Wenn Rechtsextremisten versuchen, im Stadion für ihre Ideologie zu werben, auf den Rängen rassistische Parolen zu hören und diskriminierende Strukturen in Vereinen und Verbänden vorhanden sind, bleibt auch die Welt des runden Leders von diesem Problem nicht verschont. Das Projekt "Am Ball bleiben" zielt darauf ab, eine gesteigerte Nachhaltigkeit und Aufmerksamkeit für die Themen Rassismus und Diskriminierung im Profi- und Amateurfußball zu schaffen, Gegeninitiativen auf nationaler und internationaler Ebene vorzustellen und zu unterstützen und so extremistischen Orientierungen entgegenzuwirken.
Ziele der Initiative sind:
- Aktivierung lokaler Netzwerke gegen Rassismus und Rechtsextremismus im Umfeld des Fußballs
- Sensibilisierung von Fußballfans, insbesondere Jugendliche, aber auch von Verbänden, Vereinen und einer breiten Öffentlichkeit für das Problem von Rassismus und Diskriminierung im Fußball
- Qualifizierung von Multiplikatoren aus relevanten Fanorganisationen, Verbänden und Vereinen, Fan-Projekten, Fanbeauftragten
- Entwicklung und Darstellung öffentlichkeitswirksamer Maßnahmen gegen Rassismus und Rechtsextremismus mit relevanten Kooperationspartnern
- Verankerung der Projekt-/Koordinationsstelle als kompetenter Ansprechpartner im Umgang mit Rassismus und Rechtsextremismus im Fußball.
Kontakt:
Am Ball bleiben - Fußball gegen Rassismus und Diskriminierung; c/o Deutsche Sportjugend
Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt a.M.
Hessen
Tel.: 069 - 6700391
Fax: 069 - 67001391
Die SPD ruft zur Beteiligung an den Protesten gegen den Nazi-Aufmarsch auf!
Weitere Informationen unter:
http://www.dresden-nazifrei.com/
http://13februar.dresden.de
