Strategien rechtsextremer Frauen und ihre Wahrnehmung in den Medien

Rechtsextreme Frauen werden nach wie vor kaum mit ihren politischen Einstellungen und Handlungen wahrgenommen. Vielmehr zeigen Analysen, dass sie oft übersehen und unterschätzt werden. Das verwundert: Mit der Debatte um die Terrorrganisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ richtete sich seit Herbst 2011 der Blick auch auf die Rollen von Frauen im heutigen Rechtsextremismus. Das mutmaßliche NSU-Mitglied Beate Zschäpe steht seit Mai 2013 vor Gericht. Geklärt wird ihre Mitverantwortung für die Morde und Gewalttaten. Seit Prozessbeginn begleitet und analysiert die Amadeu Antonio-Stiftung den Verlauf aus Perspektive von Geschlecht: Wie inszeniert sich die Angeklagte? Wie wird sie seitens der Medien dargestellt? Wie haben Polizei und Verfassungsschutz Zschäpes Rolle wahrgenommen? Am 28. Januar findet zu der Thematik eine Diskussionsveranstaltung in der Amadeu Antonio-Stiftung in Berlin statt.
Die Veranstaltung wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert.

„Auf der Suche nach Liebe“. Strategien rechtsextremer Frauen und ihre Wahrnehmung in den Medien im Prozess gegen Beate Zschäpe.

Donnerstag, 28. Januar 2016, 18.00 bis 21.00 Uhr

Ort: Amadeu Antonio-Stiftung, Novalisstraße 12, 10115 Berlin

Kontakt und Anmeldung erbeten bis 22.01.2016 unter: Fachstelle Gender und Rechtsextremismus, enrico.glaser@amadeu-antonio-stiftung.de

Nähere Informationen

Termin: 
28.01.2016 18:00 - 21:00