Auf dem Campus Hamburg-Bergedorf wird ab dem 05.September 2010 eine Ausstellung über die Opfer rechtsextremer Gewalttaten seit 1990 gezeigt.
Zur Veranstaltung werden Andrea Schlicht vom Antifaschistischen Bündnis Bergedorf, Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitzkomitees und Dr. Christoph Krupp, Bezirksamtsleiter Bergedorf anwesend sein.
Veranstaltungsort: Aula der Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Campus Bergedorf, Lohbrügger Kirchstraße 65, 21033 Hamburg-Bergedorf
Am Ende des spanischen Bürgerkrieges überquerten hunderttausende Spanier auf der Flucht vor dem Faschismus die Grenze zu Frankreich. Viele von ihnen wurden in Internierungslager gebracht. Tausende von Männern schlossen sich den Compagnies de travailleurs étrangers (Arbeitseinsatzgruppen für Ausländer) an, die größtenteils mit dem Bau von Festungswerken im Nordosten Frankreichs beauftragt waren.
Mit dem Vormarsch der Wehrmacht in Sedan wurde die französische Verteidigung Mai 1940 überrannt, so dass viele dieser Spanier den Nazis in die Hände fielen. Um die 40.000 Spanier kamen in deutsche Arbeits- und Kriegsgefangenenlager, viele von ihnen wurden in Konzentrationslager verschleppt. Die Franco-Regierung, die als Verbündeter der Nationalsozialisten galt, betrachtete diese Republikaner als "Rote" und somit nicht als Staatsangehörige. Dadurch ermöglichte sie die Deportation der Spanier in die Konzentrationslager, die mit einem Transport nach Mauthausen begann.
Etwa 10.000 Spanier wurden in die Konzentrationslager Mauthausen, Dachau, Buchenwald, Sachsenhausen, Bergen-Belsen, Ravensbrück, Treblinka, Auschwitz oder Neuengamme verschleppt. Mehr als die Hälfte von ihnen überlebte die KZ-Haft nicht. Die Überlebenden waren im eigenen Land bis 1975 der Ablehnung und Verfolgung durch Francos Regierung ausgesetzt.
Im Rahmen dieser Tagung soll die Geschichte der Deportation spanischer Bürger in die nationalsozialistischen Konzentrationslager in den internationalen geschichtlichen und historiografischen Kontext eingegliedert werden. Gleichzeitig will diese Tagung Debatte und Reflexion über den Aufbau von Demokratie in Europa seit der Zwischenkriegszeit bis heute anregen. Auf diese Weise soll das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger Europas für die Bedeutung der Menschenrechte und der Demokratie geschärft werden.
Veranstaltungsort: Topographie des Terrors, Stresemannstr. 111, 10963 Berlin
Kontakt:
andres.nader@amadeu-antonio-stiftung.de
030 – 240 886 16
Am Ende des spanischen Bürgerkrieges überquerten hunderttausende Spanier auf der Flucht vor dem Faschismus die Grenze zu Frankreich. Viele von ihnen wurden in Internierungslager gebracht. Tausende von Männern schlossen sich den Compagnies de travailleurs étrangers (Arbeitseinsatzgruppen für Ausländer) an, die größtenteils mit dem Bau von Festungswerken im Nordosten Frankreichs beauftragt waren.
Mit dem Vormarsch der Wehrmacht in Sedan wurde die französische Verteidigung Mai 1940 überrannt, so dass viele dieser Spanier den Nazis in die Hände fielen. Um die 40.000 Spanier kamen in deutsche Arbeits- und Kriegsgefangenenlager, viele von ihnen wurden in Konzentrationslager verschleppt. Die Franco-Regierung, die als Verbündeter der Nationalsozialisten galt, betrachtete diese Republikaner als "Rote" und somit nicht als Staatsangehörige. Dadurch ermöglichte sie die Deportation der Spanier in die Konzentrationslager, die mit einem Transport nach Mauthausen begann.
Etwa 10.000 Spanier wurden in die Konzentrationslager Mauthausen, Dachau, Buchenwald, Sachsenhausen, Bergen-Belsen, Ravensbrück, Treblinka, Auschwitz oder Neuengamme verschleppt. Mehr als die Hälfte von ihnen überlebte die KZ-Haft nicht. Die Überlebenden waren im eigenen Land bis 1975 der Ablehnung und Verfolgung durch Francos Regierung ausgesetzt.
Im Rahmen dieser Tagung soll die Geschichte der Deportation spanischer Bürger in die nationalsozialistischen Konzentrationslager in den internationalen geschichtlichen und historiografischen Kontext eingegliedert werden. Gleichzeitig will diese Tagung Debatte und Reflexion über den Aufbau von Demokratie in Europa seit der Zwischenkriegszeit bis heute anregen. Auf diese Weise soll das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger Europas für die Bedeutung der Menschenrechte und der Demokratie geschärft werden.
Veranstaltungsort: Topographie des Terrors, Stresemannstr. 111, 10963 Berlin
Kontakt:
andres.nader@amadeu-antonio-stiftung.de
030 – 240 886 16
Am Ende des spanischen Bürgerkrieges überquerten hunderttausende Spanier auf der Flucht vor dem Faschismus die Grenze zu Frankreich. Viele von ihnen wurden in Internierungslager gebracht. Tausende von Männern schlossen sich den Compagnies de travailleurs étrangers (Arbeitseinsatzgruppen für Ausländer) an, die größtenteils mit dem Bau von Festungswerken im Nordosten Frankreichs beauftragt waren.
