Rire contre le racisme (Lachen gegen Rassismus)

Über Rassismus lachen? Ja! Diese französische Initiative vereint die bekanntesten Komiker Frankreichs um ein intelligentes und öffentlichkeitswirksames Zeichen zu setzen gegen rechte Ideologie und Gewalt. 2004 gegründet, ist „Rire contre le Racisme“ ein Gemeinschaftsprojekt der über die Landesgrenzen hinweg bekannten Initiative „SOS Rascisme“ und des französischen jüdischen Studentenbunds. Ziel ist es Stereotypen und Vorurteile nicht nur lächerlich zu machen, sondern sie auch zu entlarven.

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Simon-Wiesenthal-Center Paris

Das Simon Wiesenthal Center, gegründet 1977 hat neben dem Hauptsitz in Los Angeles auch einen Nebensitz in Paris und setzt sich hauptsächlich mit der Thematik des Holocaust auseinander. Es verfolgt das Ziel, Toleranz und Verständnis gegenüber Mitmenschen in der heutigen Zeit zu bewahren, was durch aktives Einbeziehen der Gesellschaft und deren Aufklärung und Bildung erreicht wird. Weiters beschäftigt sich das Simon Wiesenthal Center mit Rassismus, Antisemitismus, Terrorismus und Völkermord.
Kontakt:
Dr. Shimon Samuels
Director for International Relations
64 Avenue Marceau
75008 Paris
FRANCE
Phone: 011-33-1-4723-7637
Fax: 011-33-1-4720-8401

Verein "Niemals Vergessen"

Die Initiative bemüht sich um die Vermittlung österreichischer Zivildienstleistender in deutsche oder polnische Gedenkstätten. Eine Liste möglicher Arbeitsstellen sowie juristische Hinweise bieten dabei konkrete Hilfestellungen.
Kontakt:
Verein "Niemals Vergessen"
Rudolf Kaske
Hohenstaufengasse 10
A-1010 Wien
Tel: 01/53444/504
01/53444/505
info{at{niemalsvergessen.at

FARE (Football Against Racism in Europe)

Das FARE-Netzwerk möchte rassistische Tendenzen aus dem Fußball zurückdrängen, indem es die Ressourcen von antirassistisch eingestellten Fußball-Organisationen in ganz Europa vereint. Es unterstützt und betreut solche Gruppen und koordiniert Aktivitäten auf der gesamteuropäischen Ebene. Durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Partner sorgt FARE dafür, dass diese Organisationen ihre besten Erfahrungen miteinander teilen und gemeinsam gegen Rassismus im Fußball auftreten können.
Ein Beispiel für das Engagement von FARE sind die zahlreichen Aktivitäten gegen Rassismus, die es in Kooperation mit der FIFA während der Fußball-WM durchführt. So wurde beispielsweise eine mehrsprachige Hotline eingerichtet, die es Fans ermöglicht, Fälle von Rassismus und Diskriminierung während der WM zu melden.

European Commission against Racism and Intolerance (ECRI)

Bei ECRI handelt es sich um eine seit 1993 bestehendes Arbeitsgruppe des Europarats, die aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung in der EU vorgeht. Neben dem Monitoring rassistischer Entwicklungen steht dabei die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren ganz oben auf der Agenda von ECRI. Darüber hinaus erarbeitet die Kommission Handlungsempfehlungen an die Politik und prüft die rechtliche Umsetzbarkeit ihrer Vorschläge.