Zivilgesellschaft

Screenshot, Verlagsseite

Die Schicksale der mutigen SPD-Abgeordneten

23. März 1933: Auf das „Nein“ der SPD-Reichstagsabgeordneten zum Ermächtigungsgesetz folgten Haft, Mord oder Exil. Der Historiker Klaus Schönhoven hat recherchiert, was aus den Sozialdemokraten wurde, die sich Hitler verweigerten.

Heiko Maas: Lieblingsfeind der extremen Rechten; (Screenshot, Verlagsseite)

Den Rechten auf die Füße treten

Kaum ein Bundespolitiker wird von Rechtsextremen und Rechtspopulisten so scharf attackiert wie Heiko Maas. Nun hat der Justizminister ein Buch geschrieben. Die ersten Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten.

Screenshot, Verlagsseite

Unbewältigte koloniale Vergangenheit

Der Rassismus in unserer Gesellschaft wurzelt in der Gewalt der deutschen Kolonialzeit, sagen Historiker. Sie fordern deshalb eine politische Aufarbeitung der schweren Verbrechen vor über 100 Jahren. Andere halten dagegen: War alles halb so schlimm damals, sagen sie.

Eine Auseinandersetzung mit Populismus und dem „Trump-Phänomen“; (Screenshot)

„Trumpetisieren“ als Politikstil

Der Politikwissenschaftler Florian Hartleb legt mit „Die Stunde der Populisten. Wie sich unsere Politik trumpetisiert und was wir dagegen tun können“ eine Darstellung zum aktuellen Populismus-Phänomen vor.

Matthias Schmidt ist SPD-Bundestagsabgeordneter und stellvertretender Sprecher der SPD-Landesgruppe Ost; Photo: SPD-Bundestagsfraktion

Fremdenfeindlicher Osten: In die Jugend investieren

In den ostdeutschen Bundesländern vertreten besonders viele Menschen rechtsextreme Ansichten. Nicht nur in Sachsen finden Rechtsextreme besonders leicht Anschluss an die „Mitte der Gesellschaft“. Fremdenfeindlichkeit ist im „Osten“ insgesamt weiter verbreitet als im „Westen“. Warum das so ist und was dagegen hilft, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Schmidt.

Verpflichtung, auf dem Boden der Verfassung zu stehen; (Screenshot)

Der asylsuchende Oberleutnant

Rechtsextreme Tendenzen scheinen in der Bundeswehr immer noch nicht genügend geprüft zu werden. Schließlich gilt für jeden Staatsdiener die Verpflichtung, auf der Basis der Verfassung zu stehen, ehe er Zugang zum öffentlichen Dienst erhält.

Daniela Kolbe ist SPD-Bundestagsabgeordnete; © SPD Parteivorstand / Susie Knoll / Florian Jaenicke

Daniela Kolbe: „AfD hat ein Faschismusproblem“

Seit ihrer Gründung radikalisiert sich die AfD kontinuierlich – der Bundesparteitag in Köln war dabei nur eine Wegmarke von vielen. Ein Interview mit Daniela Kolbe, Bundestagsabgeordnete aus Leipzig und Generalsekretärin der SPD in Sachsen.

Antisemitismus ist ein Problem der gesamten Gesellschaft; Photo (Symbol): Dieter Schütz / pixelio.de

Antisemitismus – ein altes sowie aktuelles Problem

Vorurteile, Anfeindungen, Gewalt – für viele Juden gehört das zum Alltag in Deutschland, sagen Experten. Die politischen Parteien wollen daran etwas ändern. Nur die AfD macht nicht mit beim Kampf gegen den Antisemitismus.

Der Rechtsextremismus-Forscher Matthias Quent hält eine Spaltung der AfD-Fraktion nach der Bundestagswahl für möglich; © IDZ Jena

AfD: Spaltung nach der Wahl?

Auf dem Kölner Parteitag hat Frauke Petry den Machtkampf gegen den rechtsextremen Flügel der AfD verloren, sagt Rechtsextremismus-Forscher Matthias Quent. Beim Duo der Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl, Alexander Gauland und Alice Weidel, sieht Quent eine klare Aufgabenteilung.

 

Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern ist am rechten Rand unterwegs; (Screenshot)

AfD: Partei ohne Kompass

Vor ihrem Bundesparteitag ist die AfD vor allem mit sich selbst beschäftigt, in Mecklenburg-Vorpommern sorgt die fehlende Abgrenzung zu Rechtsextremen für Schlagzeilen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Patrick Dahlemann erklärt, warum die Partei außer „Frust und Flüchtlinge“ nicht viel zu bieten hat.