Die NSU-Mordserie. Arbeit und Erkenntnisse des NRW-Untersuchungsausschusses

Auftaktveranstaltung der „Kölner Dialoge an der FHöV NRW“

Fast 14 Jahre lang verübte die rechtsextreme Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ unerkannt ihre rassistisch motivierten Morde. Dem NSU werden bundesweit mindestens zehn Morde, zwei Sprengstoffanschläge und mehr als ein Dutzend brutaler Banküberfälle vorgeworfen. Der Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses des deutschen Bundestags spricht von einem umfassenden „Organisationsversagen“ der verschiedenen Ermittlungsbehörden. Viele Fragen blieben offen: Wie lässt sich beispielsweise erklären, dass diese Terrorgruppe durch die Ermittlungen nicht „sichtbar“ wurde und dass, trotz der Tatsache, dass neun der zehn Mordopfer einen Migrationshintergrund hatten, nicht in Richtung eines fremdenfeindlichen Tathintergrunds ermittelt wurde? Referent der Veranstaltung am 29. Februar an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) ist unter anderem der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf, Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses des NRW-Landtags.

Kölner Dialoge an der FHöV NRW: Die NSU-Mordserie. Arbeit und Erkenntnisse des NRW-Untersuchungsausschusses.

Am Montag, 29. Februar 2016, 15.00 – 17.00 Uhr
Ort: Abteilung Köln der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW,  Thürmchenswall 48-54, 50668 Köln (Aula)

Termin: 
29.02.2016 15:00 - 17:00