- Warum die Arbeit gegen Rechtsextremismus nicht Opfer ideologischer Begriffsdebatten werden darf -
Mit dem Entschluss die vom Bund geförderten Programme gegen Rechtsextremismus als „Extremismusprogramme“ um den Linksextremismus und Islamismus zu erweitern, löste die derzeitige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder heftige Debatten aus.
Kritisiert wird an der nun zugrunde liegenden Extremismustheorie, dass vor allem organisierte Extremisten im Fokus stehen. Die so genannte „Mitte der Gesellschaft“, die Reduzierung von Vorurteilen, das Schaffen von gegenseitigem Verständnis treten dabei in den Hintergrund.
Daher wirft das Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung die Fragen auf: Wie umgehen mit der undifferenzierten Gleichsetzung nach dem Motto „extrem ist gleich extrem?“ Und was ist zu tun, damit die Bekämpfung von Rechtsextremismus nicht Opfer ideologischer Begriffsdebatten wird?
Zu diesen und anderen Fragen sind u.a. Annelie Buntenbach, Mitglied des Bundesvorstands des DGB, Sebastian Edathy, MdB sowie Dr. Michael Kohlstruck vom Zentrum für Antisemitismusforschung (TU Berlin) eingeladen zu diskutieren.
Veranstaltungsort:
Friedrich-Ebert-Stiftung
Haus 1
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
Die SPD ruft zur Beteiligung an den Protesten gegen den Nazi-Aufmarsch auf!
Weitere Informationen unter:
http://www.dresden-nazifrei.com/
http://13februar.dresden.de
