Immer mehr antisemitische Straftaten im Bayern

Davidstern an der Semper-Synagoge in Dresden, Foto: Dr. Bernd Gross, CC BY-SA 3.0
17.01.2022 -

Der Trend zu immer mehr antisemitischen Straftaten in Bayern setzt sich ungebrochen fort. Doch nicht alle Taten werden korrekt erfasst.



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Aktuelles

Immer mehr antisemitische Straftaten im Bayern

17.01.2022 -

Der Trend zu immer mehr antisemitischen Straftaten in Bayern setzt sich ungebrochen fort. Doch nicht alle Taten werden korrekt erfasst.

Dem Tod davongelaufen. Wie neun junge Frauen dem Konzentrationslager entkamen

13.01.2022 -

75 Jahre nach seiner Abfassung erscheint jetzt der anrührende und zugleich ermutigende Bericht einer jungen Französin über ihre Flucht vor den Nazi-Schergen im April 1945 endlich auch auf Deutsch.

Getrieben von Rassismus: Haftstrafe für CDU-Mann

11.01.2022 -

Ein ehemaliger CDU-Kommunalpolitiker ist vom Kölner Landgericht zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt worden, weil er im Dezember 2019 mit rassistischer Gesinnung aus kurzer Distanz auf einen damals 20-Jährigen geschossen hatte und diesen dabei an Oberarm und Schulter verletzte.

„Haltung zeigen!“ Was Dresden Querdenken und Rechten entgegensetzt

10.01.2022 -

In Dresden formiert sich Widerstand gegen die Corona-Proteste. Unter dem Motto „Haltung zeigen!“ setzen Tausende ein klares Zeichen gegen Rechts.

Proteste an Kaimauer und Waterkant

06.01.2022 -

In Mecklenburg-Vorpommern formiert sich massiver Widerstand. Allerdings ist im Gegensatz zu anderen bundesweiten Regionen noch wenig über Drahtzieher und Akteure bekannt. Dabei spitzt sich die Situation zu.

Trödelhändler will kein Waffendealer gewesen sein

05.01.2022 -

Elmar J. aus dem ostwestfälischen Natzungen soll dem Kasseler Neonazi Stephan Ernst die Waffe für den Mord an Walter Lübcke verkauft haben. Beim Prozessauftakt in Paderborn bestritt sein Verteidiger den Vorwurf – und spielte die rechte Gesinnung des 66-Jährigen herunter.

„Die Neue Rechte und die rote Linie“ – eine Untersuchung zur Wirkung

05.01.2022 -

Die beiden Bildungswissenschaftler Klaus-Peter Hufer und Laura Schudoma legen mit „Die Neue Rechte und die rote Linie“ eine Untersuchung zur gemeinten Wirkung vor. Es geht ihnen um das Aufzeigen extremistischer Einstellungen und deren diskursive und mediale Vermittlung.

Burgos von Buchonia und Mitstreiter vor Gericht

02.01.2022 -

Am Freitag beginnt am Landgericht Mannheim ein Prozess gegen vier Angeklagte, gegen die einst wegen Terrorverdachts ermittelt wurde. Angeklagt ist auch der als „Druide“ auftretende Rechtsextremist, Antisemit und Islamhasser Karl Burghard B. alias „Burgos von Buchonia“.

Hintergrund

Irrationale Auffassungen in „alternativen“ Milieus

05.07.2021 -

Der Journalist Andreas Speit legt mit „Verqueres Denken. Gefährliche Weltbilder in alternativen Milieus“ ein Buch zu irrationalen Auffassungen eben in „alternativen“ Milieus vor. Er beschreibt und kommentiert bedenkliche Entwicklungen, die auf Anthroposophie-Anhänger wie Impfgegner wie Verschwörungsgläubige bezogen sind.

Rechtsterroristen mit einem Plan und einer Strategie

06.05.2021 -

Justus Bender, bekannter FAZ-Journalist, geht in „Der Plan“ davon aus, dass Rechtsterroristen sehr wohl einer Strategie folgten. Anleitungen fänden sich dazu in diversen Konzeptionen. Indessen dürfte ein Kalkül eher objektiv bestehen und weniger subjektiv verankert sein.

„Das Prinzip Stören“ – ein neues journalistisches Buch zur AfD

23.04.2021 -

Die beiden Journalistinnen Katja Bauer und Maria Fiedler legen mit „Die Methode AfD“ ein neues Buch zur Partei vor. Es beschreibt hauptsächlich die Entwicklung der Partei und ihr demokratietheoretisch problematisches Vorgehen. Es gibt aber auch immer wieder analytisch interessante Aspekte.

Zivilgesellschaft

13. Februar in Dresden: „Es ist wichtig, gegen die Nazis präsent zu sein.“

Am 13. Februar wird in Dresden der Bombardierung der Stadt vor 76 Jahren gedacht. Seit Jahren versuchen Neonazis, die historischen Ereignisse zu verdrehen. Auch unter Corona-Bedingungen tritt ihnen das Bündnis „Dresden Nazifrei“ entgegen. Die Jusos sind dabei.

Das Gedenken wachhalten: Blumenniederlegungen für die Opfer des Nationalsozialismus sind in diesem Jahr nur individuell möglich. Foto: Kai Doering

Digitales Holocaust-Gedenken: „Die Pandemie darf uns nicht zum Verstummen bringen“

Am 27. Januar wird alljährlich der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. In diesem Jahr kann das Gedenken größtenteils nur digital stattfinden. Dabei ist es in der Corona-Pandemie besonders wichtig.

Antisemitismus ist in vielen Milieus verbreitet; Foto (Symbol): Kai Doering

Anti-Corona-Proteste: Warum Antisemitismus eine zentrale Rolle spielt

Die Corona-Leugner*innen haben offenbar Zulauf aus verschiedenen Milieus. Für Anetta Kahane von der Amadeu-Antonio-Stiftung nicht verwunderlich, da Antisemitismus in allen Milieus verbreitet ist. Kevin Kühnert will deswegen die stärken, die privat mit solchen Äußerungen konfrontiert sind.