Mit dem Vormarsch der Wehrmacht in Sedan wurde die französische Verteidigung Mai 1940 überrannt, so dass viele dieser Spanier den Nazis in die Hände fielen. Um die 40.000 Spanier kamen in deutsche Arbeits- und Kriegsgefangenenlager, viele von ihnen wurden in Konzentrationslager verschleppt. Die Franco-Regierung, die als Verbündeter der Nationalsozialisten galt, betrachtete diese Republikaner als "Rote" und somit nicht als Staatsangehörige. Dadurch ermöglichte sie die Deportation der Spanier in die Konzentrationslager, die mit einem Transport nach Mauthausen begann.
Etwa 10.000 Spanier wurden in die Konzentrationslager Mauthausen, Dachau, Buchenwald, Sachsenhausen, Bergen-Belsen, Ravensbrück, Treblinka, Auschwitz oder Neuengamme verschleppt. Mehr als die Hälfte von ihnen überlebte die KZ-Haft nicht. Die Überlebenden waren im eigenen Land bis 1975 der Ablehnung und Verfolgung durch Francos Regierung ausgesetzt.
Im Rahmen dieser Tagung soll die Geschichte der Deportation spanischer Bürger in die nationalsozialistischen Konzentrationslager in den internationalen geschichtlichen und historiografischen Kontext eingegliedert werden. Gleichzeitig will diese Tagung Debatte und Reflexion über den Aufbau von Demokratie in Europa seit der Zwischenkriegszeit bis heute anregen. Auf diese Weise soll das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger Europas für die Bedeutung der Menschenrechte und der Demokratie geschärft werden.
Veranstaltungsort: Topographie des Terrors, Stresemannstr. 111, 10963 Berlin
Kontakt:
andres.nader@amadeu-antonio-stiftung.de
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Am Ende des spanischen Bürgerkrieges überquerten hunderttausende Spanier auf der Flucht vor dem Faschismus die Grenze zu Frankreich. Viele von ihnen wurden in Internierungslager gebracht. Tausende von Männern schlossen sich den Compagnies de travailleurs étrangers (Arbeitseinsatzgruppen für Ausländer) an, die größtenteils mit dem Bau von Festungswerken im Nordosten Frankreichs beauftragt waren.
Mit dem Vormarsch der Wehrmacht in Sedan wurde die französische Verteidigung Mai 1940 überrannt, so dass viele dieser Spanier den Nazis in die Hände fielen. Um die 40.000 Spanier kamen in deutsche Arbeits- und Kriegsgefangenenlager, viele von ihnen wurden in Konzentrationslager verschleppt. Die Franco-Regierung, die als Verbündeter der Nationalsozialisten galt, betrachtete diese Republikaner als "Rote" und somit nicht als Staatsangehörige. Dadurch ermöglichte sie die Deportation der Spanier in die Konzentrationslager, die mit einem Transport nach Mauthausen begann.
Etwa 10.000 Spanier wurden in die Konzentrationslager Mauthausen, Dachau, Buchenwald, Sachsenhausen, Bergen-Belsen, Ravensbrück, Treblinka, Auschwitz oder Neuengamme verschleppt. Mehr als die Hälfte von ihnen überlebte die KZ-Haft nicht. Die Überlebenden waren im eigenen Land bis 1975 der Ablehnung und Verfolgung durch Francos Regierung ausgesetzt.
Im Rahmen dieser Tagung soll die Geschichte der Deportation spanischer Bürger in die nationalsozialistischen Konzentrationslager in den internationalen geschichtlichen und historiografischen Kontext eingegliedert werden. Gleichzeitig will diese Tagung Debatte und Reflexion über den Aufbau von Demokratie in Europa seit der Zwischenkriegszeit bis heute anregen. Auf diese Weise soll das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger Europas für die Bedeutung der Menschenrechte und der Demokratie geschärft werden.
Veranstaltungsort: Topographie des Terrors, Stresemannstr. 111, 10963 Berlin
Kontakt:
andres.nader@amadeu-antonio-stiftung.de
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Vom religiösen Vorurteil zum säkularen Ressentiment.
Die fünfte Sommeruniversität gegen Antisemitismus wendet sich an MultiplikatorInnen der politischen Bildung wie Lehrer und Journalisten, an Mandats- und Funktionsträger von Parteien und Gewerkschaften, Studierende, Ausbilder und die interessierte Öffentlichkeit.
Ziel der Sommeruniversität ist die Vermittlung notwendiger Kompetenzen um antisemitischen Ressentiments mit Argumenten entgegen zu treten.
Themen der diesjährigen Sommeruniversität gegen Antisemitismus sind u.a.:
- Antisemitismus in der orthodoxen Kirche Russlands
- Antisemitismus unter Migranten
- Homosexuellenfeindschaft und Antisemitismus
- Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus
- Der Prozess gegen John Demjanjuk
- Vergangenheitsbewältigung in der Adenauer-Ära
Zu den Referenten zählen u.a. Prof. Dr. Katajun Amipur, Prof. Dr. Wolfgang Benz, Prof.
Dr. Albert Scherr, Dr. Juliane Wetzel und Markus Priesterath.
Die Sommeruniversität wird vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin veranstaltet und vom Bündnis für Demokratie und Toleranz sowie der Hans-Böckler-Stiftung unterstützt.
