Holocaust-Leugner abgetreten
Wie die „Märkische Allgemeine“ heute berichtet, wird davon ausgegangen, dass Link Selbstmord begangen hat. Medienberichten zufolge hatte der Rechtsextremist in der Vergangenheit mehrfach wegen Leugnen des Holocausts mit der Justiz zu tun. Link wurde − zumindest zeitweise − der Gefolgschaft des im Mai 2008 vom Bundesinnenministerium verbotenen „Vereins zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten“ zugerechnet, zu dessen Umfeld die einschlägig verurteilten Rechtsextremisten Horst Mahler und Ursula Haverbeck zählen. Vor vier Jahren war Link von Berlin nach Zossen gezogen. Für Schlagzeilen sorgte der Holocaust-Leugner im November vergangenen Jahres, als er sich gegen eine Stolpersteinverlegung zum Gedenken an ermordete Juden vor seinem Wohnhaus in Zossen mit Brachialgewalt zur Wehr setzen wollte. Informationen der „Märkischen Allgemeinen“ zufolge soll gegen Link auch wegen des Verdachts auf Kindesmissbrauchs beziehungsweise Kinderpornografie ermittelt worden sein. (bnr)
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