Zivilgesellschaft

Kriminologe Kriem: Rechte Gewalt tritt anhand von Einzeltaten wieder stärker in die öffentliche Debatte; Photo (Symbol: Paul-Georg Meister / pixelio

Wenn aus Hass rechte Gewalt wird

Der Ton wird seit Jahren schärfer, aber jetzt nimmt auch rechte Gewalt wieder zu, das ist der Eindruck nach den Angriffen in Kassel und Wächtersbach. Ein Eindruck, der täuscht, sagt Dr. Sören Kliem vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KfN), aber Äußerungen der AfD schüren Emotionen und können potenzielle Täter beeinflussen.

Timo Gremmels: Den rechten Tendenzen überall entgegentreten und dagegen wirken; Photo © Susie Knoll, Webseite SPD-Bundestagsfraktion

SPD in Nordhessen: Mit Bildung gegen braune Stammtischparolen

Nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke setzt die nordhessische SPD im Kampf gegen rechts auf Präventionsarbeit und Aussteigerprogramme. Der Bezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels sieht die Tat als „absoluten Weckruf“ für die Zivilgesellschaft.

Auch die SPD ist beim „unteilbar“-Bündnis dabei; (Screenshot)

SPD unterstützt „unteilbar“-Großdemo in Dresden

Das Bündnis „unteilbar“ plant für den 24. August in Dresden eine Großdemonstration mit mehreren zehntausend Teilnehmern. Auch die SPD unterstützt das Bündnis, um ein klares Zeichen gegen rechts zu setzen.

Die Mobilen Beratungsteams von „Demos“ leisten Hilfestellung gegen Rechts; (Screenshot)

Mobile Hilfe gegen den Hass

Wenn Rechtspopulisten in kommunalen Parlamenten den Ton angeben, wird die Stimmung oft aggressiv. Ein Angebot in Brandenburg leistet erste Hilfe, gegen den Hass, der zunimmt.

Warum fühlen sich Wähler/innen „deklassiert“?; (Symbolphoto © bnr.de)

Kommentar: Nur knackige Schlagzeilen?

Abgrenzung gegenüber der AfD reicht nicht aus. Politiker müssen sich damit auseinandersetzen, warum die Wähler/innen zur AfD laufen.

Sarrazins drittes Buch. Seine Thesen sind für die SPD-Führung nicht mit den Grundsätzen der Partei vereinbar; (Screenshot)

SPD kann Thilo Sarrazin aus der Partei ausschließen

Die Kreisschiedskommission der SPD in Charlottenburg-Wilmersdorf hat entschieden: Thilo Sarrazin darf aus der Partei ausgeschlossen werden. Damit befürwortet die Kommission einen Antrag der Parteispitze vom Dezember 2018.

Gesellschaftliche Protestbewegung gegen die Folgen von Globalisierung und Neoliberalismus? (Screenshot, Verlagsseite)

Rechtspopulismus und Globalisierung

Die Soziologin Cornelia Koppetsch legt in ihrem Buch „Die Gesellschaft des Zorns. Rechtspopulismus im globalen Zeitalter“ eine Deutung des Rechtspopulismus vor. Demzufolge sei dieser eine „Konterrevolution gegen die Folgen der … Transnationalisierungsprozesse“.

Burkhard Jung, Leipziger Oberbürgermeister, bei seiner Wahl zum Präsidenten des Deutschen Städte-Tags Anfang Juni; © Karin Billanitsch

Drohungen gegen Politiker: „Konsequente Strafverfolgung nötig“

Drohungen und Anfeindungen gegen Kommunalpolitiker sind keine Einzelfälle, warnt Leipzigs Oberbürgermeister, Burkhard Jung. Auch nach dem Tod von Regierungspräsident Walter Lübcke werden weiter Politiker bedroht. Dass das politische Klima rauer wird, bereitet vielen Kommunalpolitikern Sorge.

Nancy Faeser, innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion in Hessen; @ nancy-faeser.de

SPD-Hessen sieht Parallelen zu NSU-Mordtaten

Der Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke in Kassel sorgt für Entsetzen, seitdem ein polizeibekannter Rechtsextremer verhaftet wurde, wird bundesweit wieder über rechte Gewalt diskutiert. Die SPD in Hessen sieht Parallelen zum NSU-Mord in Kassel.

Ein vielfach unterschätztes Phänomen; (Screenshot, Verlagsseite)

Fußball und Judenfeindschaft

Antisemitismus im Fußball ist ein weithin unterschätztes Phänomen und drückt sich in unterschiedlicher Form aus – die Dimensionen und Hintergründe werden ignoriert oder verharmlost.