haKadima e.V.

Hintergrund sind Entwicklungen im Antisemitismus und Rassismus, die schwer abgrenzbar sind in Bevölkerungs- und Altersgruppen. So wird heute der Antisemitismus und die Homophobie vieler radikaler junger Deutsch-Migranten stärker wahrgenommen als in der Vergangenheit und in der rechtsextremen Szene gehört die Ablehnung der westlichen Wertegesellschaft und eine antimoderne Haltung zur Ideologie.

Aufklärungs- und Jugendarbeit muss sich diesen sich ständig verändernden Entwicklungen anpassen. Deshalb integriert haKadima unter anderem Aussteiger aus der rechtsextremen Szene in ihre Projekte um Schicksale greifbarer zu machen. Ebenso werden Migrantenvereine und Homosexuelle in die Workshops, Seminare und kulturellen Veranstaltung miteinbezogen, denn über den anderen zu reden, aber ihn nicht zu kennen, erweist sich selten als effektiv.

Ziel haKadimas ist es letztlich Jugendliche gegen Extremismus und Fundamentalismus zu immunisieren und mit der Prävention frühzeitig zu beginnen.

Kontakt:

haKadima - Bildungswerk für Demokratie & Kultur e.V.
Postfach 65 09 25
13309 Berlin

Telefon: 030 - 45 02 39 77
0152 296 60 583
Mail: verein@hakadima.de

http://www.hakadima.de
 

Weitere Artikel

Jugendwerkstatt Camino

Camino ist schwerpunktmäßig in den Bereichen Kinder-/ Jugendhilfe sowie Konfliktmanagement und Gewaltprävention aktiv. Dazu werden Fortbildungen und Projektbegleitungsmaßnahmen angeboten und Publikationen erstellt.

Kontakt:
CAMINO - Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich gGmbH
Scharnhorststr. 5
10115 Berlin
Fon 030 786 29 84
Fax 030 785 00 91
E-mail: mail@camino-werkstatt.de

Demokratisches JugendFORUM Brandenburg e.V.

Das Demokratische JugendFORUM Brandenburg e.V. (DJB e.V.) ist ein seit 1991 bestehender Verein, der im Land Brandenburg tätig ist und aus einem Netzwerk von einzelnen lokalen Jugendprojekten, Jugendinitiativen und Vereinen besteht. Primäres Anliegen dabei ist, sich gegen Selbstbestimmung, Emanzipation und gegen Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen.
Das DJB besteht aus unterschiedlichen Initiativen, Einzelpersonen und Fachkräften, aber auch aus Projekten und Kampagnen, die sich mit dem DJB assoziieren oder aus ihm heraus entstehen.

Ein Beispiel der DJB-Projektarbeit war die von 1998 bis 2001 durchgeführte "Aktion Noteingang". In Anlehnung an ein ähnliches Projekt in Berlin wurden Aufkleber an den Eingangstüren von Läden und öffentlichen Gebäude angebracht. Diese sollten potentiell von rassistisch und faschistisch motivierter Gewalt Betroffenen öffentlich Schutz und Hilfe durch die Geschäftsleute und öffentlichen Träger signalisieren.
Derzeit betreibt das DJF einen alternativen Reiseführer durch Brandenburg, der auch Bezug auf zeitgeschichtliche Besonderheiten der Region nimmt.

Kontakt:
DJB e.V.
Breitscheidstrasse 41
16321 Bernau bei Berlin

E-Mail: info{at}djb-ev punkt de
+49 172.1766 891

Stiftung Demokratische Jugend

Die Stiftung Demokratische Jugend betreibt und unterstützt Jugendarbeit in den neuen Bundesländern. Der derzeitige Schwerpunkt liegt auf Maßnahmen, welche der Abwanderung junger Menschen entgegenwirken sollen. Dauerhaft ist die Stiftung aber auch im Bereich Rechtsextremismus aktiv. Es wurde eine Zentralstelle eingerichtet, um der Verfestigung fremdenfeindlichen Gedankenguts auf lokaler Ebene entgegenzuwirken. Ebenso ist die Stiftung beratend tätig und betreibt eigene Projekte, wie zum Beispiel einen täglich erscheinenden Pressespiegel zum Thema Rechtsextremismus.
Kontakt:
Stiftung Demokratische Jugend
Grünberger Straße 54
10245 Berlin
Tel: (030) 200 789 - 0
Fax: (030) 200 789 - 99

ARA-Berlin, Jugendradio gegen Rassismus

ARA-Berlin ist ein Radioprojekt der SJD Die Falken und will Jugendliche für die Vielfalt der Lebenswelt sensibilisieren und zu einem größeren gegenseitigen Verständnis beitragen.ARA-Berlin macht in seiner Arbeit rassistische Diskriminierung, rechtsextreme Umtriebe oder die nationalsozialistische Vergangenheit zum Thema, erarbeitet mit den Jugendlichen Möglichkeiten sich zu engagieren.ARA-Berlin bietet verschiedene Bausteine an, die die Jugendlichen bezüglich Rassismus in ihrer Umwelt sensibilisieren sollen, ihnen Strategien zum Eingreifen bei rassistischen Übergriffen vermitteln, sie veranlassen, politisch aktiv zu werden.Die Veranstaltungen werden in enger Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern durchgeführt und von qualifizierten pädagogischen Kräften angeleitet. Die Durchführung eines der Seminarbausteine nimmt jeweils 2-3 Seminartage in Anspruch.Kooperationspartner sind u.a.: Jugendnetzwerk MUT, Radio aktiv, Schule OHNE Rassismus Schule MIT Courage, Jugendnetzwerk Lambda, Landesjugendring Berlin, Brandenburg gegen Rechts e.V., SJD - Die Falken Kreisverbande: Mitte, Neuköln, Friedrichhein-Kreuzberg, Lichtenberg, Tempelhof-Schöneberg, Reinickendorf und Charlottenburg- Wilmersdorf.An einer Kooperation interessierte Schulen, Jugendclubs, Jugendorganisationen und Verbände wenden sich bitte an:

ARA-Berlin Das Jugendradio gegen Rassismus
Admiralstr.17,
10999 Berlin (nähe Kottbusser Tor)

Tel: 030 / 614 72 11 oder 0174 / 51 91 683
Fax: 615 07 608

Ansprechpartner sind: Dietmar Erdmeier und Thomas Guthmann
Website