Republikaner im Alleingang

Mainz/Köln – Der Republikaner-Vorsitzende Rolf Schlierer hat seinen Kontrahenten Stephan Stritter indirekt zum Austritt aus der Partei aufgefordert.

„Wer glaubt, sein Heil jetzt in der Kooperation mit den ,Pro’-Leuten suchen zu müssen, ist besser beraten, sich diesen gleich ganz anzuschließen“, wird Schlierer in einer Pressemitteilung des REP-Bundespräsidiums zitiert. Der rheinland-pfälzische Landesvorsitzende Stritter, der beim Bundesparteitag der Republikaner im nächsten März gegen Schlierer für das Amt des Bundesvorsitzenden kandidieren will, sucht das Gespräch mit „pro NRW“. Die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ aus dem Rheinland hatte vor eineinhalb Wochen gar mitgeteilt, es werde Anfang nächsten Jahres gemeinsame Veranstaltungen mit ihrem Vorsitzenden Markus Beisicht und Stritter geben. Das REP-Präsidium wies nun „Anbiederungs- und Umarmungsversuche“ von „pro Köln“ beziehungsweise „pro NRW“ zurück. Schlierer: „Mit uns gibt es kein Kuscheln in braunen Ecken.“ Auch künftig würden die Republikaner nicht mit Leuten kooperieren, „die wegen ihrer ungeklärten Verbindungen zum extremistischen Spektrum sämtliche Verfahren gegen die VS-Beobachtung verloren haben“. Die „Annäherungsversuche“ einiger „pro“-Vertreter, die „zum Teil wegen des konsequent verfassungstreuen Kurses die Republikaner früher im Unfrieden verlassen“ hätten, seien zum Scheitern verurteilt. (ts)

15. 12. 2009 -

Hintergrund

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09.03.2010 - Die FPÖ-Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz ist gern gesehene Referentin in rechtsextremen Kreisen − sie muss sich auch die Bezeichnung „Kellernazi“ gefallen lassen. »

Grenzübergreifende Ideologie

04.03.2010 - Die extreme Rechte in Europa sucht Wege einer verstärkten Zusammenarbeit. Parteien aus verschiedenen Ländern wie der französische Front National, die British National Party sowie die ungarische „Jobbik“ und mehrere Splitterparteien haben sich zu einem „Europäischen Bündnis der nationalen Bewegungen“ zusammengeschlossen. »

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Braune Umtriebe

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Karikatur eines Parteitags

21.02.2010 - Leverkusen – Angekündigt war ein „Programmparteitag“ von „pro NRW“ – diese Bezeichnung verdient hat die Veranstaltung am 19. Februar in Leverkusen nicht. »

149 Tote durch rechte Gewalt in Deutschland von Oktober 1990 bis Ende 2009.

04.03.2010 - Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat eine neue Zählung von Opfern rechtsextremer und rassistischer Gewalt veröffentlicht. »

„Bart Gläubig Anschlag“ - Interkulturelle Wochen gegen Rassismus

01.03.2010 - Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden in diesem Jahr vom 15. bis zum 28. März in ganz Deutschland statt. Zahlreiche Organisationen und Einrichtungen engagieren sich in dieser Zeit für Verständnis und Toleranz unter den Menschen, ganz gleich welcher Herkunft. »

In eigener Sache: bnr.de jetzt kostenlos

15.02.2010 - In der Erscheinungsweise des „blick nach rechts“ bnr.de gibt es von März 2010 an einige Veränderungen. »

Gesicht zeigen gegen Neonazis

09.02.2010 - Online gegen den braunen Aufmarsch demonstrieren. »

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26.10.2009 - Initiativen und Organisationen erwarten von der neuen Bundesregierung, dass sie das Problem Rechtsextremismus ernst nimmt. Der Kampf gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit bedürfe eines langen Atems. Nötig sei die Förderung und Verstetigung der Arbeit der zivilgesellschaftlichen Akteure. »

Foto: Lorenz Richter Nazis aus dem Takt gebracht - Video vom Abschlusskonzert

15.09.2009 - Am 6. September 2009 fand in der "Alten Försterei" das Abschlusskonzert des Bandwettbewerbs "Nazis aus dem Takt bringen" statt. 5000 Menschen kamen ins Köpenicker Stadion und machten deutlich, dass Nazis in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. vorwärts.de war live dabei und zeigt in diesem Video Impressionen und Statements vom Konzert. »

Dreck weg!