Prämien auch für deutsche Juden
Dies berichtete die „Nordsee-Zeitung“. Bargmann hatte sich bereits Ende Oktober in einer Diskussion der Stadtverordnetenversammlung für ein „Modell zur Rückkehr von heimreisewilligen Ausländern in ihre Heimat“ eingesetzt und dabei auch die Zahlung von „Rückreiseprämien“ befürwortet. Seine Rede war nach Angaben der „Nordsee-Zeitung“ von Tumulten im Saal begleitet. Der Stadtverordnetenvorsteher hatte Bargmann schließlich das Wort entzogen. So blieb ein Teil seiner Rede ungesagt. Seine Berliner Parteikameraden allerdings veröffentlichten weitere Auszüge aus dem Bargmann’schen Redemanuskript auf ihrer Homepage. Der DVU-Politiker hatte demnach unter anderem noch sagen wollen, wie auch die Zahl der in der Bundesrepublik lebenden Juden verringert werden könnte: „Ich hätte nichts dagegen, auch Juden, die es wünschen, selbst denen mit der deutschen Staatsangehörigkeit, eine Prämie zu zahlen, um ihnen ein Leben im so genannten gelobten Land zu ermöglichen.“ (ts)
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