29.07.1998 - Unter den 43 vom Bundeswahlleiter vorläufig zur Bun-destagswahl zugelassenen Parteien tummeln sich ein gutes Drittel ultrarechte bis rechtsextreme Formationen. Die meisten von ihnen werden aller Voraussicht nach unter ferner liefen abschneiden und öffentlichkeitswirksam kaum in Erscheinung treten. Für den bundesweit mobilisierenden „Bund Freier Bürger“ dürfte die Wahl zum Stimmungsbarometer werden, inwieweit es ihm gelungen ist, das nationalliberale bzw. rechtskonservative Potential aufzusaugen.