Neonazi-Marsch für Jürgen Rieger

Wunsiedel/Pößneck − Der Gedenkmarsch der braunen Szene am 14. November für den Ende Oktober verstorbenen Neonazi Jürgen Rieger konnte doch in Wunsiedel stattfinden.

Das Landratsamt Wunsiedel hatte den Marsch untersagt, da eine Ersatzveranstaltung für den seit 2005 verbotenen Rudolf-Heß-Gedenkmarsch zu erwarten sei. Der Bayerische Verwaltungsgericht in Bayreuth hab das Verbot aber wieder auf. Rund 800 Vertreter der braunen Szene, darunter NPD-Prominenz und Freie Kräfte, sind schließlich im Fichtelgebirge aufmarschiert. Spekuliert worden war zuvor, ob der  Rieger-Gedenkmarsch ins benachbarte Thüringen verlegt werden sollte. Der Thüringer NPD-Funktionäri Patrick Wieschke hatte für den Samstagmittag in Pößneck für rund 800 Teilnehmer eine entsprechende Veranstaltung angemeldet. In Pößneck hatte der umtriebige Rieger durch den Erwerb des dortigen „Schützenhauses“ für Schlagzeilen gesorgt. Die Immobilie wurde von der Stadt wegen der ungeklärten Nachlassregelung inzwischen versiegelt. Ursprünglich sollte an dem Wochenende dort der Bundeskongress der NPD-Nachwuchsorganisation Junge Nationaldemokraten stattfinden. (bnr)

12. 11. 2009 -

Benutzeranmeldung

Ausgabe bnr Nr. 03/10

Fundamentale Kritik

04.02.2010 - Die DVU befindet sich nach dem missglückten Neustart in einem miserablen Zustand ­– hinter den Kulissen agiert der Neonazi Christian Worch. »

Gefügige Parteibasis

04.02.2010 - Die „pro“-Truppe soll über ihr Landtagswahlprogramm diskutieren – das aber ist schon in hoher Auflage in Druck gegangen. »

„Mythos Dresden“

04.02.2010 - Rechtsextreme Kreise missbrauchen das Gedenken an die Toten des Luftangriffs auf Dresden im Februar 1945 für ihre Propaganda – mit überhöhten Opferzahlen wird Geschichtsverfälschung und -umdeutung betrieben. »

Illustrer Kreis

04.02.2010 - Rechtsextreme Gäste im Schlosshotel. »

„Migrations-Tsunami“

04.02.2010 - Vor den Wahlen forciert der rechtsextreme Front National seine Hetze gegen Einwanderer – die konservative Regierung versucht ihrerseits die FN-Wählerschaft zu gewinnen. »

Krisenzustände

04.02.2010 - Das Bielefelder Forscherteam um Wilhelm Heitmeyer hat die achte Folge der „Deutschen Zustände“ vorgelegt: In der Krise ist die Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) bisher nicht gestiegen. »

Strafjustizielles Handeln

04.02.2010 - Mit dem Recht gegen Rechtsextremismus – Sanktionsmöglichkeiten und Instrumente. »

Die Opfer brauchen Hilfe

04.02.2010 - Etwa die Hälfte der knapp 520 000 hochbetagten Holocaust-Überlebenden lebt in bitterer Armut und unter unwürdigen Bedingungen. »

Solidarische Landsleute

04.02.2010 - Die dänischen Juden konnten in der NS-Zeit auf Rückhalt in der Bevölkerung zählen ­­– wegen des starken Widerstands mussten die Nazis tatsächlich Zugeständnisse machen. »

SPD fordert neues NPD-Verbotsverfahren

01.02.2010 - Der Rechtsextremismusexperte der SPD Baden-Württemberg, Stephan Braun, fordert ein Verbot der NPD: „Es kann nicht angehen, dass die menschenfeindliche Politik der NPD weiter mit Steuergeldern alimentiert wird“, sagt Braun.  »

Kein Nazi-Aufmarsch am 13. Februar in Dresden: breite Unterstützung aus Politik, Religion und Zivilgesellschaft

25.01.2010 - "Erinnern und Handeln" lautet das diesjährige Motto eines breiten Bündnisses gegen den Nazi-Aufmarsch am 13. Februar in der sächsischen Landeshauptstadt. Die Dresdner SPD ruft zu einer Menschenkette gegen Rechts auf. Politiker und Vertreter der Religionsgemeinschaften unterstützen den Aufruf zum Friedensgebet in Seh- und Hörweite des Aufmarsches.  »

Konsequente Weiterführung der Programme gegen Rechts gefordert

26.10.2009 - Initiativen und Organisationen erwarten von der neuen Bundesregierung, dass sie das Problem Rechtsextremismus ernst nimmt. Der Kampf gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit bedürfe eines langen Atems. Nötig sei die Förderung und Verstetigung der Arbeit der zivilgesellschaftlichen Akteure. »

Foto: Lorenz Richter Nazis aus dem Takt gebracht - Video vom Abschlusskonzert

15.09.2009 - Am 6. September 2009 fand in der "Alten Försterei" das Abschlusskonzert des Bandwettbewerbs "Nazis aus dem Takt bringen" statt. 5000 Menschen kamen ins Köpenicker Stadion und machten deutlich, dass Nazis in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. vorwärts.de war live dabei und zeigt in diesem Video Impressionen und Statements vom Konzert. »

Dreck weg!