Informationen und Anmeldung:
Christine Brückner
TU Berlin - Zentrum für Antisemitismusforschung
Tel.: 030 - 31 42 39 04
Fax: 030 - 31 42 11 36
E-Mail: brueckner@zfa.kgw.tu-berlin.de
Veranstaltungsort: Topographie des Terrors, Berlin
Zivilgesellschaft für Demokratie - gegen Rechtsextremismus.
Diese Fachtagung der Landespräventionsräte Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie des DGB Nord richtet sich an Fachkräfte aus den Kommunalverwaltungen, den Schul- und Sozialbehörden, der Wissenschaft, Gewerkschaften, Verbände und Vereine, Kirchen sowie Interessierte.
Ziel ist es, dass Spektrum der zivilgesellschaftlichen Möglichkeiten darzulegen und bisher erfolgreiche Strategien, Maßnahmen und Projekte für die eigene weiterführende Arbeit zu diskutieren.
Hauptreferent ist Dr. Dierk Borstel von der Universität Bielefeld sowie viele andere versierte Wissenschaftler und Praktiker.
Die Workshop-Themen sind:
- Umgang mit Rechtsextremen in den Parlamenten
- Rechtsextremismus und Internet
- Opferhilfe, Opferberatung - neue Wege
- Bürgerbündnisse für Demokratie - gegen Rechtsextremismus
- Vereine und Verbände stark machen - Umgang mit Rechtsextremismus im und um den Sport
- Gib dem Hass keine Chance - Neo-Nazis enttarnen
Veranstaltungsort: Universität Lüneburg, Campusgelände, Scharnhorststr. 1,
21335 Lüneburg
Es wird um eine Anmeldung bis spätestens zum 30. August gebeten. Tagungskosten werden nicht erhoben.
Vom religiösen Vorurteil zum säkularen Ressentiment.
Die fünfte Sommeruniversität gegen Antisemitismus wendet sich an MultiplikatorInnen der politischen Bildung wie Lehrer und Journalisten, an Mandats- und Funktionsträger von Parteien und Gewerkschaften, Studierende, Ausbilder und die interessierte Öffentlichkeit.
Ziel der Sommeruniversität ist die Vermittlung notwendiger Kompetenzen um antisemitischen Ressentiments mit Argumenten entgegen zu treten.
Themen der diesjährigen Sommeruniversität gegen Antisemitismus sind u.a.:
- Antisemitismus in der orthodoxen Kirche Russlands
- Antisemitismus unter Migranten
- Homosexuellenfeindschaft und Antisemitismus
- Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus
- Der Prozess gegen John Demjanjuk
- Vergangenheitsbewältigung in der Adenauer-Ära
Zu den Referenten zählen u.a. Prof. Dr. Katajun Amipur, Prof. Dr. Wolfgang Benz, Prof.
Dr. Albert Scherr, Dr. Juliane Wetzel und Markus Priesterath.
Die Sommeruniversität wird vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin veranstaltet und vom Bündnis für Demokratie und Toleranz sowie der Hans-Böckler-Stiftung unterstützt.
Informationen und Anmeldung:
Christine Brückner
TU Berlin - Zentrum für Antisemitismusforschung
Tel.: 030 - 31 42 39 04
Fax: 030 - 31 42 11 36
E-Mail: brueckner@zfa.kgw.tu-berlin.de
Veranstaltungsort: Topographie des Terrors, Berlin
Vom religiösen Vorurteil zum säkularen Ressentiment.
Die fünfte Sommeruniversität gegen Antisemitismus wendet sich an MultiplikatorInnen der politischen Bildung wie Lehrer und Journalisten, an Mandats- und Funktionsträger von Parteien und Gewerkschaften, Studierende, Ausbilder und die interessierte Öffentlichkeit.
Ziel der Sommeruniversität ist die Vermittlung notwendiger Kompetenzen um antisemitischen Ressentiments mit Argumenten entgegen zu treten.
Themen der diesjährigen Sommeruniversität gegen Antisemitismus sind u.a.:
- Antisemitismus in der orthodoxen Kirche Russlands
- Antisemitismus unter Migranten
- Homosexuellenfeindschaft und Antisemitismus
- Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus
- Der Prozess gegen John Demjanjuk
- Vergangenheitsbewältigung in der Adenauer-Ära
Zu den Referenten zählen u.a. Prof. Dr. Katajun Amipur, Prof. Dr. Wolfgang Benz, Prof.
Dr. Albert Scherr, Dr. Juliane Wetzel und Markus Priesterath.
Die Sommeruniversität wird vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin veranstaltet und vom Bündnis für Demokratie und Toleranz sowie der Hans-Böckler-Stiftung unterstützt.
Informationen und Anmeldung:
Christine Brückner
TU Berlin - Zentrum für Antisemitismusforschung
Tel.: 030 - 31 42 39 04
Fax: 030 - 31 42 11 36
E-Mail: brueckner@zfa.kgw.tu-berlin.de
Veranstaltungsort: Topographie des Terrors, Berlin
Bei diesem einwöchigen Seminar der Georg-von-Vollmar-Akademie werden u.a. die folgende Themen in Workshops, Arbeitsgruppen und durch Vorträge und Diskussionen vermittelt:
- Alltägliche Merkmale rechtsextremen und antisemitischen Denkens (Begrifflichkeiten und Dresscodes im Alltag)
- Zusammenhänge von Gesellschaftsorganisationen und historische Übersicht
- Die Neue Rechte: Themen, Ziele und Strategien
- Was ist zu tun? Erarbeiten individueller und kollektiver Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.
