Interview - „Tat ist Botschaft“

Von Sebastian Bähr
04.11.1999 - Pro Woche werden in Deutschland zwei jüdische Friedhöfe geschändet. In Berlin nehmen die Anschläge auf jüdische Begräbnisstätten zu. Anfang Oktober haben unbekannte Täter auf dem jüdischen Friedhof in Weissensee 103 Grabplatten umgestürzt und teilweise zerstört. Wenige Tage später entdeckten Friedhofsarbeiter auf dem Gelände Molotow-Cocktails, die zum Glück nicht explodiert waren. Ende 1998 wurde ein Sprengstoffanschlag auf das Grab von Heinz Galinski verübt. Der „blick nach rechts“ sprach mit Andreas Nachama, Vorsitzen-der der jüdischen Gemeinde in Berlin.

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Erschienen in: Ausgabe
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