Traum von der rechten Einheit

Aufmarsch der „Neuen Stärke Erfurt“ am 1. Mai in Erfurt, Foto: Kai Budler
29.07.2021 -

Mit einem Aufmarsch in Weimar wollen Neonazis am 7. August an die alte Vorstellung einer geeinten Rechten anknüpfen. Konkrete Hilfe erhalten sie dabei von einem prominenten Querdenker-Busfahrer aus Sachsen.



Ganzen Artikel lesen

Aktuelles

„Ein Gespräch mit Martin Sellner“ - Interview mit dem Identitären als Selbstdarstellung

02.08.2021 -

Für ein Buchprojekt hat der Berliner Politikwissenschaftler Martin Wagener ein Interview mit Martin Sellner, dem Kopf der „Identitären Bewegung“, geführt. Mangels kritischen Nachfragen wurde daraus eine apologetische Selbstdarstellung.

Traum von der rechten Einheit

29.07.2021 -

Mit einem Aufmarsch in Weimar wollen Neonazis am 7. August an die alte Vorstellung einer geeinten Rechten anknüpfen. Konkrete Hilfe erhalten sie dabei von einem prominenten Querdenker-Busfahrer aus Sachsen.

Prozessbeginn gegen Betreiber von antisemitischem Netzwerk

28.07.2021 -

Am Oberlandesgericht Düsseldorf beginnt am Donnerstag der Prozess gegen drei Männer, die die überwiegend virtuell agierende Vereinigung „Internationale Goyim Partei“ mit gegründet oder zwecks antisemitischer Hetze genutzt haben sollen. Ihnen wird u.a. vorgeworfen, Mitglieder in einer rechtsextremen kriminellen Vereinigung gewesen zu sein.

Hohe Gesamtgeldstrafe gegen HoGeSa-Mitgründer

26.07.2021 -

Der frühere „pro NRW“-Funktionär und Mitgründer der „Hooligans gegen Salafisten“, Dominik Roeseler, wurde heute zu einer Geldstrafe wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz verurteilt.

Zum NSBM kurz über die Grenze

23.07.2021 -

Stück für Stück kommen Rechtsrock-Live-Events zurück aus dem Corona-Dornröschenschlaf. Für alle Metal-Anhänger von Pagan bis Satanismus, von Gewaltverherrlichung hin zu Hassmusik und bis zum National-Sozialistischen Black Metal (NSBM) bot das traditionelle Eternal Hate Fest im tschechischen Nyrsko am vergangenen Wochenende eine internationale Performance, die einmal mehr auch deutsche Fans anlockte.

Überlappungen nach rechts

21.07.2021 -

Ein anerkannter Nutztierzoo in Schleswig-Holstein verschafft einem neu-rechtem Unternehmer durch Zusammenarbeit mehr als nur Akzeptanz. 

Grundschule als „Querdenken“-Einsatzzentrale

20.07.2021 -

Im Rahmen von ehrenamtlich organisierten Hilfsaktionen in den durch die Hochwasserkatastrophe betroffenen Regionen haben Personen aus der „Querdenker“-Szene eine Grundschule in Bad Neuenahr/Ahrweiler als „Einsatzzentrale“ in Beschlag genommen. Die Behörden warnen vor dem Treiben.

Braune Katastrophenhilfe

18.07.2021 -

Auch die rechte Szene fühlt sich berufen, sich im Rahmen bundesweiter Hilfsaktionen nach der Hochwasserkatastrophe in West- und Südwestdeutschland ins Kümmerer- und Retter-Bild zu rücken, die es versteht, in Notsituationen anzupacken. Verschiedene entsprechende Aufrufe kursieren im virtuellen Netz. Zugleich wird der Klimawandel weiter als Mär gesehen.

Hintergrund

Irrationale Auffassungen in „alternativen“ Milieus

05.07.2021 -

Der Journalist Andreas Speit legt mit „Verqueres Denken. Gefährliche Weltbilder in alternativen Milieus“ ein Buch zu irrationalen Auffassungen eben in „alternativen“ Milieus vor. Er beschreibt und kommentiert bedenkliche Entwicklungen, die auf Anthroposophie-Anhänger wie Impfgegner wie Verschwörungsgläubige bezogen sind.

Rechtsterroristen mit einem Plan und einer Strategie

06.05.2021 -

Julian Bender, bekannter FAZ-Journalist, geht in „Der Plan“ davon aus, dass Rechtsterroristen sehr wohl einer Strategie folgten. Anleitungen fänden sich dazu in diversen Konzeptionen. Indessen dürfte ein Kalkül eher objektiv bestehen und weniger subjektiv verankert sein.

„Das Prinzip Stören“ – ein neues journalistisches Buch zur AfD

23.04.2021 -

Die beiden Journalistinnen Katja Bauer und Maria Fiedler legen mit „Die Methode AfD“ ein neues Buch zur Partei vor. Es beschreibt hauptsächlich die Entwicklung der Partei und ihr demokratietheoretisch problematisches Vorgehen. Es gibt aber auch immer wieder analytisch interessante Aspekte.

Zivilgesellschaft

13. Februar in Dresden: „Es ist wichtig, gegen die Nazis präsent zu sein.“

Am 13. Februar wird in Dresden der Bombardierung der Stadt vor 76 Jahren gedacht. Seit Jahren versuchen Neonazis, die historischen Ereignisse zu verdrehen. Auch unter Corona-Bedingungen tritt ihnen das Bündnis „Dresden Nazifrei“ entgegen. Die Jusos sind dabei.

Das Gedenken wachhalten: Blumenniederlegungen für die Opfer des Nationalsozialismus sind in diesem Jahr nur individuell möglich. Foto: Kai Doering

Digitales Holocaust-Gedenken: „Die Pandemie darf uns nicht zum Verstummen bringen“

Am 27. Januar wird alljährlich der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. In diesem Jahr kann das Gedenken größtenteils nur digital stattfinden. Dabei ist es in der Corona-Pandemie besonders wichtig.

Antisemitismus ist in vielen Milieus verbreitet; Foto (Symbol): Kai Doering

Anti-Corona-Proteste: Warum Antisemitismus eine zentrale Rolle spielt

Die Corona-Leugner*innen haben offenbar Zulauf aus verschiedenen Milieus. Für Anetta Kahane von der Amadeu-Antonio-Stiftung nicht verwunderlich, da Antisemitismus in allen Milieus verbreitet ist. Kevin Kühnert will deswegen die stärken, die privat mit solchen Äußerungen konfrontiert sind.