Die Teilnahmegebühr beträgt 126,- Euro (inklusive Übernachtung und Verpflegung). Eine Reduktion für Erwerbslose, StudentInnen, SchülerInnen und Auszubildende bis 30 Jahre wird in Höhe von 50% gewährt.
Kontakt und Veranstaltungsort:
Georg-von-Vollmar Akademie e.V.
Schloss Aspenstein
82431 Kochel am See
Tel.: 08851 - 78 -0
Fax: 08851 - 78 - 23
E-Mail: info@vollmar-akademie.de
Bei diesem einwöchigen Seminar der Georg-von-Vollmar-Akademie werden u.a. die folgende Themen in Workshops, Arbeitsgruppen und durch Vorträge und Diskussionen vermittelt:
- Alltägliche Merkmale rechtsextremen und antisemitischen Denkens (Begrifflichkeiten und Dresscodes im Alltag)
- Zusammenhänge von Gesellschaftsorganisationen und historische Übersicht
- Die Neue Rechte: Themen, Ziele und Strategien
- Was ist zu tun? Erarbeiten individueller und kollektiver Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.
Die Teilnahmegebühr beträgt 126,- Euro (inklusive Übernachtung und Verpflegung). Eine Reduktion für Erwerbslose, StudentInnen, SchülerInnen und Auszubildende bis 30 Jahre wird in Höhe von 50% gewährt.
Kontakt und Veranstaltungsort:
Georg-von-Vollmar Akademie e.V.
Schloss Aspenstein
82431 Kochel am See
Tel.: 08851 - 78 -0
Fax: 08851 - 78 - 23
E-Mail: info@vollmar-akademie.de
Durch sein vielfach provozierendes Auftreten und durch seine Härte gegenüber NS-Verbrechern wurde Bauer im restaurativen Klima der Adenauer-Ära zur „Provokation für den Zeitgeist“, nicht nur der rechten und rechtsradikalen Kritik. Aufsätze und Reden mit Titeln wie „Mörder unter uns“ und „Am Ende waren die Gaskammern“ erregten auch beim bürgerlichen Publikum der 50er und 60er Jahre Anstoß. Antisemitische und politische Anfeindungen begleiteten das Leben des jüdischen Schwaben. Am 30 Juni 1968 wurde er tot in seiner Frankfurter Wohnung aufgefunden. Die Umstände seines Todes geben bis heute Rätsel auf.
Der Film „Fritz Bauer. Tod auf Raten“ wird am 14. September 2010 in der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen zu sehen sein. Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Gedenkstätte, wird im Anschluss an den Film ein Gespräch mit der Autorin Ilona Ziok führen.
Veranstaltungsort: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Besucherinformationszentrum,
Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg
Informationen:
Tel.: 03301 - 810921
E-Mail: ohm@gedenkstaette-sachsenhausen.de
Bei diesem einwöchigen Seminar der Georg-von-Vollmar-Akademie werden u.a. die folgende Themen in Workshops, Arbeitsgruppen und durch Vorträge und Diskussionen vermittelt:
- Alltägliche Merkmale rechtsextremen und antisemitischen Denkens (Begrifflichkeiten und Dresscodes im Alltag)
- Zusammenhänge von Gesellschaftsorganisationen und historische Übersicht
- Die Neue Rechte: Themen, Ziele und Strategien
- Was ist zu tun? Erarbeiten individueller und kollektiver Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.
Die Teilnahmegebühr beträgt 126,- Euro (inklusive Übernachtung und Verpflegung). Eine Reduktion für Erwerbslose, StudentInnen, SchülerInnen und Auszubildende bis 30 Jahre wird in Höhe von 50% gewährt.
Kontakt und Veranstaltungsort:
Georg-von-Vollmar Akademie e.V.
Schloss Aspenstein
82431 Kochel am See
Tel.: 08851 - 78 -0
Fax: 08851 - 78 - 23
E-Mail: info@vollmar-akademie.de
Bei diesem einwöchigen Seminar der Georg-von-Vollmar-Akademie werden u.a. die folgende Themen in Workshops, Arbeitsgruppen und durch Vorträge und Diskussionen vermittelt:
- Alltägliche Merkmale rechtsextremen und antisemitischen Denkens (Begrifflichkeiten und Dresscodes im Alltag)
- Zusammenhänge von Gesellschaftsorganisationen und historische Übersicht
- Die Neue Rechte: Themen, Ziele und Strategien
- Was ist zu tun? Erarbeiten individueller und kollektiver Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.
Die Teilnahmegebühr beträgt 126,- Euro (inklusive Übernachtung und Verpflegung). Eine Reduktion für Erwerbslose, StudentInnen, SchülerInnen und Auszubildende bis 30 Jahre wird in Höhe von 50% gewährt.
Kontakt und Veranstaltungsort:
Georg-von-Vollmar Akademie e.V.
