Zivilgesellschaft

Strukturelle gesellschaftliche Umbrüche und autoritäre Politikangebote; (Screenshot, Verlagsseite)

Fatale Entwicklungen

Dem Bielefelder Sozialwissenschaftler Wilhelm Heitmeyer gilt die AfD als deutsche Form eines „autoritären Nationalradikalismus“ – als Folge von strukturellen Umbrüchen in ökonomischer, politischer und sozialer Hinsicht.

Sarrazins Thesen sind für die SPD-Führung nicht hinnehmbar; (Screenshot)

Parteiausschluss für Sarrazin?

Die SPD will Thilo Sarrazin aus der Partei ausschließen. Die Thesen des früheren Berliner Finanzsenators seien mit den Grundwerten der SPD nicht vereinbar, begründete Generalsekretär Lars Klingbeil. Zudem füge er der Partei großen Schaden zu. Es ist nach 2010 und 2011 bereits der dritte Anlauf, um Sarrazin aus der SPD auszuschließen.

Die AfD-Fraktion im Bundestag greift gerne zu dem Mittel Hammelsprung; Photo (Symbol): Siegfried Baier / pixelio

Bundestag: Blamage für die AfD mit dem Hammelsprung

Sie wollten die anderen Parteien vorführen und waren am Ende selbst die Dummen. Aus Rache dafür, dass ihre Kandidatin nicht zur Vizepräsidenten des Bundestags gewählt wurde, wollte die AfD-Fraktion das Parlament für beschlussunfähig erklären lassen. Das ging nach hinten los.

Ein intensiver Blick auf das Phänomen „Identitäre Bewegung“; (Screenshot, Verlagsseite)

Neurechte Netzwerkorganisation

Ein hilfreicher Leitfaden für die Einordnung der „Identitären Bewegung“ – zwischen völkischem Rechtsextremismus und Erscheinungsformen der Neuen Rechten.

Aktivistische „Identitäre“, hier bei einer Demo in Berlin im Sommer 2016; Photo (Archiv): Th.S.

Rechte Netzwerke suchen Anschluss

Über die Verquickungen von „Identitären“ und Co. mit der AfD haben Experten und Politiker auf einer Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin diskutiert.

Die neue OBS-Studie bewertet die Arbeit von Journalisten im Umgang mit der AfD; (Screenshot, OBS)

Medialer Umgang mit der AfD

Journalisten bieten Rechtspopulisten seltener eine PR-Bühne als noch im Sommer vergangenen Jahres. Das ist ein Ergebnis einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung, die am Montag vorgestellt wurde. Allerdings fehle es an Neugier für die eigene unmittelbare Umgebung.

Anfälligkeit von Arbeitern für den Rechtspopulismus; (Screenshot, Verlagsseite)

Die soziale Frage von rechts

Was macht rechtspopulistische Parteien gerade für die Arbeiterschaft attraktiv? Ein sozialwissenschaftlicher Sammelband mit dem Untertitel „Ungleichheit – Verteilungskämpfe – populistische Revolte“ befasst sich mit dieser Frage.

Leipziger Autoritarismus-Studie: Nur jeder zweite Deutsche ist mit der Demokratie zufrieden; (Screenshot)

Erosion demokratischer Werte

Viele Deutsche neigen zu autoritären Einstellungen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Leipzig. Die Muslimfeindlichkeit habe weiter zugenommen, stellen die Autoren fest. Und: Eine Mehrheit der Befragten halte es für sinnlos, sich politisch zu engagieren.

Christoph Butterwegge bei der Buchvorstellung in der Bundespressekonferenz in Berlin; Photo: Kai Doering

AfD im Bundestag: „Eine Bedrohung der Demokratie"

Vor einem Jahr nahm die AfD erstmals an einer Sitzung des Bundestags teil. Die Rechtspopulisten haben seither das Klima im Parlament verändert, sagt der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge*. Den anderen Parteien rät er, die AfD mit Argumenten zu stellen.

Nazis abwählen: Konzert gegen Rechts im August 2016 vor dem Demokratiebahnhof in Anklam; © Till Junker CC BY-NC 2.0

Demokratie lernen in der „rechten Ecke“

Anklam im Osten Mecklenburg-Vorpommerns gilt vielen als rechte Hochburg. Der „Demokratiebahnhof“ hält dagegen. Mit seinem Mitmachangebot vermittelt das Jugendzentrum jungen Menschen den Wert von Toleranz und Demokratie.