Kein Nazi-Aufmarsch am 13. Februar in Dresden: breite Unterstützung aus Politik, Religion und Zivilgesellschaft

25.01.2010 - "Erinnern und Handeln" lautet das diesjährige Motto eines breiten Bündnisses gegen den Nazi-Aufmarsch am 13. Februar in der sächsischen Landeshauptstadt. Die Dresdner SPD ruft zu einer Menschenkette gegen Rechts auf. Politiker und Vertreter der Religionsgemeinschaften unterstützen den Aufruf zum Friedensgebet in Seh- und Hörweite des Aufmarsches.

Zu den mehr als einhundert Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern gehören der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, die GRÜNEN-Vorsitzenden Claudia Roth und Cem Özdemir sowie der Vorsitzende der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ), Dr. Martin Salm.

Sie alle unterstützen den Aufruf zu dem „Gebet für Frieden und Menschenwürde“. Mitte Januar riefen die leitenden Geistlichen Dr. Salomon Almekias-Siegl, Landesrabbiner von Sachsen, Jochen Bohl, Landesbischof der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens, Friedbert Fröhlich, Superintendent und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen im Freistaat Sachsen und Joachim Reinelt, Bischof des Bistums Dresden-Meißen sowie zahlreiche PfarrerInnen und TheologInnen aus Sachsen und dem gesamten Bundesgebiet auf.

Doch das Gebet soll nicht das einzige friedliche Zeichen gegen den rechten Aufmarsch sein. So unterstützt die SPD Dresden die Idee einer Menschenkette. Nicht nur die Bürger Dresdens sind dann aufgerufen die Innenstadt vor dem rechtsextremen Aufmarsch zu schützen und ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus, Geschichtsfälschung und Antisemitismus zu setzen.

 

 

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