Schloss Aspenstein
82431 Kochel am See
Tel.: 08851 - 78 -0
Fax: 08851 - 78 - 23
E-Mail: info@vollmar-akademie.de
Ruth Gröne war, laut Logik des NS-Regimes, eine sogenannte „Geltungsjüdin“. Der Vater war Jude, die Mutter eine „Arierin“. Als Kind ihrer Eltern war sie ebenso der Verfolgung durch das Nazi-Regime ausgesetzt wie ihr Vater. Am 27.November 1944 wurde dieser inhaftiert und drei Monate später in das KZ Neuengamme überstellt. Ruth Gröne berichtet von dem Schicksal ihrer Familie. Im Anschluss ist eine Führung durch die Gedenkstätte möglich.
Eine Anmeldung für Schulklassen und Gruppen ist erforderlich. Es wird ein Kostenbeitrag für die Führung von 15,- Euro pro Gruppe erhoben.
Veranstaltungsort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum
Bei diesem einwöchigen Seminar der Georg-von-Vollmar-Akademie werden u.a. die folgende Themen in Workshops, Arbeitsgruppen und durch Vorträge und Diskussionen vermittelt:
- Alltägliche Merkmale rechtsextremen und antisemitischen Denkens (Begrifflichkeiten und Dresscodes im Alltag)
- Zusammenhänge von Gesellschaftsorganisationen und historische Übersicht
- Die Neue Rechte: Themen, Ziele und Strategien
- Was ist zu tun? Erarbeiten individueller und kollektiver Handlungsmöglichkeiten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.
Die Teilnahmegebühr beträgt 126,- Euro (inklusive Übernachtung und Verpflegung). Eine Reduktion für Erwerbslose, StudentInnen, SchülerInnen und Auszubildende bis 30 Jahre wird in Höhe von 50% gewährt.
Kontakt und Veranstaltungsort:
Georg-von-Vollmar Akademie e.V.
Schloss Aspenstein
82431 Kochel am See
Tel.: 08851 - 78 -0
Fax: 08851 - 78 - 23
E-Mail: info@vollmar-akademie.de
„Gegen Rechts!“ Dieser Parole stimmen wir in der Jugend(verbands)arbeit gerne zu.
Eine begründete Positionierung in der Abwehr und überlegte Formulierung von politischen Alternativen aber fällt schwer. Unser Wissen, wofür und wogegen wir sind, ist in der Regel diffus. Mit diesem Seminar möchten wir einen Beitrag zur Selbstaufklärung leisten, indem es zu einer direkten Auseinandersetzung mit rechtsextremen Positionen führt, Raum für die Entwicklung von Gegenargumenten bereit stellt und abschließend demokratiepädagogische Fragen und Aktionen thematisiert.
Den Kern des Seminars bildet das Planspiel „Braucht Cityville eine Bürgerwehr?“ als ein methodisches Exempel politischer Bildung gegen Rechts.
Dabei soll deutlich werden, wie Rechtsextremist(inn)en Themenfelder wie Jugend, Innere Sicherheit, Demokratie und Politik, Geschichte und nationale Identität besetzen. Die Teilnehmenden bereiten sich in Kleingruppen auf ihre Rolle in einer Bürgerversammlung vor, in der der Antrag einer rechtsextremen Gruppe zur Errichtung einer Bürgerwehr verhandelt wird.
Im Anschluss daran wird die Frage nach dem „Wofür?“ und „Wohin?“ der Jugendarbeit gegen Rechtsextremismus gestellt. Dabei sollen aktuelle Diskussionen um eine Demokratiepädagogik erörtert werden. Unter Berücksichtigung der Erfahrungen, die die Teilnehmenden in ihrer Arbeit gegen Rechtsextremismus gemacht haben, sollen Ideen für Ansätze dafür entwickelt werden, wie ein auf Demokratie basierendes Lernen und Leben in der Jugend(verbands)arbeit als Prävention gegen Rechtsextremismus wirken kann.
Der Workshop ist für 20 Teilnehmende ausgeschrieben.
Programm:
Freitag, 17. September
14:00 – 14:30 Begrüßung und Einführung ins Programm
14:30 – 15:00 Kennenlernen
15:00 – 15:30 Erwartungen
15:30 – 16:00 Input: Politische Bildung und Demokratiepädagogik
16:00 – 16:15 Pause
16:15 – 18:00 Planspiel: Braucht Cityville eine Bürgerwehr?
18:00 – 19:00 Abendessen
19:00 – 20:30 Fortsetzung des Planspiels
Samstag, 18. September
9:00 – 10:30 Fortsetzung des Planspiels
10:30 – 10:45 Pause
10:45 – 11:45 Feedback zum Planspiel
11:45 – 13:00 „Gegen Rechts, aber wofür?“
Teil 1: Demokratiepädagogische Reflexionen
13:00 – 14:00 Mittagessen
14:00 – 15:00 „Gegen Rechts, aber wofür?
Teil 2: Demokratiepädagogische Aktivitäten
15:00 – 15:30 Auswertung, Feedback und Ausblick des Workshops
Workshopleitung:
Dirk Assel
(Naturfreundejugend Niedersachsen, Projekt „für demokratie courage zeigen!“) Stephan Bundschuh (IDA) Hanna Mai (IDA)
Tagungsort:
Naturfreundehaus Hannover
Hermann-Bahlsen-Allee 8
30655 Hannover
www.besthostel.de
Teilnahme:
Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro
(Unterkunft im Doppelzimmer, Verpflegung inklusive).
