Foto: Dirk BleickerMit Steinmeier waren unter anderem Dieter Gorny vom Bundesverband der Musikindustrie und Tim Renner vom Radiosender MotorFM vor die Presse getreten. "Rock und Pop sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Zum Provozieren taugt das nicht mehr. Diese Lücke nutzen Nazibands. Wir sollten das nicht länger zulassen", sagte Renner im Hinblick auf eine wachsende Musikszene am rechten Rand.
Der Wettbewerb "Nazis aus dem Takt bringen - Starke Stimmen gegen Rechts" richtet sich an junge Nachwuchsbands. Sie sollen auf der der Internetplattform "MySpace" ihre Lieder einstellen und damit inhaltlich ein Zeichen setzten gegen Intoleranz und Rechtsextremismus. Vom 26. Juni bis 1. Juli können die Nutzer in einem Online-Wettbewerb über die eingestellten Lieder abstimmen.
Eine Jury, zu der Dieter Gorny, Smudo und Tim Renner zählen, kührt die zehn besten Bands, deren Lieder dann auf einer CD veröffentlicht werden. Diese soll auf Schulhöfen verteilt werden. Zudem soll es ein Abschlusskonzert geben, bei dem neben den Gewinnerbands auch The Boss Hoss und die Sängerin Oceana auftreten.
Nazis aus dem Takt bringen wird unter anderem unterstützt von von der Aktion
Sühnezeichen, der Amadeu Antonio Stiftung, der Arbeiter-Samariter-Jugend, Blick nach rechts, dem DGB und dem Zentralrat der Juden.
Link zum MUT-Artikel: http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/projekte/aktuelle-aktionen/mitmachen-mutmachen-der-cd-wettbewerb-nazis-aus-dem-takt-bringen/
Link zum Wettbewerb: www.nazisausdemtaktbringen.de
