Medienanstalt erhöht Druck auf Ken Jebsen

In einem Video kündigt Ken Jebsen an, Deutschland verlassen zu wollen. Foto: Screenshot
08.05.2021 -

Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg hat im Rahmen ihrer Aufsichtsverantwortung gegenüber in ihrem Verbreitungsgebiet ansässigen Medienprojekten den rechten Blogger Ken Jebsen auf Fehlverhalten zur Rede gestellt und diesen auf Konsequenzen hingewiesen. Jebsen begibt sich in die Opferrolle.



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Aktuelles

Medienanstalt erhöht Druck auf Ken Jebsen

08.05.2021 -

Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg hat im Rahmen ihrer Aufsichtsverantwortung gegenüber in ihrem Verbreitungsgebiet ansässigen Medienprojekten den rechten Blogger Ken Jebsen auf Fehlverhalten zur Rede gestellt und diesen auf Konsequenzen hingewiesen. Jebsen begibt sich in die Opferrolle.

Rechter Psychoterror: Ex-Funktionär der Jungen Alternative verurteilt

07.05.2021 -

Toni R., damals Vorstandsmitglied der Jungen Alternative in Hessen, gab sich in einem Anruf bei der Fuldaer Polizei als ein stadtbekannter linker Aktivist aus und behauptete, gerade seine Frau ermordet zu haben. Jetzt wurde der 38-Jährige dafür zu einer viermonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Sein Geständnis geriet zur Abrechnung mit der örtlichen AfD.

Sophie Scholl: Ihr Weg in den Widerstand war ein Prozess

07.05.2021 -

Am Sonntag wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Die Historikerin Maren Gottschalk hat zwei Biografien über das Mitglied der „Weißen Rose“ geschrieben. Im Interview sagt sie, was Scholl zum Widerstand gegen die Nazis bewegt haben könnte.

Haftstrafe für Hammerskin

06.05.2021 -

Robert K. aus Püttlingen (Kreis Saarlouis), der seit Jahren in der Rechtsrock-Szene verankert ist, wurde nun auch im Berufungsverfahren vor dem Appellationsgericht Metz verurteilt. Der Saarländer hatte Anfang 2018 auf seinem Privatgrundstück in der Nähe des lothringischen Volmunster einen Gedenkstein zu Ehren der 17. SS-Panzergrenadierdivision aufgestellt.

Landvolk schafft rechte Verbindung

05.05.2021 -

Die bundesweiten Bauernproteste radikalisieren sich und bieten unauffälligen rechten Influencern und deren Telegram-Kanälen Möglichkeiten politischer Einflussnahme.

Hasskriminalität erheblich angewachsen

04.05.2021 -

Die Vorlage der auf 2020 bezogenen Zahlen der Statistik zur politisch motivierten Kriminalität bestärkt den Bundesinnenminister Horst Seehofer in der Einschätzung, dass die größte Bedrohung für die Sicherheit in Deutschland vom Rechtsextremismus ausgeht. Der CSU-Minister stellte am Dienstag in Berlin die Daten vor.

AfD: Ein Graben mehr

04.05.2021 -

Marvin Neumanns Karriere an der Spitze der AfD-Nachwuchsorganisation währte nur zwei Wochen. Am Montagmorgen erklärte er seinen Austritt aus der Partei. Damit verbunden ist auch der Rückzug vom Amt des Bundesvorsitzenden der „Jungen Alternative“.

Die Rechte: Nächster Kader zieht nach Chemnitz

03.05.2021 -

Einst zählte Christoph Drewer zu den führenden Funktionären der neonazistischen Kleinstpartei „Die Rechte“. Kurz nach einer verbüßten Haftstrafe ist auch er nun nach Chemnitz umgezogen.

Hintergrund

Rechtsterroristen mit einem Plan und einer Strategie

06.05.2021 -

Julian Bender, bekannter FAZ-Journalist, geht in „Der Plan“ davon aus, dass Rechtsterroristen sehr wohl einer Strategie folgten. Anleitungen fänden sich dazu in diversen Konzeptionen. Indessen dürfte ein Kalkül eher objektiv bestehen und weniger subjektiv verankert sein.

„Das Prinzip Stören“ – ein neues journalistisches Buch zur AfD

23.04.2021 -

Die beiden Journalistinnen Katja Bauer und Maria Fiedler legen mit „Die Methode AfD“ ein neues Buch zur Partei vor. Es beschreibt hauptsächlich die Entwicklung der Partei und ihr demokratietheoretisch problematisches Vorgehen. Es gibt aber auch immer wieder analytisch interessante Aspekte.

Arbeiter als soziale Basis für Rechtsextremismus

15.04.2021 -

Klaus Dörre, bekannter Arbeitssoziologe in Jena, legt mit „In der Warteschlange“ ältere Aufsätze in einem eigenen Buch erneut vor. Darin geht es um die Frage, warum Arbeiter zu einer sozialen Basis des Rechtsextremismus geworden sind und welche unterschiedlichen Erfahrungen in der Industriearbeit und im Kapitalismus dafür als Ursachen gelten können.

Zivilgesellschaft

13. Februar in Dresden: „Es ist wichtig, gegen die Nazis präsent zu sein.“

Am 13. Februar wird in Dresden der Bombardierung der Stadt vor 76 Jahren gedacht. Seit Jahren versuchen Neonazis, die historischen Ereignisse zu verdrehen. Auch unter Corona-Bedingungen tritt ihnen das Bündnis „Dresden Nazifrei“ entgegen. Die Jusos sind dabei.

Das Gedenken wachhalten: Blumenniederlegungen für die Opfer des Nationalsozialismus sind in diesem Jahr nur individuell möglich. Foto: Kai Doering

Digitales Holocaust-Gedenken: „Die Pandemie darf uns nicht zum Verstummen bringen“

Am 27. Januar wird alljährlich der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. In diesem Jahr kann das Gedenken größtenteils nur digital stattfinden. Dabei ist es in der Corona-Pandemie besonders wichtig.

Antisemitismus ist in vielen Milieus verbreitet; Foto (Symbol): Kai Doering

Anti-Corona-Proteste: Warum Antisemitismus eine zentrale Rolle spielt

Die Corona-Leugner*innen haben offenbar Zulauf aus verschiedenen Milieus. Für Anetta Kahane von der Amadeu-Antonio-Stiftung nicht verwunderlich, da Antisemitismus in allen Milieus verbreitet ist. Kevin Kühnert will deswegen die stärken, die privat mit solchen Äußerungen konfrontiert sind.