Anmeldung:
Anmeldungen bitte bis zum 31.08.2010 mit dem beiliegenden Anmeldeabschnitt
an:
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) Volmerswerther Straße 20
40221 Düsseldorf
Tel: 02 11 / 15 92 55-5
Fax: 02 11 / 15 92 55-69
info@IDAeV.de
www.IDAeV.de
Die Anmeldung ist gültig nach Eingang der Überweisung auf das Konto:
IDA e. V., Konto-Nr.: 00 47 02 23 06
Stadtsparkasse Düsseldorf, BLZ: 300 501 10
Kennwort: Gegen Rechts
Fahrtkosten müssen selbst getragen werden.
Weitere Informationen:
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) Stephan Bundschuh/Hanna Mai Volmerswerther Straße 20
40221 Düsseldorf
Tel: 02 11 / 15 92 55-5
Fax: 02 11 / 15 92 55-69
info@IDAeV.de
www.IDAeV.de
„Gegen Rechts!“ Dieser Parole stimmen wir in der Jugend(verbands)arbeit gerne zu.
Eine begründete Positionierung in der Abwehr und überlegte Formulierung von politischen Alternativen aber fällt schwer. Unser Wissen, wofür und wogegen wir sind, ist in der Regel diffus. Mit diesem Seminar möchten wir einen Beitrag zur Selbstaufklärung leisten, indem es zu einer direkten Auseinandersetzung mit rechtsextremen Positionen führt, Raum für die Entwicklung von Gegenargumenten bereit stellt und abschließend demokratiepädagogische Fragen und Aktionen thematisiert.
Den Kern des Seminars bildet das Planspiel „Braucht Cityville eine Bürgerwehr?“ als ein methodisches Exempel politischer Bildung gegen Rechts.
Dabei soll deutlich werden, wie Rechtsextremist(inn)en Themenfelder wie Jugend, Innere Sicherheit, Demokratie und Politik, Geschichte und nationale Identität besetzen. Die Teilnehmenden bereiten sich in Kleingruppen auf ihre Rolle in einer Bürgerversammlung vor, in der der Antrag einer rechtsextremen Gruppe zur Errichtung einer Bürgerwehr verhandelt wird.
Im Anschluss daran wird die Frage nach dem „Wofür?“ und „Wohin?“ der Jugendarbeit gegen Rechtsextremismus gestellt. Dabei sollen aktuelle Diskussionen um eine Demokratiepädagogik erörtert werden. Unter Berücksichtigung der Erfahrungen, die die Teilnehmenden in ihrer Arbeit gegen Rechtsextremismus gemacht haben, sollen Ideen für Ansätze dafür entwickelt werden, wie ein auf Demokratie basierendes Lernen und Leben in der Jugend(verbands)arbeit als Prävention gegen Rechtsextremismus wirken kann.
Der Workshop ist für 20 Teilnehmende ausgeschrieben.
Programm:
Freitag, 17. September
14:00 – 14:30 Begrüßung und Einführung ins Programm
14:30 – 15:00 Kennenlernen
15:00 – 15:30 Erwartungen
15:30 – 16:00 Input: Politische Bildung und Demokratiepädagogik
16:00 – 16:15 Pause
16:15 – 18:00 Planspiel: Braucht Cityville eine Bürgerwehr?
18:00 – 19:00 Abendessen
19:00 – 20:30 Fortsetzung des Planspiels
Samstag, 18. September
9:00 – 10:30 Fortsetzung des Planspiels
10:30 – 10:45 Pause
10:45 – 11:45 Feedback zum Planspiel
11:45 – 13:00 „Gegen Rechts, aber wofür?“
Teil 1: Demokratiepädagogische Reflexionen
13:00 – 14:00 Mittagessen
14:00 – 15:00 „Gegen Rechts, aber wofür?
Teil 2: Demokratiepädagogische Aktivitäten
15:00 – 15:30 Auswertung, Feedback und Ausblick des Workshops
Workshopleitung:
Dirk Assel
(Naturfreundejugend Niedersachsen, Projekt „für demokratie courage zeigen!“) Stephan Bundschuh (IDA) Hanna Mai (IDA)
Tagungsort:
Naturfreundehaus Hannover
Hermann-Bahlsen-Allee 8
30655 Hannover
www.besthostel.de
Teilnahme:
Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro
(Unterkunft im Doppelzimmer, Verpflegung inklusive).
Anmeldung:
Anmeldungen bitte bis zum 31.08.2010 mit dem beiliegenden Anmeldeabschnitt
an:
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) Volmerswerther Straße 20
40221 Düsseldorf
Tel: 02 11 / 15 92 55-5
Fax: 02 11 / 15 92 55-69
info@IDAeV.de
www.IDAeV.de
Die Anmeldung ist gültig nach Eingang der Überweisung auf das Konto:
IDA e. V., Konto-Nr.: 00 47 02 23 06
Stadtsparkasse Düsseldorf, BLZ: 300 501 10
Kennwort: Gegen Rechts
Fahrtkosten müssen selbst getragen werden.
Weitere Informationen:
Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) Stephan Bundschuh/Hanna Mai Volmerswerther Straße 20
40221 Düsseldorf
Tel: 02 11 / 15 92 55-5
Fax: 02 11 / 15 92 55-69
info@IDAeV.de
www.IDAeV.de
„Initiativ gegen Rechts - Handlungsmöglichkeiten und Ansätze“
Unter diesem Motto wird am 20. September in Bitburg, Rheinland-Pfalz, ein Aktionstag stattfinden.
