Von Heiner Lichtenstein
01.11.2001 - Am 20. Oktober 1999 wurde auf dem Obersalzberg bei Berchtesgaden ein Dokumentationszentrum über die NS-Zeit und deren Bosse eröffnet. Gut 200 000 Besucher sind inzwischen dort gewesen. Jeder Vierte war Student oder Schüler. Gegner des Zentrums hatten unter anderem gewarnt, es könnten sich Rechte zusammenrotten. Außerdem seien Schmierereien zu befürchten. Nichts dergleichen ist geschehen. Gekostet hat das Zentrum sechs Millionen Mark. Auf der Ostseeinsel Usedom gibt es seit März dieses Jahres ein Informationszentrum über die Raketen der Nazis und die Ausbeutung der Zwangsarbeiter, die jene riesige Anlage bauen mussten. Kosten: zwölf Millionen Mark. Bereits im ersten Sommer war der Andrang von Interessierten enorm.
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