Republikaner im Alleingang
„Wer glaubt, sein Heil jetzt in der Kooperation mit den ,Pro’-Leuten suchen zu müssen, ist besser beraten, sich diesen gleich ganz anzuschließen“, wird Schlierer in einer Pressemitteilung des REP-Bundespräsidiums zitiert. Der rheinland-pfälzische Landesvorsitzende Stritter, der beim Bundesparteitag der Republikaner im nächsten März gegen Schlierer für das Amt des Bundesvorsitzenden kandidieren will, sucht das Gespräch mit „pro NRW“. Die selbst ernannte „Bürgerbewegung“ aus dem Rheinland hatte vor eineinhalb Wochen gar mitgeteilt, es werde Anfang nächsten Jahres gemeinsame Veranstaltungen mit ihrem Vorsitzenden Markus Beisicht und Stritter geben. Das REP-Präsidium wies nun „Anbiederungs- und Umarmungsversuche“ von „pro Köln“ beziehungsweise „pro NRW“ zurück. Schlierer: „Mit uns gibt es kein Kuscheln in braunen Ecken.“ Auch künftig würden die Republikaner nicht mit Leuten kooperieren, „die wegen ihrer ungeklärten Verbindungen zum extremistischen Spektrum sämtliche Verfahren gegen die VS-Beobachtung verloren haben“. Die „Annäherungsversuche“ einiger „pro“-Vertreter, die „zum Teil wegen des konsequent verfassungstreuen Kurses die Republikaner früher im Unfrieden verlassen“ hätten, seien zum Scheitern verurteilt. (ts)
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