Anerkennung für Engagement

Am 9. November 2011 wird zum fünften Mal der Sächsische Förderpreis für Demokratie verliehen.

Der Preis wird von der Amadeu-Antonio-Stiftung, der Freudenberg-Stiftung und der Sebastian Cobler-Stiftung ausgelobt. Der Jury gehörten Dorothee Freudenberg, Kuratoriumsmitglied der Freudenberg-Stiftung, Anetta Kahane, die Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung, Sebastian Krumbiegel, Rupert von Plottnitz, Vorsitzender des Stiftungsrats der Sebastian Cobler-Stiftung, der SPD-Politiker Wolfgang Tiefensee, Bastian Wierzioch und der Bielefelder Sozialwissenschaftler Prof. Andreas Zick an.

67 Initiativen in Sachsen haben sich in diesem Jahr für den Preis beworben. Zehn von ihnen wurden für eine Prämierung nominiert. Darunter: AG Asylsuchende Pirna, AG Kirche für Demokratie gegen Rechtsextremismus, Dresden, Augen auf e.V., Zittau/Löbau, Bundes Bürgerforum Limbach/Oberfrohna, Bündnis für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region, chronik.LE, Leipzig, Firma Klausels, Löbau, Initiative „Bunter Schall als Widerhall“, Vierkirchen, RAA Hoyerswerda/Ostsachen e.V., Sprungbrett e.V. und der InitiatorInnenkreis des Riesaer Appels.

An die nominierten Initiatien werden zwei Hauptpreise zu je 5000,-- Euro und jeweils acht Anerkennungspreise in Höhe von 1000,-- Euro vergeben. Die Preisverleihung findet am 9. Oktober im Hygiene-Museum Dresden statt. Die Laudatio wird der DGB-Vorsitzende Michael Sommer halten.

 

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Martin-Niemöller-Stiftung

Die 1977 gegründete Stiftung beruft sich auf den Theologen Martin Niemöller, der als Vertreter der „Bekennenden Kirche“ in den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft trat. Sie tritt für Frieden und Völkerverständigung ein, beispielsweise indem sie Vorträge und weitere Veranstaltungen organisiert oder den Julius-Rumpf-Preis auslobt. Dieser zeichnet gesellschaftliche Akteure aus, die sich für Toleranz und gewaltfreie Konfliktlösungen einsetzen.
Kontakt:
Martin-Niemöller-Stiftung e.V.
Steingasse 9
65183 Wiesbaden
Tel.: (0611) 9 54 54 86
E-Mail: info@martin-niemoeller-stiftung.de

Verein "Erinnern und Lernen"

"Der Verein \'Erinnern und Lernen e.V.\' hat folgende Aufgaben:
Der Zweck des Vereins ist es, die Aufarbeitung des Nationalsozialismus zu erforschen und zu fördern.
Darüber hinaus fördert der Verein die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen im Zusammenhang mit Vorurteilen und Gewalt gegenüber Minderheiten oder Fremden.
Dies geschieht insbesondere durch pädagogische Projekte, die zu Toleranz und Verständigung zwischen Individuen, Ethnien und Nationen beitragen.“

Kontakt:
Erinnern und Lernen e.V.
Kartäuserstr. 61 b
79104 Freiburg
Tel. 0761-682 915
E-mail: marks@ph-freiburg.de

BIFOR - Bildungs- & Forschungswerk Saar-Lor-Lux

Das BIFOR - Bildungs- & Forschungswerk Saar-Lor-Lux ist ein im Herbst 2004 gegründeter Verein mit Sitz in Saarbrücken, der in der Grenzregion Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen und Luxemburg zu den Themen Rechtsextremismus und antidemokratische Tendenzen in der Gesellschaft arbeitet.
Schwerpunkt ist die Bildung und Beratung von gesellschaftlich aktiven und interessierten Akteuren, die sich mit der Thematik Rechtsextremismus auseinandersetzen.

Neben der Informationssammlung und Analyse von antidemokratischen bis rechtsextremen Entwicklungen ist die Bildungs- & Beratungstätigkeit für gesellschaftlicher Akteure, die sich mit der Thematik Rechtsextremismus beschäftigen, ein Schwerpunkt des Vereins. Das BIFOR verfügt über ein Archiv und eine umfangreiche Informationssammlung über die Radikale Rechte in Deutschland, insbesondere in der Grenzregion.

Referenten des BIFOR stehen zudem für Seminare, Fortbildungen,
Informationsveranstaltungen und Beratungen etc. zur Verfügung.

Ein Presseinformationsdienst informiert die regionalen Medien über aktuelle Entwicklungen der organisierten Rechten in der Region.

Kontaktadresse:
BIFOR
Postfach 103 207,
66032 Saarbrücken
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