Bei einer Tagung sprechen verschiedene Wissenschaftler, u.a. Dr. Oliver Decker von der Universität Leipzig oder Dipl.-Psych. Julia A. Jäger über „Rechtsextreme Einstellung: Einflussfaktoren - Verbreitung - Veränderungen“ oder „Bildungsangebote gegen Rechtsextremismus“. Bernd Loch, Bildungsreferent der Feuerwehrjugend Rheinland-Pfalz, wird am Nachmittag über das Modellprojekt „Jugendfeuerwehren - strukturfit für Demokratie“ sprechen.
Neben vielfältigen Tagungsbeiträgen wird ein Schulaktionstag am St.-Willibrord-Gymnasium stattfinden. Hier stehen der Zeitzeuge Dr. Kahn und der Reformpädagoge Otto Herz den Schüler für Fragen zur Verfügung. Am gleichen Tag findet von 11.00 bis 13.30 Uhr eine Lehrerfortbildung zum Thema „Medienkompetenz“ statt.
Um eine Anmeldung zum Landespräventionstag sowie zur Lehrerfortbildung wird bis zum 10.09.2010 , unter: kriminalpraevention@ism.polizei.rlp.de gebeten . Eine Anmeldebestätigung wird nicht zugesandt.
Veranstalter: Ministerium des Inneren und für Sport, Leitstelle „Kriminalprävention“
www.kriminalpraevention.rlp.de
Veranstaltungsort: Stadthalle Bitburg, Rheinland-Pfalz
„Korrupte Politiker abwählen!“, „Die da oben betrügen uns“ oder „Ausländer gehören nicht zu uns“ - Parolen wie diese vereinfachen und verzerren die Realität und geben vermeintlich einfache Antworten auf komplexe gesellschaftspolitische Zusammenhänge und Herausforderungen. Meist zeigt sich dahinter die Vorstellung einer homogenen Gemeinschaft, nicht selten schwingen in völkischer Tradition rassistische, chauvinistische sowie anti-islamische Ressentiments mit.
Gerade in Zeiten der Krise versuchen rechtspopulistische Parteien und Bewegungen mit einfachen Versprechen und Ausgrenzungsschablonen die Ängste vieler Bürger/innen für „ihre Sache“ zu nutzen. Der Erfolg dieser Taktik zeigte sich u.a. in den jüngsten Wahlergebnissen rechtspopulistischer Parteien in Europa – von Dänemark über die Niederlande und Österreich bis nach Osteuropa. Handelt es sich bei dieser Zunahme des Rechtspopulismus um ein vergängliches Phänomen oder ist dieser auf dem Weg zum politischen Mainstream?
In einer Expertise für die Friedrich-Ebert-Stiftung geht Dr. Werner T. Bauer dieser Frage nach und analysiert rechtspopulistische Parteien in Europa. Neben den Wahlerfolgen zeugen auch Initiativen wie die Abstimmung über ein Minarett-Verbot in der Schweiz oder das Aufkommen sogenannter „Pro“-Bewegungen in Deutschland von einem besorgniserregenden Ausmaß rechtsextremer Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft und von einer Distanz zwischen Bürger/innen und ihrer Demokratie.
Was also kennzeichnet Rechtspopulismus in Deutschland und Europa? Sind Rechtspopulist/innen „extrem populär“? Wie begründen sich ihre Erfolge? Erwartet auch Deutschland ein Erstarken rechtspopulistischer Parteien/Bewegungen? Und welche gesellschaftspolitischen Antworten braucht es, um Ausgrenzungsdemagogen Paroli zu bieten?
Nach einem Vortrag Dr. Bauers (Österreichische Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung) diskutieren mit ihm u.a. Timo Reinfrank, Amadeu Antonio Stiftung und Britta Schellenberger, Universität München.
Um eine Anmeldung wird bis zum 15.09.2010 gebeten.
Veranstaltungsort: Friedrich-Ebert-Stiftung
Haus 1
Hiroshimastr. 17
10785 Berlin
Kontakt:
Maion Loyda
Friedrich-Ebert-Stiftung
Fax: 030-269 35 - 9240
E-Mail: forum.ml@fes.de
Zweitägige Tagung des Zentrums für Antisemitismusforschung über die nationalsozialistischen Zwangslager.
Das Projekt „Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager“ ist abgeschlossen. Die Geschichte der Konzentrationslager weitestgehend aufgearbeitet.
Aus Anlass des Projektabschlusses findet nun in der Topographie des Terrors in Berlin eine zweittägige Konferenz statt, auf der die Problematik nationalsozialistischer Zwangs- und Tötungslager schließlich nochmals zur Diskussion gestellt werden soll.
Zukünftige Forschungsstragien, aber auch die Wahrnehmung von jenen Lagern in der Öffentlichkeit und die Rezeption von Lagergeschichte soll Gegenstand der Debatten mit internationalen Experten sein.
Näheres zum Programm und Anmeldung finden Sie als pdf untenstehend.
Pädagogische Konzepte gegen Antisemitismus - Neue Herausforderungen für die Migrationsgesellschaft
Bei den pädagogischen Konzepten der letzten Jahre sollten Jugendliche „aus der Geschichte lernen“ - in der Hoffnung, sie so gegen rechtsextremes Gedankengut zurüsten.
