Geld stinkt nicht
Der Hamburger Neonazi Christian Worch, der inzwischen für die DVU aktiv ist, behauptet genau dies in einem extrem rechten Internetforum. Dortmunds Rechts-„Autonome“, so schreibt Worch, hätten das Voß’sche Angebot angenommen, „obwohl sie die Art, wie sie es deutlich proletarisch sagten, Scheiße finden“. Der Grund, warum sie es demnach dennoch akzeptierten: „Parteifreie und vor allem autonome Nationalisten können mit dem Geld zweifellos mehr anfangen als irgendeine – egal welche – Partei.“ Er, Worch, finde allerdings „die Art von diesem Voß einfach hinterfotzig ohne Ende“. Die NPD führe „den ,lagerinternen’ Kampf gegen die DVU mit Methoden, die irgendwie – reziprok – an die Mafia erinnern“. Für nicht zu beanstanden hält Dr. med. Günther Hartwig, Listen-Sechster der NPD für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im nächsten Jahr und – obwohl in Ostwestfalen beheimatet – Mitglied des NPD-Kreisverbands Unna/Hamm, hingegen das Angebot seines Kreisvorsitzenden. Hartwig, der seit einiger Zeit als „Dr.H.G.“ in extrem rechten Foren unterwegs ist, schreibt: „Als Mitglied im Kreisverband Unna/Hamm muss ich Herrn Voß für seine kreativen Ideen Beifall spenden!“ Es spreche nichts dagegen, dass der „senile DVU – Lesezirkel in seiner Spalterfunktion etwas gehemmt“ werde. (ts)
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