia (RAXEN). It is designed to collect data and information at national as well as at the European level. This is accomplished via 25 National Focal Points, contracted by the EUMC to collect, coordinate and disseminate national and EU information in close cooperation with the EUMC.

The EUMC was established by Council Regulation (EC) No 1035/97 of 2 June 1997 (OJ L 151, 10 June 1997) which was amended by Council Regulation (EC) No 1652/2003 of 18 June 2003.

The EUMC commenced its activities in 1998.

European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC)
Rahlgasse 3
A – 1060 Vienna
Austria
information@eumc.eu.int

Aktion Kinder des Holocaust (AKDH)

Vereinigung gegen Antisemitismus, Rassismus und politischen Extremismus mit Sitz in der Schweiz.
Telefon: 0041 (0)61 413 80 78
Fax: 0041 (0)86 078 619 33 33

Infoseite "nationalsozialismus.at"

Nationalsozialismus.at will das Informations-Defizit im Internet über den Themenbereich „Nationalsozialismus in Österreich“ vermindern. Das objektive und wissenschaftlich fundierte Angebot richtet sich insbesondere an Schülerinnen, Jugendliche und alle, die einen Einstieg ins Thema suchen.
Verein demokratische Bildung
Marktplatz 3
A-4100 Ottensheim
eMail: Webmaster@Nationalsozialismus.de

Homepage "Kristallnacht 1938, Zeitzeugen berichten."

Der Projektträger der Homepage, der Wiener Theater-, Kunst- und Kulturverein B-project möchte mit seinem Angebot über die Ghettos in den von den Nationalsozialisten besetzten Ländern Mittel- und Osteuropas, über die so genannte "Reichskristallnacht" und über den heutigen Umgang mit der Geschichte berichten.
Zur Projektentwicklung ein Auszug aus der Homepage:

" Am Anfang stand die Suche nach der Wahrheit: Zu Beginn der 90er Jahre hatte Gerald Buchas von der Theatergruppe „B-project“ die Idee, anlässlich der Pogrome von 9. November 1938 Zeitgeschichte auf die Bühne zu bringen. „Ich wollte aber kein Stück mit Schauspielern inszenieren. Ich wollte der Wahrheit auf den Grund gehen,“ erzählt er. Er entschied sich für Monologe – Monologe von Menschen, die die nationalsozialistische Schreckensherrschaft selbst erlebt haben.

Heuer berichten bereits zum 14. Mal Zeitzeugen und Zeitzeuginnen im Rahmen der „Kristallnacht-Matinee“ am 5. November im Wiener Volkstheater über ihre furchtbaren Erlebnisse. Und wie seit der ersten Veranstaltung fungiert wieder Hans-Henning Scharsach als Moderator.

Zeitzeugen ein Podium zu bieten, das war stets eines der Ziele dieser Veranstaltung. Dazu Gerald Buchas: „Ich wollte sie aus den kleinen Vortragsrunden in den Hinterzimmern der Kaffeehäusern herausholen. Ich wollte, dass sie einen Teil ihrer Erinnerungen einer breiten Öffentlichkeit erzählen können.“

Das ist ihm seit 1993 auf jeden Fall geglückt: an die Zeitzeugen und Zeitzeuginnen kamen in den vergangenen Veranstaltungen bereits zu Wort. Die Themenpalette reichte von der persönlichen Erinnerung an die sogenannte „Reichskristallnacht“ über die grauenvollen Experimente des Dr. Mengele, das Schicksal von Kindern im KZ bis hin zu Widerstand, Flucht und dem Engagement für einen gerechten Umgang mit der Vergangenheit.

Seit 1996 – nur unterbrochen in den Jahren 2003 und 2004 – wird diese Gedenkreihe in Kooperation mit dem Verband Wiener Volksbildung durchgeführt."

Mechelen Museum of Deportation and the Resistance

Museum mit umfangreichen Informationen zu jüdischen Leben in Belgien vor und während des Nationalsozialismus.
Kontakt:
Jewish Museum of Deportation and Resistance
Goswin de Stassartstraat 153
B-2800 Mechelen
(Belgium)
Phone
+ 32 (0) 15 29 06 60
Fax
+ 32 (0) 15 29 08 76
E-Mail
jmdv@pandora.be

DADEL - database on anti-discrimination and equality law

DADEL, eine europäische Datenbank zu Antidiskriminierung und zum Gleichbehandlungsgesetz, wird aus verschiedenen Informationsquellen gespeist. Dazu gehören beispielsweise der Europarat, die Vereinten Nationen, die OSZE sowie mehrere unabhängige Nichtregierungsorganisationen.
Die Datenbank ist vorwiegend für Juristen nützlich, die sich auf Menschenrechtspolitik spezialisiert haben und gezielt nach Berichten, Erklärungen, Verträgen, Fallbeispielen und Gesetzestexten zu diesen Themen suchen.

Bund sozialdemokratischer Freiheitskämpfer, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschisten

Der Bund Sozialistischer Freiheitskämpfer und Opfer des Faschismus wurde 1949 durch den Zusammenschluss des bereits 1947 konstituierten Bundes Sozialistischer Freiheitskämpfer und des Opferfürsorgereferates der SPÖ gegründet. Die Initiative setzt sich durch Mitgliedschaft in Fürsorgekomissionen für die Interessen von Opfern des Nationalsozialismus ein. Ebenso initiierte der Verein die Einrichtung des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DOEW).

European Roma Rights Center

Das Europäische Zentrum für die Rechte von Roma (ERRC) möchte Menschenrechtsverletzungen und Rassismus bekämpfen, besonders wenn sie gezielt gegen Roma gerichet sind. Zu den Tätigkeiten der Initiative gehören juristische Arbeit und Policy-Gestaltung ebenso wie die Schulung von Multiplikatoren in der Menschenrechtsarbeit.

Kontakt:
European Roma Rights Center
H-1386 Budapest 62
PO Box 906/93
Hungary
Phone: +36 1 4132200
Fax: +36 1 4132201
E-mail: Dimitrina.Petrova@errc.org

"Love Music Hate Racism"

Seit nunmehr vier Jahren mobilisiert die englische Initiative nun schon gegen Rechts. Dabei sehen sich die Aktiven in der Tradition der Rock Against Racism-Bewegung und haben seit ihrer Gründung mehr als 200 verschiedenartige Musikevents gegen Rechts organisiert.
Kontakt:
Love Music Hate Racism
PO Box 2566,
London, N4 1WJ
Tel: 020 7924 0333
info@lovemusichateracism.com

Searchlight Magazine

Nunmehr seit 1975 informiert das Monatsmagazin über Rechtsextremismus in England, aber auch im europäischen Ausland. Die Berichterstattung legt ihren Schwerpunkt auf der British National Party (BNP), Combat 18 und anderen Vertretern der extremen Rechten.