Naturfreundejugend Deutschlands

Bei der Naturfreundejugend handelt es sich um den Jugendverband der Naturfreunde. Hauptthemen sind Natur und Umweltschutz, Tourismus und Kinderrechte. Aber auch die Bekämpfung des Rechtsextremismus hat sich die Naturfreundejugend auf die Fahnen geschrieben und 2008 ein umfangreiches Jahresprojekt gestartet. Auf diesem Wege möchte sie sich aktiv gegen Intoleranz, Gewalt und Diskriminierung zur Wehr setzen.

Kontakt:

Naturfreundejugend Deutschland
Haus Humboldstein
53424 Remagen-Rolandseck
Tel.: 02228/ 9415-0
Fax: 02228/ 9415-22
E-Mail: nfjd@naturfreundejugend.de

Weitere Artikel

Stiftung Demokratische Jugend

Die Stiftung Demokratische Jugend betreibt und unterstützt Jugendarbeit in den neuen Bundesländern. Der derzeitige Schwerpunkt liegt auf Maßnahmen, welche der Abwanderung junger Menschen entgegenwirken sollen. Dauerhaft ist die Stiftung aber auch im Bereich Rechtsextremismus aktiv. Es wurde eine Zentralstelle eingerichtet, um der Verfestigung fremdenfeindlichen Gedankenguts auf lokaler Ebene entgegenzuwirken. Ebenso ist die Stiftung beratend tätig und betreibt eigene Projekte, wie zum Beispiel einen täglich erscheinenden Pressespiegel zum Thema Rechtsextremismus.
Kontakt:
Stiftung Demokratische Jugend
Grünberger Straße 54
10245 Berlin
Tel: (030) 200 789 - 0
Fax: (030) 200 789 - 99

ARA-Berlin, Jugendradio gegen Rassismus

ARA-Berlin ist ein Radioprojekt der SJD Die Falken und will Jugendliche für die Vielfalt der Lebenswelt sensibilisieren und zu einem größeren gegenseitigen Verständnis beitragen.ARA-Berlin macht in seiner Arbeit rassistische Diskriminierung, rechtsextreme Umtriebe oder die nationalsozialistische Vergangenheit zum Thema, erarbeitet mit den Jugendlichen Möglichkeiten sich zu engagieren.ARA-Berlin bietet verschiedene Bausteine an, die die Jugendlichen bezüglich Rassismus in ihrer Umwelt sensibilisieren sollen, ihnen Strategien zum Eingreifen bei rassistischen Übergriffen vermitteln, sie veranlassen, politisch aktiv zu werden.Die Veranstaltungen werden in enger Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern durchgeführt und von qualifizierten pädagogischen Kräften angeleitet. Die Durchführung eines der Seminarbausteine nimmt jeweils 2-3 Seminartage in Anspruch.Kooperationspartner sind u.a.: Jugendnetzwerk MUT, Radio aktiv, Schule OHNE Rassismus Schule MIT Courage, Jugendnetzwerk Lambda, Landesjugendring Berlin, Brandenburg gegen Rechts e.V., SJD - Die Falken Kreisverbande: Mitte, Neuköln, Friedrichhein-Kreuzberg, Lichtenberg, Tempelhof-Schöneberg, Reinickendorf und Charlottenburg- Wilmersdorf.An einer Kooperation interessierte Schulen, Jugendclubs, Jugendorganisationen und Verbände wenden sich bitte an:

ARA-Berlin Das Jugendradio gegen Rassismus
Admiralstr.17,
10999 Berlin (nähe Kottbusser Tor)

Tel: 030 / 614 72 11 oder 0174 / 51 91 683
Fax: 615 07 608

Ansprechpartner sind: Dietmar Erdmeier und Thomas Guthmann
Website

Noël-und Jacqueline-Martin-Fonds

Noël Martin wird am 23. Juli 1959 auf Jamaika geboren. Als er zehn Jahre alt ist, holen ihn seine zuvor ausgewanderten Eltern zu sich nach Birmingham. Mit sechzehn Jahren beendet Noël die Schule und wird Gipser. Er arbeitet sich hoch und macht sich schließlich selbständig.
Sein Unternehmen erhält Großaufträge aus vielen Ländern Europas. 1994 wird Martin für einen Bau in Mahlow (Brandenburg) engagiert. Am 16. Juni 1996 schließlich wird er Opfer eines rechtsextremistischen Anschlages. Seitdem sitzt Martin im Rollstuhl und ist vom Hals abwärts gelähmt.

Nach dem Anschlag wird er vier Jahre lang zu Hause in Birmingham von seiner langjährigen Lebensgefährtin Jacqueline gepflegt. Das Paar heiratet zwei Tage bevor Jacqueline im Jahr 2000 an Krebs verstirbt.

Fünf Jahre nach dem Anschlag kehrt Noël Martin zu einer Demonstration gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nach Mahlow zurück. Hier regt er Jugendbegegnungen zwischen Jugendlichen aus Brandenburg und Birmingham an, die seit dem Jahr 2002 regelmäßig stattfinden.

Kontakt:
Noël- und Jacqueline-Martin-Fonds
bei der Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam"
Breite Straße 9a
14467 Potsdam
Tel.: (+49) 0331-281 46-6
Fax: (+49) 0331-281 46-71

Elterninitiative gegen Rechts – Hilfen für Eltern von rechtsextremistisch orientierten Jugendlichen

Die „Elterninitiative gegen Rechts“ bietet Eltern und Angehörigen von Jugendlichen, die in den Einflussbereich rechtsextremistischer Gruppierungen bzw. der rechten Szene geraten sind, Unterstützung und Hilfe an. Sie ist Bestandteil der Maßnahmen des Landes Rheinland-Pfalz gegen den Rechtsextremismus. Die „Elterninitiative gegen Rechts“ wird gefördert vom bundesweiten Programm „entimon – gemeinsam gegen Gewalt und Rechtsextremismus“. Dieses ist Teil des übergeordneten Aktionsprogramms „Jugend für Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Beratungstelefon: 0 61 31/9 67-5 20
E-Mail: Elterninitiative@lsjv.rlp.de