Bund sozialdemokratischer Freiheitskämpfer, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschisten

Der Bund Sozialistischer Freiheitskämpfer und Opfer des Faschismus wurde 1949 durch den Zusammenschluss des bereits 1947 konstituierten Bundes Sozialistischer Freiheitskämpfer und des Opferfürsorgereferates der SPÖ gegründet. Die Initiative setzt sich durch Mitgliedschaft in Fürsorgekomissionen für die Interessen von Opfern des Nationalsozialismus ein. Ebenso initiierte der Verein die Einrichtung des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DOEW).

Weitere Artikel

Verein Gedenkdienst

GEDENKDIENST ist eine politisch unabhängige, überkonfessionelle Organisation, die Aufklärungsarbeit über den Holocaust, seine Ursachen und Folgen leistet. Die Initiative organisiert wöchentliche Veranstaltungen zu Geschichte und Umgang mit dem Nationalsozialismus.Das Programm umfasst Vorträge, Diskussionen, Zeitzeugengespräche, Exkursionen, Filmvorführungen und Buchpräsentationen.

Auch Studienfahrten werden vom GEDENKDIENST veranstaltet, bisher in die ehemaligen Konzentrationslager Theresienstadt, Auschwitz-Birkenau und Mauthausen sowie nach Warschau.

GEDENKDIENST hält jährlich eine internationale Tagung zu aktuellen zeitgeschichtlichen Themen ab, die über die Rolle Österreichs während des Nationalsozialismus und den Umgang der Zweiten Republik mit dieser Zeit reflektieren.

Kontakt:
Verein GEDENKDIENST
Rabensteig 3/18
1010 Wien, Austria
fon: +43 1 581 04 90
fax: +43 1 581 04 90 - 90

European Roma Rights Center

Das Europäische Zentrum für die Rechte von Roma (ERRC) möchte Menschenrechtsverletzungen und Rassismus bekämpfen, besonders wenn sie gezielt gegen Roma gerichet sind. Zu den Tätigkeiten der Initiative gehören juristische Arbeit und Policy-Gestaltung ebenso wie die Schulung von Multiplikatoren in der Menschenrechtsarbeit.

Kontakt:
European Roma Rights Center
H-1386 Budapest 62
PO Box 906/93
Hungary
Phone: +36 1 4132200
Fax: +36 1 4132201
E-mail: Dimitrina.Petrova@errc.org

Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit (ZARA)

Im Zentrum der Arbeit der österreichischen NGO steht die Beratung von Opfern und Zeugen rassistischer Gewalt. Des weiteren dokumentiert ZARA rassistische Entwicklungen in Österreich und gibt jährlich einen Rassismus-Report heraus. Ein weiteres Anliegen von ZARA neben der Opferberatung ist es, auch die Bevölkerung für Rassismus zu sensibilisieren. Daher betreibt der Verein intensive Öffentlichkeitsarbeit und bietet Lehrgänge und Fortbildungen an.
Kontakt:
ZARA Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit
Luftbadgasse 14–16
A–1060 Wien
Tel: +43 (1) 929 13 99
Fax: +43 (1) 929 13 99–99
E-Mail: office{at}zara.or.at

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Vor dem Hintergrund der Geschichte des Nationalsozialismus meldet sich die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste zu aktuellen politischen Themen zu Wort. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Entschädigung von NS-Verfolgten sowie den Bereichen Frieden, Rechtsextremismus, Rassismus und dem christlich-jüdischen Verhältnis.ASF konzentriert sich maßgeblich auf praktische Arbeit durch Freiwilligen, die in vielfältigen sozialen und politischen Projekten in 13 Ländern aktiv sind. (Neben den USA und Israel sind darunter 11 europäische Länder).

Kontakt zum ASF-Landesbüro in Deutschland:
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
10117 Berlin
Fon: 0049-30-28 395 184
Fax: 0049-30-28 395 135
heldt(at)asf-ev.de