Praxiserfahrungen haben jedoch gezeigt, dass diese Strategien nur zu Teilen erfolgreich sind. Jetzige Konzepte denken die spezifischen Besonderheiten des antisemitischen Weltbilds mit und problematisieren die verschiedenen Erscheinungsformen. Neue Herausforderung ergeben sich zu dem in Hinblick auf die Migrationsgesellschaft.
Im Fokus dieser Fortbildung stehen die differenzierten Zugänge in der Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft. Der im öffentlichen Diskurs oft erhobene Vorwurf, Antisemitismus sei vor allem ein Problem muslimisch sozialisierter Jugendlicher, wird eindringlich thematisiert.
Anhand von Praxisbeispielen, die sich an die Sekundarstufe II sowie die außerschulische Bildungsarbeit richten, werden lösungs- und zielgruppenorientierte Ansätze gezeigt.
Veranstalter: Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, Berlin
Bayrisches Bündnis für Toleranz
Veranstaltungsort:
Evangelisches Bildungs- und Tagungszentrum
Markgrafenstraße 34
95680 Bad Alexandersbad
Tel.: 09232 - 99 39 0
Fax: 09232 - 99 39 99
E-Mail: info@ebz-alexandersbad.de
Pädagogische Konzepte gegen Antisemitismus - Neue Herausforderungen für die Migrationsgesellschaft
Bei den pädagogischen Konzepten der letzten Jahre sollten Jugendliche „aus der Geschichte lernen“ - in der Hoffnung, sie so gegen rechtsextremes Gedankengut zurüsten.
Praxiserfahrungen haben jedoch gezeigt, dass diese Strategien nur zu Teilen erfolgreich sind. Jetzige Konzepte denken die spezifischen Besonderheiten des antisemitischen Weltbilds mit und problematisieren die verschiedenen Erscheinungsformen. Neue Herausforderung ergeben sich zu dem in Hinblick auf die Migrationsgesellschaft.
Im Fokus dieser Fortbildung stehen die differenzierten Zugänge in der Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft. Der im öffentlichen Diskurs oft erhobene Vorwurf, Antisemitismus sei vor allem ein Problem muslimisch sozialisierter Jugendlicher, wird eindringlich thematisiert.
Anhand von Praxisbeispielen, die sich an die Sekundarstufe II sowie die außerschulische Bildungsarbeit richten, werden lösungs- und zielgruppenorientierte Ansätze gezeigt.
Veranstalter: Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, Berlin
Bayrisches Bündnis für Toleranz
Veranstaltungsort:
Evangelisches Bildungs- und Tagungszentrum
Markgrafenstraße 34
95680 Bad Alexandersbad
Tel.: 09232 - 99 39 0
Fax: 09232 - 99 39 99
E-Mail: info@ebz-alexandersbad.de
Diese Tagung von IDA-NRW und mobim richtet sich an Fachkräfte und MultiplikatorInnen der politischen Bildungsarbeit.
Rassismus in Deutschland hat viele Gesichter. Er begegnet einem im Alltag, im Berufsleben, an der Schule oder der Universität. Er kann zu brutaler Gewalt führen oder schlicht zu folgenreicher Diskriminierung. Rassismus ist dabei keineswegs begrenzt auf die Weltbilder der extremen Rechten. Rassismus ist keine Randerscheinung mehr, sondern wie der Rechtsextremismus auch in der „Mitte der Gesellschaft“ verankert.
In den Beiträgen und Diskussionen dieser Tagung soll es darum gehen, die rassistische Normalität in ihren diskursiven gesellschaftlichen und politischen Ausprägungen genau zu erfassen. Dabei werden unter anderem die Schwierigkeiten und Möglichkeiten rassismuskritischer Ansätze in der Bildungsarbeit diskutiert.
Es wird um eine Anmeldung bis zum 26.September 2010 gebeten. Dabei wird eine Tagungsgebühr von 40,- Euro (ermäßigt 10,- Euro) erhoben. Sie ist vor Ort in bar zu entrichten.
Veranstaltungsort und Kontakt:
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251 - 49 27 101
Fax: 0251 - 49 27 918
E-Mail: kontakt@mobim.info
Diese Tagung von IDA-NRW und mobim richtet sich an Fachkräfte und MultiplikatorInnen der politischen Bildungsarbeit.
Rassismus in Deutschland hat viele Gesichter. Er begegnet einem im Alltag, im Berufsleben, an der Schule oder der Universität. Er kann zu brutaler Gewalt führen oder schlicht zu folgenreicher Diskriminierung. Rassismus ist dabei keineswegs begrenzt auf die Weltbilder der extremen Rechten. Rassismus ist keine Randerscheinung mehr, sondern wie der Rechtsextremismus auch in der „Mitte der Gesellschaft“ verankert.
In den Beiträgen und Diskussionen dieser Tagung soll es darum gehen, die rassistische Normalität in ihren diskursiven gesellschaftlichen und politischen Ausprägungen genau zu erfassen. Dabei werden unter anderem die Schwierigkeiten und Möglichkeiten rassismuskritischer Ansätze in der Bildungsarbeit diskutiert.
Es wird um eine Anmeldung bis zum 26.September 2010 gebeten. Dabei wird eine Tagungsgebühr von 40,- Euro (ermäßigt 10,- Euro) erhoben. Sie ist vor Ort in bar zu entrichten.
Veranstaltungsort und Kontakt:
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251 - 49 27 101
Fax: 0251 - 49 27 918
E-Mail: kontakt@mobim.info

